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Die Beiträge geben nicht immer die Meinung der Redaktion wieder. In der Regel finden Sie deshalb zu jedem Artikel einen speziell gekennzeichneten redaktionellen Kommentar.

[15.05.12]
Ist Magen-OP gegen Diabetes Typ 2 nachhaltig erfolgreich?
Stuttgart, Mai 2012 – Bereits jeder fünfte Erwachsene in Deutschland ist gemäß der Nationalen Verzehrsstudie stark übergewichtig. Gut eine Million ist mit einem Body-Mass-Index (BMI) von über 40 sogar schwer adipös. Zahlreiche Betroffene leiden auch unter Diabetes Typ 2. Bleiben Ernährungs-, Bewegungs- und Psychotherapien auf die Dauer erfolglos, kann ihnen eine bariatrische Operation beim Abnehmen helfen. Bei vielen der Diabetes-Patienten verbessert sich nach der OP auch die Stoffwechsellage, so dass sie zunächst keine Insulintherapie mehr benötigen. Ob dieser Effekt jedoch von Dauer ist und die bariatrische Chirurgie bei Menschen mit Diabetes Typ 2 auch eine Therapieoption gegen die Stoffwechselerkrankung an sich sein könnte, wird kontrovers diskutiert. Professor Dr. med. Tobias Lohmann erörtert dieses Thema im Rahmen der Kongress-Pressekonferenz zum Diabetes Kongress 2012 am 18. Mai 2012 im Internationalen Congresscenter Stuttgart.
[13.05.12]
Wenn Seele und Stoffwechsel gemeinsam leiden
Stuttgart – Die Zahlen sind alarmierend: Jeder achte Mensch mit Diabetes leidet an einer Depression, bei jedem fünften Patienten liegt eine erhöhte Depressivität vor. Depressionen sind nicht nur für Patienten belastend. Sie stellen eine wesentliche Barriere für eine gute Diabeteseinstellung dar, erhöhen das Risiko für Folgeerkrankungen und verkürzen die Lebenserwartung. Umgekehrt haben stoffwechselgesunde Menschen mit einer Depression auch ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 2. Beide Erkrankungen werden jedoch häufig erst spät erkannt. Dies kann den Erfolg einer Diabetestherapie gefährden. Eine rechtzeitige Diagnose und Therapie kann die Prognose hingegen verbessern. Über neueste Erkenntnisse zu Diabetes und Depressionen diskutieren Diabetologen und Psychologen im Rahmen des Diabetes Kongresses 2012 vom 16. bis 19. Mai 2012 im Internationalen Congresscenter Stuttgart. Privatdozent Dr. Dipl.-Psych. Bernhard Kulzer erläutert auf der Vorab-Pressekonferenz am 10. Mai 2012 Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Depressionen.
[01.05.12]
Damit Berater in den Arbeitsagenturen chronisch kranke Jugendliche gut beraten können, ist ein Basiswissen in den häufigsten chronischen Krankheiten hilfreich. Erwerben können die Berater dieses Wissen bei einer Fortbildung im CJD Berchtesgaden.
[18.04.12]
Bad Fredeburg - Die Zahlen sind erschreckend: 17 bis 20 Millionen Deutsche betreiben einen riskanten Alkoholkonsum und drohen in eine Sucht abzurutschen, mehrere Millionen trinken regelmäßig so viel, dass ihr Alkoholkonsum bereits Schäden verursacht und ein bis zwei Millionen Menschen sind abhängig, warnt Dr. Dieter Geyer, leitender Arzt der Fachklinik Fredeburg und einer der führenden Suchtexperten in Deutschland.
[11.04.12]
Europäische Konferenz fordert patientenzentrierte Gesundheitssysteme
Gesundheitssysteme räumen in der Regel den Erbringern der Gesundheitsversorgung gegenüber den Patienten eine zentrale Position ein. Gerade das traditionelle Verhältnis zwischen Patient und Arzt steht jedoch während der ersten Konferenz für die Europäische Region zum Thema Patientenbefähigung auf dem Prüfstand, die am 11. und 12. April in Kopenhagen stattfindet. „Ursprünglich waren die Gesundheitsdienste so angelegt, dass sie auf akute Krankheiten reagieren und diese therapieren konnten. Heute ist angesichts der Zunahme chronischer Erkrankungen allerdings ein anderer Ansatz erforderlich“, erläutert WHO-Regionaldirektorin für Europa Zsuzsanna Jakab. „Das Verhältnis zwischen Patient und Arzt wandelt sich grundlegend: Der Patient wird zunehmend als ein durch Erfahrung qualifizierter Experte angesehen, dessen aktive Beteiligung für die Entscheidungsfindung wesentlich ist.“
[25.03.12]
Zielwerte für Langzeitblutzucker mit dem Patienten vereinbaren
Berlin – Für etwa 300 000 Menschen in Deutschland ist das Spritzen von Insulin überlebensnotwendig: Sie leiden an einem Typ-1-Diabetes mellitus. Langfristig kann eine gute Kontrolle des Blutzuckers die Folgeschäden der Erkrankung etwa an Auge, Nerven oder Nieren vermeiden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) eine neue, komplett überarbeitete und den höchsten Standards der Leitlinienerstellung entsprechende Leitlinie zur „Therapie des Typ-1-Diabetes“ veröffentlicht.
