Dextrose
= Traubenzucker (Glucose).
= Traubenzucker (Glucose).
Austrocknung infolge Wassermangel. Dehydratation bei Diabetikern entsteht durch einen übermäßigen Wasserverlust infolge vermehrter Harnausscheidung. Das erhöhte Harnvolumen kommt zustande durch eine verstärkte Zuckerausscheidung bei hohen Blutzuckerwerten. Wird der Wasserverlust nicht durch Trinken ausgeglichen (z.B. bei Erbrechen), so kommt es zur Austrockung. Dieser Zustand ist für den Diabetiker nicht ungefährlich, da bei Dehydratation auch die Insulinwirkung... mehr
(engl. dawn = Morgendämmerung) Blutzuckeranstieg in den frühen Morgenstunden. Dawn-Phänomene sind dadurch gekennzeichnet, dass der Blutzucker gegen Mitternacht gut liegt, in den frühen Morgenstunden (etwa ab 4 Uhr) jedoch sehr schnell ansteigt. Es resultiert folglich ein hoher Nüchternblutzucker. Die Ursache des Dawn-Phänomens ist unter anderem eine verstärkte Ausschüttung von verschiedenen Hormonen in der Nacht sowie... mehr
Lebenswichtiger Botenstoff (Hormon) aus der Nebennierenrinde. Cortison hat auf den Blutzucker eine steigernde Wirkung und wird unter anderem nach Unterzuckerungen im Rahmen der Gegenregulation freigesetzt. Aufgrund seiner ausgeprägten entzündungshemmenden und antiallergischen Wirkung, findet Cortison häufig auch als Medikament Anwendung, vor allem bei internistischen Erkrankungen (Asthma, Rheuma usw.).
Krisenhafte Entgleisung des Zuckerstoffwechsels mit Störungen des Bewußtseins bis zum Bewußtseinsverlust. Die Häufigkeit des Coma diabeticum liegt etwa bei 3 Fällen pro 1000 Diabetikern pro Jahr, wobei jugendliche insulinbedürftige Diabetiker am häufigsten betroffen sind. Man unterscheidet 2 Formen: das ketoazidotische Coma und das hyperosmolare Coma, die sich beide in ihren Ursachen, dem klinischen Bild und... mehr
(= BE) Berechnungsgrundlage zur Erfassung des Kohlenhydratgehaltes der Nahrung. 12 g Kohlenhydrate entsprechen 1 Broteinheit. Beispiel: 1/4 l Milch = 12 g Kohlenhydrate = 1 BE. Diese Definition hat in ihrer Grundform auch heute noch Gültigkeit, wurde allerdings 1976 deutlich erweitert. Bis dahin waren die Zuckeraustauschstoffe (Fruchtzucker, Sorbit, Xylit), die in den Nahrungsmitteln und Getränken... mehr
Eigenname für einen sich besonders labil verhaltenden Typ-1-Diabetes. Kein eigenständiges Krankheitsbild, auch keine Untergruppierung innerhalb der einzelnen Diabetestypen. Als Brittle-Diabetes werden solche Typ-1-Diabetiker bezeichnet, deren Blutzuckertagesprofile ohne ersichtlichen Grund sehr starke Schwankungen aufweisen und die somit nur sehr schwer einstellbar sind. Echte “Brittle-Diabetiker” sieht man selten. Oft liegt den Blutzuckerschwankungen nur eine schlechte Blutzuckereinstellung zugrunde.... mehr
(latein: großer Bissen, “große Pille”) Dieses Wort hat in verschiedenen medizinischen Bereichen unterschiedliche Bedeutung. In der Diabetologie versteht man unter einem Bolus eine bestimmte Menge an kurzwirkendem Insulin (Altinsulin), die vor den Mahlzeiten gespritzt wird, um einen mahlzeitenbedingten Blutzuckeranstieg zu vermeiden. Die als Bolus verabreichte Insulinmenge ist keine feste Größe, sondern hängt von der jeweiligen... mehr
(= Blutzucker) Gehalt des Blutes an Traubenzucker (= Glucose) angegeben in mg/dl. Normalwert (nüchtern): 70-100 mg/dl.
Blutzuckersenkende Medikamente in Tablettenform. Biguanide hemmen die Zuckeraufnahme über den Darm und die Zuckerneubildung in der Leber.