Lerodalcipeb: Ein neuer PCSK9-Inhibitor
Im Juli 2026 hat die europäische Arzneimittelbehörde Lerodalcipeb (Lyrokaul®) zur Behandlung von Patienten mit Hypercholesterinämie und gemischter Fettstoffwechselstörung zugelassen.
Im Juli 2026 hat die europäische Arzneimittelbehörde Lerodalcipeb (Lyrokaul®) zur Behandlung von Patienten mit Hypercholesterinämie und gemischter Fettstoffwechselstörung zugelassen.
Obicetrapib ist ein oraler, hochselektiver CETP-Inhibitor der nächsten Generation, der zur Senkung des LDL-Cholesterins und zur Vorbeugung kardiovaskulärer Ereignisse entwickelt wurde.
Neben Medikamenten wie Stationen und Fibraten gibt es noch weitere Ansätze zur Senkung des Cholesterins, die hier erläutert werden.
Die medizinische Behandlung von Adipositas macht weiter Fortschritte. Im 3. Quartal des Jahres 2026 kommt in der EU ein Semaglutid-Medikament in Tablettenform auf den Markt. Damit steht Menschen mit krankhaftem Übergewicht, die Injektionen vermeiden möchten, künftig eine Alternative zur Verfügung.
Die meisten Folgeerkrankungen von Diabetes entstehen durch erhöhte Blutzuckerwerte. Aber auch eine zu strenge Therapie kann negative Folgen haben, wenn sie zu Unterzuckerungen führt. Hypoglykämien sind nicht nur akut gefährlich, sondern können auch langfristige Schäden verursachen.
Wenn Menschen schnell deutlich an Gewicht verlieren, steckt dahinter immer häufiger eine Behandlung mit der sogenannten Abnehmspritze. In manchen Erfolgsgeschichten fehlt jedoch ein kritischer Blick auf die Zeit nach dem Erreichen des Zielgewichts, mahnen Fachleute. Zudem wird eine unerwünschte Nebenwirkung des Gewichtsverlusts noch häufig übersehen.
Zu den potenziell lebensgefährlichen Komplikationen einer Diabetes-Erkrankung zählt die Ketoazidose, die bei absolutem Insulinmangel auftritt. Ein neuer CGM-Sensor der Firma Abbott soll nun das frühzeitige Erkennen dieser schweren Stoffwechselentgleisung erleichtern.
Regelmäßige Bewegung ist bekanntlich gut, um Gewicht zu verlieren und die Blutzuckerwerte zu senken. Eine internationale Studie zeigt nun außerdem einen unmittelbaren Effekt auf das Sterberisiko. Demnach profitieren insbesondere ältere Menschen von der Einhaltung der WHO-Empfehlungen zu körperlicher Aktivität.
Bei vielen Menschen mit Typ-2-Diabetes kommt es zu einer nicht-alkoholischen Fettleber. Sie gilt als häufige Begleiterkrankung der Stoffwechselstörung. Nun gibt es neue Hinweise darauf, dass die Fettleber bereits bei der Entstehung von Diabetes eine Rolle spielen könnte.
Menschen mit Übergewicht haben ein erhöhtes Risiko für Folge- und Begleiterkrankungen wie Typ-2-Diabetes. Die individuelle Erkrankungsgefahr hängt jedoch nicht allein vom BMI der Betroffenen ab. Ein neues Vorhersagemodell ermöglicht eine genauere Risikoberechnung.