[19.03.12]
Deutsche Diabetes Gesellschaft zertifiziert Praxen, Ambulanzen und Kliniken
Berlin – Jährlich führen Ärzte hierzulande etwa 60000 Amputationen durch, rund 70 Prozent davon bei Menschen mit Diabetes mellitus. Bei etwa 14000 Betroffenen müssen sie den Fuß oberhalb des Knöchels amputieren. Viele Fußamputationen ließen sich durch eine rechtzeitige interdisziplinäre Behandlung vermeiden. Die Arbeitsgemeinschaft Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) hat hierfür im Rahmen ihrer Fachtagung am 9. und 10. März 2012 auf dem Campus Westend in Frankfurt 162 ambulante und stationäre Fußbehandlungseinrichtungen zertifiziert. Damit sind nun insgesamt 269 Praxen, Ambulanzen und Kliniken bundesweit als spezialisierte Zentren für das Krankheitsbild „diabetisches Fußsyndrom“ anerkannt.
[19.03.12]
DBR-Sprecherratsvorsitzende Mascher: „Am System der Ausgleichsabgabe darf nicht gerüttelt werden“
„Wir sind in hohem Maße irritiert über die Stellungnahme der Bundesagentur für Arbeit, die den Anschein erweckt, sie wolle die Beschäftigungspflicht und das System der Ausgleichsabgabe in Frage stellen", erklärte die Sprecherratsvorsitzende des Deutschen Behindertenrats (DBR) Ulrike Mascher anlässlich der am Montag stattfindenden Beratungen im Deutschen Bundestag zur Behindertenpolitik. Demnach soll die Schwerbehindertenausgleichsabgabe mit der Begründung überprüft werden, dass der derzeitige Sanktionsgedanke bei Nichteinhaltung der Beschäftigungspflicht nicht mehr zeitgemäß sei. „Die Ausgleichsabgabe darf nicht zur Disposition gestellt werden. Die Mittel aus der Ausgleichsabgabe finanzieren in vielen Fällen die notwendigen Voraussetzungen um Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen"
[11.03.12]
Frankfurt/Main – Etwa 250 000 Menschen mit Diabetes leben bundesweit mit Fußverletzungen. Bleiben diese unentdeckt, gehören Geschwüre bis hin zu Amputationen zu den bedeutendsten Konsequenzen. Jährlich führen Ärzte daher rund 70 Prozent der 60 000 Amputationen in Deutschland bei Menschen mit Diabetes durch. Die Arbeitsgemeinschaft Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) trifft sich am 9. und 10. März 2012 am Campus Westend in Frankfurt am Main zum wissenschaftlichen und medizinischen Austausch. Im Rahmen der Fachtagung stellen von der AG Fuß anerkannte Zentren ihre Behandlungsergebnisse vor. Aktuell sind weit über 200 Praxen oder Klinikambulanzen und über 100 Kliniken als Fußbehandlungseinrichtungen anerkannt.
[11.03.12]
Berlin – Bei fast vier Prozent aller werdenden Mütter in Deutschland stellen Ärzte die Diagnose Gestationsdiabetes. 2010 waren rund 24000 Frauen betroffen. Für das Kind können die hohen Blutzuckerwerte der Mutter langfristige Folgen haben: es läuft Gefahr, selbst übergewichtig zu werden und an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und andere Fachgesellschaften fordern seit langem Reihenuntersuchungen auf Gestationsdiabetes (GDM) mittels Blutzuckerbelastungstest. Am 3. März 2012 ist das Screening nun auf Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) verbindlich in die Mutterschaftsrichtlinien als Kassenleistung aufgenommen worden. Die DDG und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßen diese Entscheidung.
