Pathologisch
= krankhaft.
= krankhaft.
Chirurgische Entfernung des Pankreas, z.B. bei Tumorbildung oder schweren Entzündungen. Wird das gesamte Pankreas entfernt (= totale Pankreatektomie) entsteht zwangsläufig ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus, da die im Pankreas gelegenen Langerhans’schen Inseln (d.h. die für die Insulinbildung verantwortlichen Zellen) aus operationstechnischen Gründen mitentfernt werden müssen.
Verpflanzung der Bauchspeicheldrüse von Spendern auf Empfänger. Dieser operative Eingriff wird u.a. bei schweren diabetischen Nierenschädigungen, gelegentlich auch in Kombination mit einer Nierenverpflanzung durchgeführt. Nach Minderung der Abstoßungsreaktion durch Verabreichung entsprechender Medikamente und Verbesserung der Operationstechnik, ist die Pankreastransplantation in letzter Zeit etwas häufiger und mit durchaus guten Erfolgen angewendet worden. Auf Grund des Aufwandes,... mehr
Operative Entfernung des Pankreas (siehe Pankreatektomie).
Umstand, der eine besondere Gefährdung angibt. So sind z.B. Blutfetterhöhungen, Nikotinkonsum sowie der Bluthochdruck Risikofaktoren, deren Vorhandensein auf eine erhöhte Gefährdung für die Entstehung der Gefäßverkalkung mit allen Folgen (Herzinfarkt, Durchblutungsstörungen) hindeutet. Auch der Diabetes ist bekanntermaßen ein Risikofaktor für Gefäßerkrankungen. Um so wichtiger ist das Vermeiden zusätzlicher Risiken wie Rauchen und Bluthochdruck.
(lat. Recipere = aufnehmen) = Bindungsstellen über die Hormone ihre Wirkung entfalten. Auch die Wirkung des Insulins erfolgt über die Bindung an einen Rezeptor. Diese Rezeptoren sind in die Zellwände verschiedener Gewebe (z.B. Muskel- und Fettgewebe) eingelassen. Durch die Bindung des Insulins an den Rezeptor erhält die Zelle ein Signal, wodurch dann eine ganze Cascade... mehr
Zu den Spätschäden des Diabetes mellitus zählende Veränderung der Netzhaut. Es handelt sich dabei um Veränderungen der kleinen Netzhautgefäße, deren Wände durch den Diabetes geschädigt wurden. Das Bild der diabetischen Retinopathie bzw. die dabei zu beobachtenden Vorgänge sind sehr vielschichtig. Es kommt zum Austritt von Fett und eiweißhaltigen Stoffen aus den Gefäßen (Exsudate), kleinen Gefäßausbuchtungen... mehr
(lat. Remisso = gleich Nachlassen, Erholung) Unter Remission versteht man eine kurze Zeit nach dem Erstauftreten eines Diabetes mellitus Typ-1 zu beobachtende spontane Stoffwechselverbesserung. Typischerweise kommt es zu einer Verminderung des Insulinbedarfs bis hin zur völligen Insulinfreiheit. Für die Annahme einer Remission wird gefordert, dass bei guter Blutzuckereinstellung der Insulinbedarf unter 0,5 E/kg Körpergewicht täglich... mehr
Im med. Sprachgebrauch Wiederherstellung, Wiedereingliederung nach schweren Krankheiten ins Alltags- und Berufsleben.
Meist kurzfristig bestehende Sehstörung aufgrund unterschiedlicher Quellenzustände der Linse, z.B. im Rahmen einer Insulin-Therapie oder bei starken Blutzuckerschwankungen.