Diabetes News – Die Top-Nachrichten 2015
Von Erfolgen bei der Stammzellen-Forschung bis zu neuen Medikamenten: Dies waren die wichtigsten Neuigkeiten rund um Diabetes im (fast) abgelaufenen Jahr 2015 auf www.diabetes-news.de:
Von Erfolgen bei der Stammzellen-Forschung bis zu neuen Medikamenten: Dies waren die wichtigsten Neuigkeiten rund um Diabetes im (fast) abgelaufenen Jahr 2015 auf www.diabetes-news.de:
Ursache des Typ-1-Diabetes ist eine Fehlfunktion des menschlichen Abwehrsystems: „Antikörper“, die sonst gegen Fremdes (z.B. Bakterien, Viren, fremdes Gewebe) gerichtet sind, greifen jetzt die körpereigene Bauchspeicheldrüse, speziell die Inselzellen an. Man spricht von einer „Autoimmunerkrankung“ – eine Immunreaktion gegen körpereigenes Gewebe. Die nachfolgende Schädigung der Inselzellen (Zellen der Bauchspeicheldrüse: a-Zellen, b-Zellen) führt unter anderem zum... mehr
In den USA ist Forschern bei Typ-1-Diabetikern erstmals die Erhaltung von Betazellen mit Hilfe einer Immuntherapie gelungen. Sie zielt darauf ab, die körpereigenen Zellen vor einem Angriff des Immunsystems zu schützen.
Der SGLT-2-Hemmer Empagliflozin gilt in Expertenkreisen als Durchbruch in der Diabetestherapie. Bisher ist er nur für Typ-2-Diabetiker zugelassen. Eine neue Studie deutet an, dass er für Typ-1-Diabetiker als Zusatztherapie ebenfalls Vorteile haben könnte.
Herzschwäche kann eine mögliche Folge der Diabeteserkrankung sein. Mit regelmäßiger Bewegung lässt sich vorbeugen. Mindestens 20 Minuten am Tag reichen bei Männern aus, wie eine große Studie aus Schweden jetzt gezeigt hat. Dabei muss man sich nicht einmal besonders anstrengen.
Typ 1 Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Betazellen der Bauchspeicheldrüse nach und nach zerstört werden, bis es zu einem totalen Insulinmangel kommt. Die Erkrankung beginnt nach neueren Erkenntnissen lange, bevor sie sich in Symptomen äußert. Charakeristisch sind Autoantikörper im Blut, die vor dem Ausbruch der Erkrankung gemessen werden können. Die Forschergruppe des Helmholtz... mehr
Deutsche Typ-1-Diabetiker schneiden beim HbA1c-Wert im internationalen Vergleich gut ab. Dies gilt allerdings nicht unbedingt für die Jüngeren: Im Alter zwischen 15 und 24 könnten die Werte besser sein.
Idealerweise sollten Frauen mit Typ-1-Diabetes ihre Schwangerschaft planen, damit die Empfängnis bei normnaher Blutzuckereinstellung stattfinden kann, um das Risiko von Komplikationen möglichst niedrig zu halten. Zudem sollte die Schwangerschaft von einem Gynäkologen und Diabetologen interdisziplinär betreut werden. Dies schafft die besten Voraussetzungen, dass eine Typ-1-Diabetikerin ebenso ein gesundes Kind zur Welt bringen kann wie jede... mehr
Ob ein Kind im Laufe seines Lebens an Typ-1-Diabetes erkranken wird, können Ärzte heute frühzeitig mit einem Test feststellen. Wissenschaftler des Instituts für Diabetesforschung empfehlen, diesen Test frühzeitig bei allen Kindern durchzuführen, um lebensgefährliche Komplikationen zu vermeiden.
Insulin-Purging und Bulimie sind Essstörungen, die bei jungen Typ-1-Diabetikerinnen häufiger vorkommen, aber von der Familie oder Ärzten oft nicht bemerkt werden. Fragen dazu hat Prof.Dr. med. Stephan Herpertz bei einem Chat von diabetesDe beantwortet.