[08.03.12]
Weltnierentag am 8. März 2012: „Diabetische Nephropathie“ vorbeugen und behandeln
Berlin – Nierenkrankheiten bei Diabetikern sind nach Amputationen die zweithäufigste Komplikation. In Deutschland sind Diabetiker die größte Gruppe der Patienten, die an die Dialyse müssen oder sogar eine neue Niere benötigen. Gegenwärtig sind etwa 20000 Diabetiker davon betroffen. Denn Nierenerkrankungen werden bei ihnen heute noch zu spät diagnostiziert und in ihrer Bedeutung unterschätzt. Darauf macht diabetesDE anlässlich des Weltnierentags am 8. März 2012 aufmerksam, der dieses Jahr unter dem Motto steht: „Sag ‚Ja’ zum Leben – Sag ‚Ja’ zur Organspende!"
[05.03.12]
1. diabetesDE-Teen-Treff für Jugendliche
Berlin – Die Pubertät ist eine schwierige Zeit – sowohl für heranwachsende Jugendliche selbst als auch für ihre Eltern. Körperliche Veränderungen führen auch zu einem veränderten Stoffwechsel. Dieser wirkt sich bei Jugendlichen mit Diabetes Typ 1 besonders aus. Um jungen Menschen mit Diabetes Raum für einen Austausch mit Gleichaltrigen zu schaffen, bietet diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe nun auch gezielt eine Ferienfreizeit für diese Zielgruppe an: den „Teen-Treff“ . In diesem Jahr findet der viertägige Diabetes-Teen-Treff für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren erstmalig vom 2. bis 5. August 2012 in der Alten Molkerei im sächsischen Molkenberg statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
[23.02.12]
Wie Hausärzte und Diabetologen Menschen mit Diabetes optimal versorgen
Berlin – Seit etwa zehn Jahren stärken bundesweit sogenannte Disease Management Programme (DMPs) die hausärztliche Versorgung chronisch Kranker. Diese strukturierten Behandlungsprogramme nutzen Schätzungen zufolge mehr als 3,5 Millionen Menschen mit Diabetes Typ 2.
[16.02.12]
Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kamen
Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kamen, haben ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Typ 1 Diabetes als Kinder, die spontan entbunden wurden. Dies ergaben neueste Auswertungen der Langzeit-Studie BABYDIAB der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München. Darin wurde der Einfluss von Umweltfaktoren auf die Entwicklung der Erkrankung bei 1.650 Kindern, deren Mutter oder Vater an Typ 1 Diabetes erkrankt ist, untersucht. Die Studienteilnehmer wurden von Geburt an durchschnittlich 11 Jahre lang beobachtet. Eine Erklärung sehen die Forscher in der Tatsache, dass eine Entbindung per Kaiserschnitt die Zusammensetzung der kindlichen Darmflora verändert und damit die Entwicklung von Autoimmunität begünstigt.
[16.02.12]
Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) gibt Tipps
Berlin, 16. Februar 2012 - Am kommenden Wochenende nähert sich die karnevalistische Saison ihrem Höhepunkt: Narren und Jecken feiern dann bundesweit bis zum Aschermittwoch, oft ohne längere Pausen. Sich verkleiden, stark schminken, ausgiebig essen und trinken stehen für die meisten Karnevalisten an erster Stelle. Allergikern könnte der Spaß in der „Fünften Jahreszeit“ verdorben werden – durch allergische Reaktionen. Mit den Tipps der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) lässt sich vorbeugen, damit auch Menschen mit Allergien unbeschwert feiern können.
[16.02.12]
Gefährliche Unterzuckerung an Karneval – Was ist im Ernstfall zu tun?
Berlin – Nächste Woche feiern wieder mehrere tausend Jecken in Deutschland Karneval. Das bedeutet fröhliche und ausgelassene Feste bis in die Morgenstunden. Unkontrollierter Alkoholkonsum gehört für die meisten mit dazu. Für Menschen mit Diabetes ist Alkohol jedoch mit Vorsicht zu genießen. Denn der Blutzucker sinkt nach einem kurzen Anstieg rapide ab. Die Folge sind gefährliche Unterzuckerungen – im Extremfall sogar mit Todesfolge. Was in einem solchen Fall zu tun ist und wie Menschen mit Diabetes Fasching ohne Einschränkung genießen können, erklärt Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsmitglied von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe im nächsten Experten-Chat. Fragen können dem Diabetologen vom Zentrum für Diabetologie Hamburg Bergedorf ab sofort gestellt werden.
