Neuritis
Entzündung eines Nerven.
Entzündung eines Nerven.
(“Anti-Baby-Pille”) = Arzneimittel, die die Ausstoßung des reifen Eies aus der Eizelle in den Eileiter verhindern. Das an sich befruchtungsfähige Ei wird somit der Befruchtung entzogen. Ovulationshemmer sind Hormonpräparate, die ihre Wirkung durch eine Beeinflußung übergeordneter Zentren der Hormonregulation erzielen. Die wichtigsten Nebenwirkungen der Präparate sind eine verstärkte Neigung zur Bildung von Blutgerinnsel (Thrombosen, Embolien).
Schädigung der Sehnerven im Rahmen zahlreicher Erkrankungen (Hirntumoren, Gefäßverkalkungen, Infektionen). Die Optikusatrophie tritt beim Diabetes mellitus selten auf. Sie macht sich durch eine Verminderung der Sehschärfe bemerkbar.
Bauchbeschwerden, die im Rahmen einer schweren Stoffwechselentgleisung des Diabetes (Azidose) auftreten können. Die Ursache der Pseudoperitonitis diabetica ist nicht eindeutig geklärt. Klinisch bestehen Schmerzen, Übelkeit, Brechreiz und ein geblähter Bauch. Die Abgrenzung gegenüber schwerwiegender Erkrankungen innerhalb des Bauchraumes (z.B. geplatzter Blinddarm) kann mitunter schwierig sein.
= Juckreiz. Viele Erkrankungen gehen mit Juckreiz einher, wobei nicht nur Erkrankungen der Haut, sondern auch solche der inneren Organe (z.B. der Leber) vorliegen können. Juckreiz ist auch ein häufiges Symptom bei Diabetes. Generalisiert (d.h. überall) auftretender Juckreiz besteht bei 3% aller Diabetiker, wobei die Verbesserung der Stoffwechseleinstellung auch eine Besserung des Juckreizes mit sich... mehr
Allgemeiner Begriff, der die Ausscheidung von mehr als 150 mg Eiweiß über 24 Std. bezeichnet. Normalerweise ist der Urin eiweißfrei. Ein positiver Befund kann für eine fortgeschrittene oder beginnende Nierenfunktionsstörung sprechen. Aber auch andere Faktoren, z.B. Harnwegsinfekte, zu hoher Blutdruck, entzündliche Nierenerkrankungen können zu einer Proteinurie führen. Eine Eiweißausscheidung bei Patienten mit Diabetes mellitus muß... mehr
Vorstufe des Insulins, aus der durch Abspalten einer Eiweißkette (C-Peptid) Insulin entsteht. Proinsulin hat bereits blutzuckersenkende Wirkung, allerdings in wesentlich geringerem Ausmaß als Insulin selber.
Vorstadium des Koma Diabetikum. Im Gegensatz zum Koma Diabetikum besteht beim Praekoma nur eine geringe Bewußtseinstrübung. Wird die der Entstehung des Praekoma zugrunde liegende Ursache (z.B. Insulinmangel) nicht beseitigt, so entsteht zwangsläufig ein voll ausgeprägtes diabetisches Koma.
= vermehrtes Wasserlassen. Die Polyurie, die mit einer Steigerung der Urinproduktion einhergeht, ist beim Diabetiker in der Regel ein Symptom für einen schlecht eingestellten Diabetes. Nicht selten ist die Polyurie auch eines der ersten Symptome, das auf die bislang noch nicht entdeckte Stoffwechselerkrankung hindeutet. Die vermehrte Urinausscheidung kommt dadurch zustande, dass bei schlechter Stoffwechsellage und... mehr
(siehe auch Abhandlung Neuropathie) Wörtlich übersetzt bedeutet Polyneuropathie Erkrankung vieler Nerven. Die Polyneuropathie ist eine Erkrankung der peripheren Nerven. Diese sind Nervenleitungen, die von den Zentren (Gehirn und Rückenmark) zur Körperoberfläche ziehen. Polyneuropathien gehen mit verschiedenen Krankheitszeichen einher: Schmerzen, Mißempfindungen usw. Eine der wichtigsten Ursachen für die Polyneuropathie ist der Diabetes mellitus, wie auch der... mehr