Insulin Spritzen: Wie geht das?

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Umgang mit Insulin

Insulin ist ein sehr wirksames Medikamente. Die Therapie mit Insulin wird von den meisten Diabetikern selbständig durchgeführt. Voraussetzung ist eine ausführliche Schulung. Hier wird darüber informiert, wie Insulin wirkt und wie man damit umgeht. Viele Hausärzte und Fachärzte führen solche Schulungen durch.

Die Angst vorm Spritzen

Die gebräuchlichen Insuline wirken nur, wenn Sie gespritzt werden. Viele Patienten fürchten sich vor dem „Spritzen“. Deshalb wird oft eine notwendige Insulin-Behandlung hinausgezögert. Ein rechtzeitiger Beginn kann aber große Vorteile für die Behandlung haben. Spritzen von Insulin ist in vielen Fällen weniger gefährlich als eine Behandlung mit Tabletten. Es bedeutet oft Gewinn an Lebensqualität. Die Angst vor dem Spritzen hat sehr unbestimmte Ursachen. Oft ist aber mit Tabletten, also ohne Insulin, eine gute Behandlung und Wohlbefinden nicht mehr erreichbar (sog. Sekundärversagen).

Nach einer Beratung wird den meisten Diabetikern klar, dass die Ängste unbegründet sind und die Vorteile einer rechtzeitigen Insulin-Behandlung überwiegen. Das erste Spritzen ist immer eine Überwindung: Es ist ja doch eine bewußte „Verletzung“ der Haut. Die Angst vor Schmerzen ist aber unbegründet. Die Nadeln sind sehr dünn und so geschliffen, dass der Einstich kaum gespürt wird. Die meisten Diabetiker führen nach kurzer Anleitung die Spritzenbehandlung ohne Ängste und Probleme selbständig durch.