[06.02.12]
DGVS
Berlin – In der Gesamtbevölkerung leidet etwa jeder vierte Erwachsene an einer „Fettleber“. Bei drei von vier stark Übergewichtigen ist auch die Leber verfettet. Die nicht alkoholische Fettlebererkrankung ist die am stärksten zunehmende Lebererkrankung in Deutschland, warnt die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Eine Fettleber sei oftmals Vorbote schwerer Erkrankungen, betonen die Spezialisten der DGVS. Das Spektrum der nicht alkoholischen Fettlebererkrankungen reicht von der „einfachen“ Fettleber über die chronische Fettleberentzündung bis hin zur lebensbedrohlichen Leberzirrhose. Folgen sind auch Leberkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
[01.02.12]
zu sieben Wochen ohne falschen Ehrgeiz auf
Mozart im Mutterbauch, Abitur mit 16 und als Rentner noch fit wie ein Sportstudent. Kann man so machen – muss man aber nicht. Die Fastenaktion der evangelischen Kirche „7 Wochen Ohne“ steht 2012 unter dem Motto: „Gut genug! Sieben Wochen ohne falschen Ehrgeiz“. Der Auftaktgottesdienst findet am Sonntag, dem 26. Februar, in der Dreikönigskirche in Frankfurt/Main statt und wird ab 9.30 Uhr live im ZDF übertragen.
[25.01.12]
Im neuen Ernährungsratgeber Niereninsuffizienz und Dialyse beschreibt Diätexperte Sven-David Müller wie Nieren-Paitenten ihre Nieren entlasten können.
Die Ernährungstherapie ist für alle chronisch Nierenkranke ein unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung. Unsere Nieren sind für die Flüssigkeitsregulation und den Säure-Basen-Haushalt wichtig; sie scheiden Giftstoffe aus und tragen zur Blutdruckregulation bei – ohne dieses wichtige Organ ist der Mensch nicht lebensfähig. Trotzdem sind immer mehr Menschen – insbesondere Diabetiker - von Nierenleiden betroffen. Heute lässt sich die Nierenfunktion durch Geräte (Stichwort Hämodialyse oder Peritonealdialyse) zwar zumindest teilweise ersetzen, das gilt aber lediglich ein kleiner Teil der Nierenfunktion. Die Ernährung oder Diät für chronisch Nierenkranke ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Therapie.
[18.01.12]
Pressemitteilung von diabetesDE
Pflanzliches Süßungsmittel seit 2. Dezember 2011 in der EU zugelassen: Stevia für Menschen mit Diabetes bedingt empfehlenswert Berlin – Das pflanzliche Süßungsmittel „Stevia“ ist seit Dezember 2011 in der Europäischen Union unter der Bezeichnung „Lebensmittelzusatzstoff E 960“ zugelassen
[05.12.11]
diabetesDE rät Betroffenen zu Rechtsberatung
Berlin – In Deutschland erkranken rund 350 000 Menschen jährlich neu an Diabetes mellitus Typ 1 und 2. Bei vielen lässt sich der Blutzucker nur schwer einstellen oder sie leiden bereits an Folgeerkrankungen, die den Alltag erheblich beeinträchtigen. Betroffene wissen oft nicht, dass sie zusätzliche Rechte in Beruf, Verkehr und der Gesundheitsversorgung geltend machen können. Einige haben sogar Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis.
[01.12.11]
Neues zu familiärem Risiko bei Typ 1 Diabetes
Die Vorhersagbarkeit von Typ 1 Diabetes bei Kindern und Jugendlichen wird mittels genetischer und immunologischer Verfahren zunehmend besser.
[01.12.11]
Kurzer Nachtschlaf erhöht Risiko für Typ 2 Diabetes
Berlin - Unruhiger oder zu kurzer Schlaf erhöht das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.
[24.11.11]
Bewegungstherapie nach vorn bringen
diabetesDE: 1. Interdisziplinäres Symposium Diabetes und Bewegung am 25. Februar 2012 in Wuppertal - Bewegungstherapie nach vorn bringen
[11.11.11]
11. bis 12. November 2011, Internationales Congress Center ICC Berlin
Berlin – Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. In Deutschland leben bis zu 24 000 Jungen und Mädchen im Alter von null bis 19 Jahren mit der Diagnose. Die Neu¬erkrankungsrate nimmt stetig zu, und immer häufiger erkranken Jungen und Mädchen bereits im Kleinkindalter an der Stoffwechselkrankheit. Wie Kinder mit einem hohen Erkrankungsrisiko frühzeitig identifiziert werden können und welche Möglichkeiten es gibt, der Krankheitsentstehung präventiv entgegenzuwirken, berichten Wissenschaftler auf der 5. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin.
