Glaukom
(= grüner Star) Augenerkrankung, die mit einem erhöhten Augeninnendruck einhergeht.
(= grüner Star) Augenerkrankung, die mit einem erhöhten Augeninnendruck einhergeht.
Wichtiger Regulationsmechanismus mit dem Ziel, bei Auftreten von Unterzuckerung (Hypoglykämie) einen möglichst raschen Wiederanstieg des Blutzuckers zu erzielen. Unterzuckerung ist für den Organismus ein gefährlicher Zustand, den er so rasch wie möglich zu beenden sucht. Die Gegenregulationsmaßnahmen bestehen im wesentlichen im Freisetzen mehrerer Hormone, die verschieden wirken, aber alle das Ziel haben, den Blutzucker anzuheben.... mehr
Kalkablagerung in den Wänden der Arterien. Den Verkalkungsprozeß der Gefäße nennt man auch Arteriosklerose. Er wird gefördert durch sogenannte Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen (insbesondere Erhöhung des Cholesterins), Zigarettenrauchen, Bewegungsmangel und schlecht eingestellten Diabetes mellitus. Als Folge der Gefäßverkalkung entsteht eine Verkleinerung des Gefäßquerschnittes und somit eine Verminderung des Blutdurchflusses (“Durchblutungsstörung”).
Hauterkrankung, die durch das gleichzeitige Auftreten mehrerer Furunkel gekennzeichnet ist. Oft wird beim Vorliegen eines Furunkels das Entstehen weiterer Entzündungen durch Schmierinfektionen begünstigt. Häufig befallene Körperteile sind Nacken und Rücken. Beim Vorliegen eines Furunkels bzw. einer Furunkulose kann vorübergehend die Diabeteseinstellung schlechter werden.
Eitrige, durch Bakterien hervorgerufene Entzündung des Haarbalges und seiner Umgebung. Die Entstehung von Furunkeln wird durch Diabetes begünstigt.
Unverträglichkeit von Fruchtzucker. Seltene erbliche Störung des Fruktosestoffwechsels, wobei durch einen Stoffwechseldefekt Fruktose nur unzureichend abgebaut wird. Hieraus resultiert ein erhöhter Fruchtzuckergehalt des Blutes, der seinerseits die Verstoffwechselung der Glukose stört. Als Folge hiervon resultieren Unterzuckerungen (Hypoglycämien).
(= Lävulose) = Fruchtzucker: Kommt unter anderem in Früchten und Honig und zusammen mit Glukose im Haushaltszucker vor. Wird z.T. über Glukose in Glykogen (einer Speicherform des Zuckers) umgewandelt, z.T. aber auch direkt verstoffwechselt. Zählt (zusammen mit Xylit und Sorbit) zu den Zuckeraustauschstoffen, da zu seiner Verstoffwechslung im Gegensatz zu Glukose nur wenig Insulin benötigt... mehr
Zuckerbeladene Eiweißbestandteile von Blut und Gewebe. Die Fructosaminbildung erfolgt in Abhängigkeit von der jeweiligen Blutzuckerhöhe: Je höher der Blutzucker um so höher die Konzentration an Fructosamin. Der Abbau der verzuckerten Eiweiße erfolgt in einem Zeitraum bis zu drei Wochen. Somit läßt sich aus der Höhe des Fructosaminspiegels ein Rückschluß auf die mittleren Blutzuckerspiegel der vergangenen... mehr
(lat.: Brennpunkt) Im medizinischen Sprachgebrauch wird mit Fokus ein Krankheitsherd bezeichnet, von dem aus Infektionen streuen können. Führt z.B. eine Entzündung der Rachenmandeln oder ein vereiterter Zahn zur Ausbreitung von Keimen oder von ihnen produzierter Giftstoffe in den Gesamtorganismus, so wird der Herd am Zahn als Fokus bezeichnet. In diesem Fall ist immer die Herdbeseitigung... mehr
Darstellung der Gefäße des Augenhintergrundes durch fluoreszierende Substanzen. Hierbei wird Fluorescein in eine Armvene gespritzt und der Durchfluß der Substanzen durch die Netzhautgefäße beobachtet. Mit dieser Methode lassen sich vor allem diabetische Frühschäden an der Netzhaut gut erfassen.