Dermatologie
Lehre von den Erkrankungen der Haut.
Lehre von den Erkrankungen der Haut.
Austrocknung infolge Wassermangel. Dehydratation bei Diabetikern entsteht durch einen übermäßigen Wasserverlust infolge vermehrter Harnausscheidung. Das erhöhte Harnvolumen kommt zustande durch eine verstärkte Zuckerausscheidung bei hohen Blutzuckerwerten. Wird der Wasserverlust nicht durch Trinken ausgeglichen (z.B. bei Erbrechen), so kommt es zur Austrockung. Dieser Zustand ist für den Diabetiker nicht ungefährlich, da bei Dehydratation auch die Insulinwirkung... mehr
(engl. dawn = Morgendämmerung) Blutzuckeranstieg in den frühen Morgenstunden. Dawn-Phänomene sind dadurch gekennzeichnet, dass der Blutzucker gegen Mitternacht gut liegt, in den frühen Morgenstunden (etwa ab 4 Uhr) jedoch sehr schnell ansteigt. Es resultiert folglich ein hoher Nüchternblutzucker. Die Ursache des Dawn-Phänomens ist unter anderem eine verstärkte Ausschüttung von verschiedenen Hormonen in der Nacht sowie... mehr
Lebenswichtiger Botenstoff (Hormon) aus der Nebennierenrinde. Cortison hat auf den Blutzucker eine steigernde Wirkung und wird unter anderem nach Unterzuckerungen im Rahmen der Gegenregulation freigesetzt. Aufgrund seiner ausgeprägten entzündungshemmenden und antiallergischen Wirkung, findet Cortison häufig auch als Medikament Anwendung, vor allem bei internistischen Erkrankungen (Asthma, Rheuma usw.).
Verkalkung der Herzkranzgefäße. Diese führt zu einer Einengung des Gefäßquerschnitts und somit zu einer Verminderung des Blutdurchflusses. – Der Herzmuskel reagiert auf die Drosselung seiner Blut- und damit Sauerstoffversorgung mit einem typischen Schmerzereignis (Angina pectoris). Im schlimmsten Fall kommt es zu einem vollkommenen Verschluß eines Herzkranzgefäßes und damit zu einem Herzinfarkt. Risikofaktoren für die Entstehung... mehr
Herzkranzgefäß für die Blutversorgung des Herzmuskels.
Zustand tiefer Bewußtlosigkeit und Reaktionslosigkeit. Verschiedene Ursachen sind möglich: z.B. Alkohol, Stoffwechselentgleisung (Coma diabeticum), Leberversagen (Coma hepaticum) usw.
(= langsam verlaufend) Unter chronischen Erkrankungen versteht man solche, die meist wenig dramatisch, dafür aber sehr langwierig verlaufen und in aller Regel nicht ausheilen.
Substanz aus der Gruppe der Fette. Cholesterin kommt im gesamten Organismus vor und spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung von Gallensäuren, von Zellwänden und beim Aufbau von Hormonen. Cholesterin wird zum Teil aus der Nahrung aufgenommen (z.B. im Eigelb), zum Teil aber auch vom Körper selbst gebildet. Verwertungsstörungen wie auch ein Überangebot an Nahrungscholesterin... mehr
(= connecting peptide) Als Eiweißkette Bestandteil des Insulinvorläufers Pro-Insulin. Nach Abspalten dieser Eiweißkette entsteht aus Pro-Insulin das Insulin.