[10.11.11]
11. bis 12. November 2011, Internationales Congress Center ICC Berlin
Berlin – Etwa 60 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland sind übergewichtig und 20 Prozent leiden an Adipositas. Die „Fettleibigkeit“ ist eine chronische Krankheit, die mit einer verkürzten Lebenserwartung, Verlust an Lebensqualität und nicht zuletzt einem hohen Risiko für Typ-2-Diabetes einhergeht. Zentrales Ziel der Diabetesbehandlung ist es, das Körpergewicht zu reduzieren. Über neue Strategien bei der Therapie von Diabetes und Adipositas diskutieren Experten auf der 5. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Die Veranstaltung findet vom 11. bis 12. November 2011 in Berlin statt.
[03.11.11]
Deutsche Diabetes Gesellschaft zertifiziert Fußbehandlungseinrichtungen
Berlin, November 2011 – In Deutschland haben etwa 250 000 Menschen mit Diabetes eine diabetische Fußverletzung. Wunden am „diabetischen Fuß“ heilen verzögert oder gar nicht ab. Auf diese Komplikation des Diabetes mellitus gehen jährlich mehr als 42 000 Amputationen von Füßen und Unterschenkeln zurück. Deutschland liegt damit im europäischen Vergleich im oberen Drittel. Die Folgekosten liegen bei 2,5 Milliarden Euro.
[25.10.11]
Experten tagen in Berlin zu aktuellen Themen in Orthopädie und Unfallchirurgie
Berlin – Wie lässt sich die Sicherheit von Implantaten erhöhen? Werden Patienten auch in Zukunft eine Reha bekommen? Können Knorpelverletzungen künftig mit Knorpelzellen repariert werden? Wie lässt sich die Patientenversorgung in Deutschland verbessern und welche neuen Erkenntnisse gibt es zur Schwerverletztenversorgung und zu schwierigen Becken-, Wirbelsäulen- und Gelenkverletzungen? Diesen und anderen aktuellen Fragen aus dem Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie widmen sich Experten vom 25. bis 28. Oktober auf dem Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) im ICC Berlin. Zu Europas größter Wissenschaftstagung auf diesem Gebiet erwarten die Veranstalter rund 12.000 Fachbesucher.
[19.10.11]
Diabetes Typ 2 vorbeugen: Deutschland fehlen Präventions-Programme
Berlin – Etwa jeder zehnte in Deutschland leidet an Diabetes Typ 2. Experten schätzen, dass 2020 doppelt so viele Menschen an der Stoffwechselerkrankung leiden werden. Dabei könnten unter anderem Ernährungs- und Bewegungs-Programme einen Großteil aller Erkrankungen an Diabetes Typ 2 vermeiden.
[19.10.11]
Risiken herzkranker Menschen mit Diabetes oft unterschätzt
Berlin – Fast jeder zweite Patient, der mit einem Herzinfarkt in die Klinik eingeliefert wird, hat Diabetes. Jedoch befinden sich nur 45 Prozent davon in einer Diabetes-Therapie. Für die andere Hälfte gilt der Herzinfarkt somit häufig als Erstdiagnose des Diabetes. Zudem unterschätzen viele Menschen mit Diabetes das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen. Dabei ist bekannt, dass mehr als 75 Prozent der Diabetiker an akuten Gefäßverschlüssen sterben. Wie Betroffene diesen Komplikationen vorbeugen können, erklärt Professor Dr. med. Curt Diehm im nächsten Experten-Chat von diabetesDE. Er ist Chefarzt der Inneren Medizin am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach.
[13.10.11]
Kleinkinder essen zu viel Wurst und zu wenig Gemüse
[05.10.11]
Diabetes immer noch häufigste Erblindungsursache
Berlin – Etwa alle sechs Stunden erblindet ein Mensch an den Folgen der diabetischen Retinopathie. Diese Schäden an der Netzhaut treten bei bis zu 85 Prozent der Menschen mit Diabetes Typ 1 nach 25 Jahren auf. Jeder dritte Typ-2-Diabetiker leidet bereits bei der Diagnose der Stoffwechselkrankheit daran
[28.09.11]
Qualität der DMPs bestimmt Nutzen für Menschen mit Diabetes
Berlin – Disease-Management-Programme (DMP) – strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch Erkrankte – wurden im Dezember 2001 mit dem Gesetz zur Reform des Risikostrukturausgleichs in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt. 7 Millionen Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 und 1 können somit, neben einer Patienten-Schulung an einem langfristig angelegten Behandlungsprogramm teilnehmen, das regelmäßige Kontrolluntersuchungen anbietet. Trotzdem sei der Nutzen der DMPs noch nicht ausreichend evaluiert, war nun das Ergebnis eines Fachkongresses des Bundesversicherungsamtes (BVA) in Berlin. diabetesDE weist zusammen mit dem Deutschen Diabetiker Bund und Berufsverbänden darauf hin, dass qualitätssicher angewendete DMPs für Menschen mit Diabetes einen hohen Nutzen in der Therapie haben können.
