Keine Obergrenze bei Blutzucker-Teststreifen
Diabetiker, die Insulin spritzen, haben ein Anrecht auf die notwendige Menge an Blutzucker-Teststreifen. Die Entscheidung darüber, wie viele Teststreifen verordnet werden, liegt beim behandelnden Arzt.
Diabetiker, die Insulin spritzen, haben ein Anrecht auf die notwendige Menge an Blutzucker-Teststreifen. Die Entscheidung darüber, wie viele Teststreifen verordnet werden, liegt beim behandelnden Arzt.
Gute Nachricht für Diabetiker: zum 1. Mai 2014 hat die Bundesanstalt für Straßenwesen („BASt“) die Einschränkungen zum Führen von Kraftfahrzeugen bei Diabetes gelockert.
Unterzucker und Blutzuckerentgleisung Sowohl zu niedrige, wie auch zu hohe Blutzucker sind ungünstig und sollten vermieden werden. Von Unterzuckerung oder Hypoglykämie (“Hypo”) spricht man, wenn der Blutzucker unter 50mg/dl (= 2,7 mmol/l) absinkt.
Durch erhöhte Blutzuckerwerte über längere Zeit können Schäden an den Gefäßen und den Nerven auftreten. Man spricht von Folgeerkrankungen.
Erfahrene Diabetiker kennen das Phänomen: Erwärmen der Haut lässt gespritztes Insulin schneller wirken. Ursache ist eine Weitstellung der kleinen Blutgefäße im Unterhautfettgewebe. Ein neu entwickeltes Gerät (InsuPad) nutzt diesen Effekt und kann zum Einsparen von Insulin zu den Mahlzeiten führen – dies bei gleich guter Einstellung, aber weniger Unter- und Überzuckerungen.
Nie mehr Stechen müssen um den Blutzucker zu bestimmen, ein Traum für Millionen von Menschen mit Diabetes mellitus!
Diabetes und Triathlon, ist das machbar? Wohl schon – – aber nur in Kenntnis des eigenen Körpers und seiner individuellen Reaktion auf Ausdauersport. Dafür gibt es neuere Erkenntnisse und Regeln, die dann Individuell angepasst werden müssen.
Die Sulfonylharnstoffe galten jahrzehntelang als Standard für die Tablettentherapie des Typ-2-Diabetes. Auch heute wird die starke Wirkung und die kostengünstige Verordnung vor allem von Kostenträgern als Argument für die Wahl eines Sulfonylharnstoffes angeführt.
2,8 Millionen Menschen mit Diabetes im Jahr 2020 werden im erwerbsfähigen Alter sein. Ein neuer “Leitfaden für Betriebsärzte zu Diabetes und Beruf”, den die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) zusammen mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e. V. (DGUV) entwickelt, soll bei der beruflichen Orientierung helfen.
Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die im Alltag immer wieder Aufmerksamkeit und Einsatz fordert. Vor allem Typ-1-Diabetiker sind damit belastet: Blutzuckermessungen, Kohlenhydrate berechnen, Insulin dosieren und spritzen bzw. mit der Insulinpumpe abgeben. Dazu kommt die Angst vor Unterzuckerungen, möglichen Folgeerkrankungen und vielleicht Probleme im Job und in der Partnerschaft. Auch für Typ-2-Diabetiker kann dies belastend... mehr