Nach der Geburt unbedingt stillen
Frauen, die während der Schwangerschaft neu an Diabetes erkranken (Gestationsdiabetes), sollten ihr Baby nach der Geburt möglichst lange stillen. Damit sinkt ihr Risiko, später einen Typ-2-Diabetes zu bekommen.
Frauen, die während der Schwangerschaft neu an Diabetes erkranken (Gestationsdiabetes), sollten ihr Baby nach der Geburt möglichst lange stillen. Damit sinkt ihr Risiko, später einen Typ-2-Diabetes zu bekommen.
Um die Risiken für Mutter und Kind zu verringern, muss ein Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) von Anfang an gut behandelt werden. Fragen dazu hat Dr. Jens Stupin in einem Chat auf diabetesDE beantwortet.
Wenn übergewichtige Frauen schwanger werden, kann sich im Laufe der Schwangerschaft ein Gestationsdiabetes entwickeln. Der verschwindet zwar meist nach der Geburt, doch wer nicht abspeckt hat ein hohes Risiko, später an Typ-2-Diabetes zu erkranken.
Eine Zuckerkrankheit während der Schwangerschaft lebt häufig in späteren Jahren wieder auf und bleibt bestehen, sofern nicht gegengesteuert wird. Eine Elfjahresstudie identifizierte nun die Haupt-Risikofaktoren:
Die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) hilft Menschen mit Diabetes, schwankende Blutzuckerwerte besser in den Griff zu bekommen. Allerdings lehnen die Krankenkassen eine Kostenübernahme der CGM häufig ab, den Patienten bleibt meist nur der Gang vors Gericht. Für schwangere Diabetikerinnen stehen die Chancen aber gut: Erneut hat das Sozialgericht Berlin in einem aktuellen Urteil eine Kasse dazu... mehr
Schwangerschaften bei Frauen mit bekanntem Diabetes mellitus sind risikoreich. Trotzdem wurden im Jahr 2009 5 500 Diabetikerinnen Mutter – knapp ein Prozent der Mütter in Deutschland. Darunter befinden sich auch immer mehr Frauen mit Diabetes Typ 2.
Ein niedriges Geburtsgewicht tritt mit einem erhöhten Typ-2-Diabetes-Risiko gemeinsam auf. Bisher haben sich Wissenschaftler diese parallelen Phänomene mit einer Fehlernährung der Mutter während der Schwangerschaft erklärt. Doch inzwischen haben sich die Anzeichen verstärkt, dass der genetische Hintergrund einen starken Einfluss hat.