[23.09.11]
DDG und diabetesDE
Berlin – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE kritisieren erneut die durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) eingeschränkte Verordnungsfähigkeit von Urin- und Blutzuckerteststreifen zur Selbstkontrolle für nichtinsulinpflichtige Menschen mit Diabetes Typ 2. Ausdrücklich begrüßen DDG und diabetesDE eine vom G-BA angekündigte weitreichende Ausnahmeregelung.
[22.09.11]
Zugang zu innovativen Arzneien durch neues Gesetz erschwert
Berlin – Menschen mit Diabetes Typ 2 und einer gestörten Nierenfunktion steht ein neues Medikament in Deutschland nicht zur Verfügung, weil die herstellenden Pharmafirmen es aufgrund landesüblicher bürokratischer Hürden nicht auf den Markt bringen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) befürchtet, dass Auseinander¬setzungen zwischen Gesetzgeber und Pharmaindustrie über die Regelungen des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) Menschen mit Diabetes den Zugang zu neuen Medikamenten zukünftig erschweren könnten.
[22.09.11]
1. Diabetes-Charity-Gala am 2. November im Meistersaal Berlin
Berlin, den 21. September 2011 – Mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes erkrankt, täglich kommen 1 000 weitere hinzu. Die Kosten der Versorgung steigen ins Unermessliche und sind mit 42 Millionen Euro pro Jahr für das deutsche Gesundheitssystem ein eklatantes Problem. Und doch ist die Volkskrankheit Diabetes anders als Krebs oder Aids kein Gesellschaftsthema. Das will die gemeinnützige und unabhängige Gesamtorganisation diabetesDE nun ändern: Am 2. November 2011 wird in Berlin die 1. Diabetes-Charity-Gala stattfinden, auf der auch erstmalig der „Thomas-Fuchsberger-Preis“ in Anwesenheit von Joachim „Blacky“ Fuchsberger verliehen wird. Geladen sind 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness. Durch den Abend führt Inge Steiner, Frau des an Diabetes erkrankten Olympiasiegers Matthias Steiner.
[19.09.11]
Weltkindertag: Jung und stark übergewichtig – dagegen ankommen
Berlin – In Deutschland sind fast 20 Prozent der Kinder zu dick oder gar fettleibig. Eine Ursache dafür ist der übermäßige Konsum von Junkfood. Davon verzehren vier- bis sechsjährige Kinder gute 50 Kilogramm pro Jahr, darunter fast 24 Kilogramm zuckerhaltige Limonaden. Das Risiko eines Diabetes Typ 2 steigt bei Übergewicht um bis zu 100 Prozent. Bei fettleibigen Menschen verdreifacht es sich sogar. Experten von diabetesDE fordern daher, bei dicken Kindern bereits früh einzugreifen. Wie Sie Übergewicht bei Kindern verhindern und wo die häufigsten Fehler liegen, erklärt Dr. med. Susanna Wiegand, im nächsten Experten-Chat von diabetesDE am 29. September 2011. Sie ist Leiterin der Adipositas-Sprechstunde (BABELUGA), Interdisziplinäres SPZ der Charité- Kinderklinik, Berlin. Fragen können Interessierte ab dem Weltkindertag, 20. September 2011 schicken.
[05.09.11]
Neue Studie bestätigt den positiven Effekt von Ballaststoffen auf die Senkung des Diabetesrisikos
Neue Studie bestätigt den positiven Effekt von Ballaststoffen auf die Senkung des Diabetesrisikos Übergewicht stellt ein hohes Gesundheitsrisiko dar; Folgeerkrankungen können unter anderem Herz- und Kreislaufprobleme und Diabetes 2 sein. Will man also etwas für seine Gesundheit tun und abnehmen, kann man dies zum Beispiel mit einer Hochprotein-Diät, also einer eiweißreichen Ernährung, tun und dabei gleich auch noch seine Blutfettwerte senken: Da ist man gesundheitlich doch auf der sicheren Seite! Oder?
