Proinsulin
Vorstufe des Insulins, aus der durch Abspalten einer Eiweißkette (C-Peptid) Insulin entsteht. Proinsulin hat bereits blutzuckersenkende Wirkung, allerdings in wesentlich geringerem Ausmaß als Insulin selber.
Vorstufe des Insulins, aus der durch Abspalten einer Eiweißkette (C-Peptid) Insulin entsteht. Proinsulin hat bereits blutzuckersenkende Wirkung, allerdings in wesentlich geringerem Ausmaß als Insulin selber.
Vorstadium des Koma Diabetikum. Im Gegensatz zum Koma Diabetikum besteht beim Praekoma nur eine geringe Bewußtseinstrübung. Wird die der Entstehung des Praekoma zugrunde liegende Ursache (z.B. Insulinmangel) nicht beseitigt, so entsteht zwangsläufig ein voll ausgeprägtes diabetisches Koma.
= vermehrtes Wasserlassen. Die Polyurie, die mit einer Steigerung der Urinproduktion einhergeht, ist beim Diabetiker in der Regel ein Symptom für einen schlecht eingestellten Diabetes. Nicht selten ist die Polyurie auch eines der ersten Symptome, das auf die bislang noch nicht entdeckte Stoffwechselerkrankung hindeutet. Die vermehrte Urinausscheidung kommt dadurch zustande, dass bei schlechter Stoffwechsellage und... mehr
(siehe auch Abhandlung Neuropathie) Wörtlich übersetzt bedeutet Polyneuropathie Erkrankung vieler Nerven. Die Polyneuropathie ist eine Erkrankung der peripheren Nerven. Diese sind Nervenleitungen, die von den Zentren (Gehirn und Rückenmark) zur Körperoberfläche ziehen. Polyneuropathien gehen mit verschiedenen Krankheitszeichen einher: Schmerzen, Mißempfindungen usw. Eine der wichtigsten Ursachen für die Polyneuropathie ist der Diabetes mellitus, wie auch der... mehr
(Peritoneum = Bauchfell) Die Dialyse ist ein medizinisches Verfahren mit dem im Falle des Nierenversagens giftige Stoffwechselprodukte aus dem Organismus entfernt werden. Bei der Hämodialyse geschieht dies, indem das Blut durch einen Filter geleitet wird. Die Peritonealdialyse ist ein völlig anderes Verfahren. Hierbei wird Flüssigkeit über einen Katheter in den Bauchraum eingeleitet. Diese Flüssigkeit zieht... mehr
= krankhaft.
Chirurgische Entfernung des Pankreas, z.B. bei Tumorbildung oder schweren Entzündungen. Wird das gesamte Pankreas entfernt (= totale Pankreatektomie) entsteht zwangsläufig ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus, da die im Pankreas gelegenen Langerhans’schen Inseln (d.h. die für die Insulinbildung verantwortlichen Zellen) aus operationstechnischen Gründen mitentfernt werden müssen.
Verpflanzung der Bauchspeicheldrüse von Spendern auf Empfänger. Dieser operative Eingriff wird u.a. bei schweren diabetischen Nierenschädigungen, gelegentlich auch in Kombination mit einer Nierenverpflanzung durchgeführt. Nach Minderung der Abstoßungsreaktion durch Verabreichung entsprechender Medikamente und Verbesserung der Operationstechnik, ist die Pankreastransplantation in letzter Zeit etwas häufiger und mit durchaus guten Erfolgen angewendet worden. Auf Grund des Aufwandes,... mehr
Operative Entfernung des Pankreas (siehe Pankreatektomie).
Umstand, der eine besondere Gefährdung angibt. So sind z.B. Blutfetterhöhungen, Nikotinkonsum sowie der Bluthochdruck Risikofaktoren, deren Vorhandensein auf eine erhöhte Gefährdung für die Entstehung der Gefäßverkalkung mit allen Folgen (Herzinfarkt, Durchblutungsstörungen) hindeutet. Auch der Diabetes ist bekanntermaßen ein Risikofaktor für Gefäßerkrankungen. Um so wichtiger ist das Vermeiden zusätzlicher Risiken wie Rauchen und Bluthochdruck.