Inkubationszeit
Zeitspanne zwischen Infektion und Ausbruch einer ansteckenden Erkrankung. Die Inkubationszeiten sind von Krankheit zu Krankheit verschieden und schwanken von wenigen Stunden bis mehrere Jahre (z.B. AIDS-Erkrankung).
Zeitspanne zwischen Infektion und Ausbruch einer ansteckenden Erkrankung. Die Inkubationszeiten sind von Krankheit zu Krankheit verschieden und schwanken von wenigen Stunden bis mehrere Jahre (z.B. AIDS-Erkrankung).
Einspritzen einer Flüssigkeit in den Körper. Es werden verschiedene Injektionsarten unterschieden, je nachdem wo hingespritzt wird; subkutane Injektionen werden in das Unterhautfettgewebe, intramuskuläre in den Muskel, intravenöse in die Vene und intraarterielle in die Arterie verabreicht. Injektionen werden in der Regel mit Spritze und Kanüle (Nadel) vorgenommen.
Erste Phase einer ansteckenden Krankheit, wobei die Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze) in einen anderen Organismus eindringen. Der Zeitpunkt der Infektion fällt nicht immer mit dem Zeitpunkt des Ausbruches der Erkrankung zusammen (zwischen Infektion und Erkrankung liegt die Inkubationszeit).
Grund für das Ergreifen ärztlicher Maßnahmen hinsichtlich Abklärung bzw. Behandlung eines Patienten. Beispiel: Ein Diabetiker, bislang mit Tabletten eingestellt, hat zunehmend höhere Blutzuckerwerte trotz diätetischer Disziplin. Er neigt zunehmend auch zur Acetonbildung. Der Arzt diagnostiziert einen Insulinmangel und sieht darin die Indikation zur Weiterbehandlung mit Insulin.
Sexualstörung des Mannes. Beim Vorliegen einer Impotentia coeundi besteht Unvermögen, einen Geschlechtsverkehr durchzuführen. Ursache hierfür ist die fehlende oder unzureichende Steifigkeit des männlichen Gliedes. Hervorgerufen wird die Impotentia coeundi wesentlich häufiger durch psychische, als durch organische Ursachen. Organische Ursachen sind z.B. diabetesbedingte Veränderungen der Muskulatur des Gliedes, autonome Neuropathie, Durchblutungsstörungen, Hormonmangel oder Mißbildungen am Geschlechtsorgan.... mehr
= Maßeinheit für die Energie. Der Energiebedarf des Organismus wird durch die Verstoffwechselung (= “Verbrennung”) der aufgenommenen Nährstoffe gedeckt. Dabei ist der Brennwert, d.h. der Energiegewinn der einzelnen Nährstoffe unterschiedlich. Um den Energiegehalt der Nahrung, bzw. den Energiebedarf des Organismus abschätzen zu können, wurde als Maßeinheit die Kalorie, bzw. Kilo-Kalorie (Kcal) eingeführt. Im Zuge internationaler... mehr
Schwerste Form der Unterzuckerung mit Bewußtlosigkeit. Blutzuckerwerte liegen in der Regel unter 30 mg/dl.
Unterzuckerung. Definitionsgemäß liegt ein Unterzucker vor, wenn ein Blutzucker unter 50 mg/dl gemessen wird. Hypoglykämien können sowohl bei Insulin wie auch bei tablettenbehandelten Patienten auftreten. Zur Unterzuckerung kommt es immer dann, wenn die blutzuckersenkenden Faktoren (z.B. Insulin, Tablettenwirkung, körperliche Aktivität), gegenüber den blutzuckersteigernden Faktoren (Nahrungsaufnahme, Zuckerneubildung in der Leber) überwiegen. Die Anzeichen (Symptome) der Unterzuckerung... mehr
Erhöhung des Blutdrucks. Gemeint ist in der Regel die Erhöhung des Blutdrucks in den Adern (Arterien). Der normale arterielle Blutdruck liegt für den oberen Wert bis 140 mm Hg, für den unteren bis 95 mm Hg. 140-160 mm Hg bzw. 90-95 mm Hg gelten als Grenzbereich, Werte über 160 bzw. 95 mm Hg als erhöht... mehr
Erhöhter Anteil von Lipoproteinen im Blut. Lipoproteine bestehen vor allem aus Cholesterin, Neutralfetten (Triglyceriden) und einem Eiweißanteil. Je nach unterschiedlicher Zusammensetzung werden Chylomikronen, VLDL, IDL, LDL und HDL unterschieden (siehe auch HDL, LDL). Die Hyperlipoproteinämie stellt einen eigenständigen Risikofaktor für vasculäre Erkrankungen dar (cerebraler Insult, AVK, Myokardinfarkt).