[31.08.11]
Kinder mit Diabetes am normalen Schulalltag teilhaben lassen
Berlin – Für viele Kinder in Deutschland beginnt in den nächsten Tagen ein neuer Lebensabschnitt: Sie werden eingeschult. In Deutschland leben etwa 15 000 Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre mit Diabetes Typ 1. Vielen von ihnen fällt der neue Rhythmus des Schulalltags schwer. Kinder mit Diabetes, aber auch deren Eltern und Lehrer, müssen sich erst an die neuen Abläufe gewöhnen. Häufig erfahren sie in Schule und Kindergarten eine Sonderbehandlung. Denn Erzieher und Lehrer haben mitunter Angst vor gesundheitlichen Problemen, wie etwa einem diabetischen Koma.
[29.08.11]
82% der 515 befragten Bürger kennen ihren „echten Hunger“
DGE: „Zu dieser Tendenz können wir keine fundierte Aussage treffen.“ * Die zweite Analyse der Online-Umfrage „Kennen Sie ihren echten Hunger?“ erfolgte nach 515 Teilnehmern und ergab: 82% der befragten Bürger kennen ihren echten, den körperlichen Hunger. Dieses vorläufige Ergebnis widerspricht damit der Vermutung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), viele Menschen hätten den Zugang zum Hungergefühl verloren.
[27.07.11]
Vor 90 Jahren Insulin erstmals isoliert und erfolgreich angewendet
Berlin – In Deutschland leben circa sieben Millionen diagnostizierte Menschen mit Diabetes mellitus. 2004 wurden etwa 1,9 Millionen Diabetiker in Deutschland mit Insulin behandelt, darunter alle Menschen mit Diabetes Typ 1. Ihre Bauchspeicheldrüse bildet im Gegensatz zu der gesunder Menschen kein eigenes Insulin, für sie ist die Behandlung daher unverzichtbar. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es keine Insulintherapie und Menschen mit Diabetes Typ 1 starben häufig sehr jung. Am 27. Juli 1921 gelang es den kanadischen Forschern Frederick Banting und Charles Best, Insulin in unzerstörter Form aus dem Gewebe einer tierischen Bauchspeicheldrüse zu gewinnen und damit diabetische Hunde zu behandeln. 1922 retteten Banting und Best mit Hilfe von Insulin erstmals einem dreizehnjährigen Jungen das Leben.
[12.07.11]
diabetesDE beantwortet die 12 häufigsten Fragen
Berlin, Juli 2011 – „Diabetes Typ 2 bekommt, wer zu viel Zucker isst“- so das Fazit einer Straßenumfrage, die diabetesDE in Berlin durchgeführt hat. Zwar wissen die meisten, dass es sich bei Diabetes um die so genannte „Zuckerkrankheit“ handelt. Wie diese entsteht oder wie viele Menschen davon betroffen sind, konnten jedoch die wenigsten beantworten. diabetesDE hat daher jetzt die zwölf häufigsten Fragen rund um Diabetes aufgegriffen und auf der Internetseite www.diabetesde.org beantwortet. Auch die Videos der Straßenumfrage stehen online.
[11.07.11]
Nutzen von Diabetes-Therapien eindeutig belegt
Berlin – Ein schlecht eingestellter Blutzucker schädigt bei Menschen mit Diabetes Typ 2 häufig die Gefäße, kann zu Erblindung, Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bezweifelt jedoch in einem aktuellen Report den Nutzen einer Diabetestherapie, die Normwerte des Blutzuckers anstrebt. Vor dieser Schlussfolgerung warnen die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE, da aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse den Nutzen einer blutzuckersenkenden Therapie eindeutig belegen.
[08.07.11]
DDG-Herbsttagung
Berlin – Diabetes hat viele Gesichter: Die Erkrankung kann die schwangere Frau ebenso treffen wie das Kind, das durch Zerstörung der Insulin-produzierenden Zellen einen Typ 1-Diabetes entwickelt. Der Typ 2-Diabetes betrifft Menschen im Erwachsenenalter, wobei die Krankheit sowohl bei Jüngeren als auch bei Älteren in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat. Da Ärzte die Behandlung immer gezielt am Patienten ausrichten müssen, gilt die Diabetes-Therapie auch als Prototyp der „individualisierten Medizin“. Wissenschaftler haben in den letzten Jahren neue Erkenntnisse darüber gewonnen, wie Diagnostik und Behandlung dem einzelnen Diabetiker noch besser gerecht werden können. Dieses Wissen für eine individualisierte Behandlung optimal in die Praxis umzusetzen, ist Anliegen der 5. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Die Veranstaltung findet vom 11. bis 12. November 2011 im ICC Berlin statt
[07.07.11]
Informieren, Tanzen, Kochen und Lachen mit vielen Prominenten
Berlin - Rund um den 14. November finden zum Weltdiabetestag traditionell weltweit Informationsveranstaltungen rund um die chronische Krankheit Diabetes statt. In diesem Jahr organisiert diabetesDE erneut die zentrale Veranstaltung unter dem Motto: „Vorbeugen, aufklären, informieren: Alles über Diabetes“ am Sonntag, den 13. November von 9.30 – 16.00 Uhr im Internationalen Congress Centrum (ICC) in Berlin. In vier Vortragssälen halten über 30 Fachexperten Vorträge zu den Themen „Diabetes Typ 1 und 2: Begleiterkrankungen & Therapie“ , „Diabetes & Soziales“ „Diabetes & Ernährung“, „Aktiv leben“ oder „Diabetes Typ 1 bei Kindern“.
