Diabetes
(griech.: “Hindurchgehenlassen”). Bezeichnung für Krankheiten, die durch eine übermäßige, krankhafte Urinausscheidung gekennzeichnet sind.
(griech.: “Hindurchgehenlassen”). Bezeichnung für Krankheiten, die durch eine übermäßige, krankhafte Urinausscheidung gekennzeichnet sind.
Sonderform des Insulinmangeldiabetes, die im Rahmen einer Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) entstehen kann. Bei dieser Erkrankung kommt es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer massiven Eisenüberladung der Zellen, z.B. in Leber- bzw. Inselzellen. Es kommt zu einer Zellzerstörung. Die Zellzerstörung der insulinproduzierenden Inselzellen führt letztlich zu einem Insulinmangel und somit zu einem Diabetes. Die Haut der betroffenen... mehr
Eigenname für einen sich besonders labil verhaltenden Typ-1-Diabetes. Kein eigenständiges Krankheitsbild, auch keine Untergruppierung innerhalb der einzelnen Diabetestypen. Als Brittle-Diabetes werden solche Typ-1-Diabetiker bezeichnet, deren Blutzuckertagesprofile ohne ersichtlichen Grund sehr starke Schwankungen aufweisen und die somit nur sehr schwer einstellbar sind. Echte “Brittle-Diabetiker” sieht man selten. Oft liegt den Blutzuckerschwankungen nur eine schlechte Blutzuckereinstellung zugrunde.... mehr
Heute kaum noch gebräuchlicher Begriff, der ein Vorstadium eines später eintretenden Diabetes mellitus kennzeichnen sollte.
Aufgrund der durch die Schwangerschaft bedingten hormonellen Veränderungen ist bei schwangeren Diabetikerinnen immer eine Beeinflussung der diabetischen Stoffwechsellage zu erwarten. Während im ersten Drittel der Schwangerschaft Unterzuckerungen gehäuft auftreten können (die Ursache hierfür ist noch nicht genau bekannt), kommt es im weiteren Verlauf zu einer Steigerung des Insulinbedarfs.
Von der WHO stammende Bezeichnung für den primären Diabetes. Bei primärem Diabetes entsteht die Zuckerkrankheit als eigenständige Erkrankung, im Gegensatz zu sekundärem Diabetes, bei dem eine andere Gesundheitsstörung (z.B. eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse) die Zuckerkrankheit hervorruft. Die Benennungen Typ-1 und Typ-2 haben die früher gebräuchlichen Begriffe jugendlicher oder juveniler Diabetes (heutige Bezeichnung Typ-1-Diabetes) und Altersdiabetes... mehr
Heute nicht mehr verwendete Bezeichnung für die Zuckerkrankheit bei älteren Menschen. Früher erfolgte die Einteilung verschiedener Diabetesformen nach dem Lebensalter. So wurde der Jugendliche (= juveniler Diabetes) vom Altersdiabetes unterschieden. Nach neueren Erkenntnissen über die Entstehung der Zuckerkrankheit erfolgte 1980 auf Vorschlag der WHO eine Umbenennung. Heute wird unterschieden in Diabetes mellitus Typ 1 (insulinabhängiger... mehr
Ein schlecht eingestellter Blutzucker schädigt bei Menschen mit Diabetes Typ 2 häufig die Gefäße, kann zu Erblindung, Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bezweifelt jedoch in einem aktuellen Report den Nutzen einer Diabetestherapie, die Normwerte des Blutzuckers anstrebt. Vor dieser Schlussfolgerung warnen die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und... mehr
Die wesentlichste Maßnahme zur Behandlung eines Diabetes mellitus Typ 2 ist die “Lifestyle Modifikation“: Gesunde Ernährung, Gewichtsreduktion und viel Bewegung. Da in vielen Studien gezeigt werden konnte, dass Metformin die Blutzuckereinstellung verbessert und die Bemühungen um die Gewichtsabnahme unterstützt, wird heute von allen Leitlinien empfohlen, bereits schon bei Diagnosestellung mit einer Therapie mit Metformin zu... mehr
Mit der Diagnose Diabetes mellitus sind die Patienten mit der Frage konfrontiert: „Was soll ich essen?“ Jeder Mensch hat ein individuelles Ernährungsverhalten, das bei der Behandlung berücksichtigt werden muss. Es gibt keine generellen Ernährungsempfehlungen, die für alle zutreffen. Daher sollte jeder Patient mit Diabetes individuell bezüglich seiner Ernährung beraten werden. Bei dieser Beratung muss auf... mehr