Diabetes und Sexualität

© detailblick-foto - fotolia.com

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In unserer „aufgeklärten Gesellschaft“ ist das Thema Sexualität immer noch ein Tabu-Thema, insbesondere, wenn möglicherweise der Zusammenhang mit einer Krankheit besteht. Deshalb wollen wir versuchen, Sie vorsichtig an dieses Thema heranzuführen, selbstverständlich auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse. Ein vertrauensvolles Gespräch mit Ihrem Arzt oder mit Ihrer Diabetesberaterin kann damit nicht ersetzt werden. Sie können diese Zeilen auch für die Vorbereitung oder als Grundlage für das Gespräch mit den geeigneten Fachleuten nutzen.

Was versteht man unter einer Störung der Sexualfunktion?

Störung der Sexualfunktion bedeutet: „Verlust der Fähigkeit auf sexuelle Stimulation eine entsprechende Reaktion zu erzielen und aufrechtzuerhalten, um einen erfüllten Orgasmus zu erleben“. Diese Definition gilt für Männer und Frauen. Weiterlesen

Störungen der Sexualfunktion beim Mann

Bei körperlich gesunden Männern besteht bei ca. 30% eine Störung der Sexualfunktion. Bei Männern mit Typ 2 Diabetes sind über 50% betroffen. Die Störung der Sexualfunktion bei Männern ist meist bedingt durch eine Erektionsstörung oder „Erektile Dysfunktion“. Weiterlesen

Störung der Sexuakfunktion bei Frauen mit Diabetes

Entsprechend Angaben der wissenschaftlichen Literatur sind die Störungen der Sexualfunktion bei körperlich gesunden Frauen höher als bei körperlich gesunden Männern, sie liegen zwischen 25-60%. Bei Frauen mit Typ 2 Diabetes liegt die Häufigkeit bei ca. 40%, bei Frauen mit Typ 1 Diabetes bei ca. 70%. Weiterlesen

Der Testosteronmangel des älteren Mannes

Ab Mitte des vierten Lebensjahrzehnts bekommen auch Männer allgemeine Störungen in Form von Hitzewallungen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Nervosität und depressive Verstimmung. Die Libido und sexuelle Aktivitäten nehmen ab: im Vergleich zu 30-jährigen Männer sinkt sie ab 50 Jahre auf die Hälfte und ab 25 Jahre auf 20 %. Weiterlesen

Diabetes und Partnerschaft

“Ist Diabetes ein Beziehungskiller?” In Umfragen wird das gelegentlich bestätigt. Doch das muss nicht sein. Häufig genannt wurden in der Befragung auch Angst vor Folgeschäden, schlechte Laune, dauernde Müdigkeit und Probleme bei Unterzuckerung sowie Einschränkungen beim Essen. Es wird deutlich, dass Diabetes nicht nur Auswirkungen auf das Leben des Betroffenen selbst hat, sondern auch auf die Menschen in seiner Umgebung – insbesondere natürlich auf den Partner.  Weiterlesen

Verhütung und Diabetes

Welche Möglichkeiten der Schwangerschaftsverhütung gibt es für Frauen, die Diabetes haben?  Mehr dazu lesen Sie hier.  Weiterlesen

Untersuchungen bei Sexualstörungen

Sexuelle Funktionsstörungen belasten die Psyche und die Partnerschaft. Sie sollten deshalb kein Tabuthema sein. Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an. Weiterlesen