[06.07.11]
Leben mit Insulinpumpe und kontinuierlicher Glukosemessung
Berlin – In Deutschland tragen über 50 000 Typ-1-Diabetiker eine Insulinpumpe. Das Gerät gibt das benötigte Insulin über einen Katheter direkt in den Körper ab und hilft den Betroffenen, ihren Alltag mit der Krankheit möglichst reibungslos zu gestalten. Zunehmend mehr Zuckerkranke nutzen auch Systeme zur kontinuierlichen Glucosemessung (CGM) um die Diabetes-Therapie zu optimieren. Mit Hilfe von Sensoren messen diese Geräte kontinuierlich Zuckerwerte im Gewebe.
[04.07.11]
diabetesDE rät zur regelmäßigen Augenkontrolle
Berlin – In Deutschland erblinden jährlich rund 1 700 Menschen an einer „diabetischen Retinopathie“. Die Netzhauterkrankung ist hierzulande die Hauptursache für Erblindung im Erwachsenenalter. Sie gilt als Folge eines schlecht eingestellten Diabetes. Da die Augenerkrankung lange Zeit keine Symptome verursacht, wird sie trotz flächendeckendem Diagnostik- und Therapieangebot oft zu spät diagnostiziert und in ihrer Bedeutung unterschätzt. Darauf macht diabetesDE zum Tag der Sehbehinderten am 6. Juni 2010 aufmerksam.
[28.06.11]
Berlin – Leitliniengerechte Behandlung in spezialisierten Zentren, Kliniken und Praxen erhöht die Versorgungsqualität der Patienten – insbesondere bei chronischen Krankheiten wie Diabetes. Seit 2005 zertifiziert die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) diabetes-spezifische Behandlungseinrichtungen nach Stufe 1 und Stufe 2. Stufe 1 entspricht ab sofort der „Basisanerkennung DDG“, Stufe 2 dem „Diabetologikum DDG mit diabetesspezifischem Qualitätsmanagement“.
[22.06.11]
P R E S S E M I T T E I L U N G
Berlin – Ende Juni beginnen in den ersten Bundesländern die Sommerferien. Damit fängt auch die Urlaubs- und Reisesaison an. Viele Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 verzichten auf eine Urlaubsreise ins Ausland. Aus Sorge, dass eine Flugreise, die Insulintherapie, ein eventuell notwendiger Bezug von Medikamenten oder eine ärztliche Notfallversorgung in einem anderen Land zu schwierig und komplikationsreich sein könnten, verreist so mancher nur innerhalb Deutschlands oder gar nicht. Dabei können auch Diabetes-Patienten Urlaub im Ausland machen, wenn sie bei der Organisation ihrer Reise einige Dinge beachten. Darauf macht diabetesDE aufmerksam.
[21.06.11]
Deutsche Diabetes-Gesellschaft bezweifelt Aussagekraft
Berlin – Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) empfiehlt weiterhin, die Verordnungspraxis von sogenannten inkretin-basierten Wirkstoffen wie DDP4-Hemmern (Sitagliptin, Vildagliptin, Saxagliptin) oder GLP1-Analoga (Exenatide, Liraglutide) beizubehalten. Die DDG nimmt damit Stellung zu der ungewöhnlichen Wiedervorlage einer Studie in der Zeitschrift „Gastroenterology“. Die Autoren weisen für die betroffenen Patienten ein erhöhtes Risiko aus, eine ¬Entzündung oder Krebs der Bauchspeicheldrüse zu erleiden. Anfang März 2011 hatte die Zeitschrift die online publizierte Studie aufgrund eines anderen Gutachtens zurückgezogen (wir berichteten). Nun ist die Studie in einer modifizierten Version erneut erschienen. Die publizierten Daten lassen laut DDG keine abschließende Aussage zu. Sie machten aber deutlich, dass eine längerfristige Beobachtung notwendig ist.

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