Refraktionsanomalie
Meist kurzfristig bestehende Sehstörung aufgrund unterschiedlicher Quellenzustände der Linse, z.B. im Rahmen einer Insulin-Therapie oder bei starken Blutzuckerschwankungen.
Meist kurzfristig bestehende Sehstörung aufgrund unterschiedlicher Quellenzustände der Linse, z.B. im Rahmen einer Insulin-Therapie oder bei starken Blutzuckerschwankungen.
Gerät zur Messung des Blutzuckers. Das Prinzip des Reflektionsphotometers beruht darauf, dass von einem Farbfeld reflektiertes (d.h. zurückgeworfenes) Licht gemessen wird. Die Menge des reflektierten Lichtes hängt ab von der jeweiligen Farbe auf die es trifft, d.h. Farbveränderungen führen zu unterschiedlichen Lichtreflektionen. Die Blutzuckermessung mittels Reflektionsphotometer nutzt dieses Phänomen aus: unterschiedliche Blutzuckerwerte führen bekanntermaßen zu... mehr
(lat. Reducere = Zurückführen, “Reduzieren”) Kostform, die auf eine Verminderung des Körpergewichtes bei Übergewichtigen abzielt. Zwangsläufig ist eine Reduktionsdiät immer unterkalorisch, da eine Gewichtsabnahme nur dann erzielt werden kann, wenn Energieverbrauch gegenüber Energiezufuhr überwiegt.
Erst nach langjähriger Diabetesdauer auftretende Organschäden. Die typische Spätkomplikation des Typ-1-Diabetes ist die Mikroangiopathie, mit deren verschiedenen organtypischen Spielarten (Nephropathie, Retinopathie und Neuropathie, siehe jeweils dort). Der typische Spätschaden des Typ-2-Diabetikers ist die Makroangiopathie (siehe dort). Es handelt sich dabei um eine gegenüber Nicht-Diabetikern vorzeitig und verstärkt eintretende Gefäßverkalkung.
(= Schwellkörper-Autoinjektions-Therapie) Möglichkeit zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Impotenz) als Folge diabetischer Nerven- oder Gefäßschädigungen. Ein Medikament (Wirkstoff: Prostaglandin E1) wird dabei vom Diabetiker in den weniger schmerzempfindlichen seitlichen Penisschaft gespritzt und ruft eine vorübergehende Versteifung des Gliedes hervor. Die SKAT-Therapie sollte nicht öfter als 2-3 mal pro Woche durchgeführt werden. Da die Zeitdauer der... mehr
Durchführung von Kontrollen z.B. des Blut- oder Urinzuckers durch den Patienten selber. Selbstkontrollen sind auch bei der Blutzuckermessung möglich. In den diabetologischen Schwerpunktpraxen werden alle z.Zt. am Markt befindlichen Geräte vorgehalten. Der Diabetiker kann sich das Gerät heraussuchen, mit dem er am besten zurechtkommt und erlernt die Handhabung des Gerätes mit Hilfe der Diabetesberaterinnen.
Im Gegensatz zum Primärversagen, also der Wirkungslosigkeit von Anfang an, versteht man unter Sekundärversagen ein Nachlassen der Sulfonylharnstoffwirkung nach zunächst erfolgreicher Behandlung über mindestens 1 Monat. Ein Sekundärversagen kann nach Monaten oder auch nach Jahren Behandlungsdauer auftreten und kündigt sich durch eine Verschlechterung der Stoffwechseleinstellung an. Ursache ist gelegentlich eine Zunahme des Körpergewichtes (z.B. durch... mehr
= harntreibendes Medikament, das über eine verstärkte Natriumausscheidung Wasser ausschwemmt. Salukretika werden eingesetzt in der Behandlung des Bluthochdruckes, der Herzschwäche sowie zur Ausschwemmung von Wasser im Gewebe (Ödembildung).
Gehalt des Urins an Glucose. Nach Überschreiten einer bestimmten Blutzuckerhöhe (sogen. Nierenschwelle, siehe dort),
Absinken des Blutzuckers unter 50 mg/dl (siehe auch bei Hypoglykämie). Gegenmaßnahmen des Körpers mit dem Ziel ein weiteres gefährliches Absinken des Blutzuckerspiegels zu verhindern, führen zu typischen Symptomen von Seiten des vegetativen Nervensystems (Unruhe, Herzklopfen, Schweißausbrüche, Heißhunger) sowie des Gehirns (Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Benommenheit bis zur Bewußtlosigkeit). Das Bemerken dieser Hypoglykämiesymptome erfordert die sofortige Zufuhr schnell... mehr