Diabetes-Therapie ist Teamarbeit – 20 Jahre VDBD
Der Verband der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) feierte kürzlich sein 20-jähriges Jubiläum.
Der Verband der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) feierte kürzlich sein 20-jähriges Jubiläum.
Eine Langzeitstudie untersuchte die Wirkung eines Programms zur Lebensstiländerung. Erste Ergebnisse der US-amerikanischen Look ahead-Studie wurden Ende Juni auf dem Kongress der American Diabetes Association (ADA) in Chicago präsentiert.
Angststörungen, Depressionen und Essstörungen: Diese Krankheiten stellen für Menschen mit Diabetes und deren Therapeuten eine besondere Herausforderung dar. Die neue Leitlinie „Psychosoziales und Diabetes“ beschreibt den aktuellen Wissenstand und gibt Hinweise und Tipps für das Erkennen und Behandeln dieser Erkrankungen.
Patienten mit Diabetes stellen für den behandelnden Arzt meist eine besondere Herausforderung dar: Wenn sie an Infektionen erkranken, muss der Diabetes immer mit behandelt werden. Infektionen können dann auch gravierende Stoffwechselentgleisungen auslösen. Umso schwerer wiegt, dass Diabetes-Patienten im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung anfälliger für Infektionserkrankungen sind.
Ergebnisse von Studien deuten darauf hin, dass der Nachtschlaf den Stoffwechsel unabhängig von anderen Risikofaktoren wie Körpergewicht oder Ernährung beeinflusst. Damit spielen Schlaf und entsprechende Schlafhygiene eine wichtige Rolle in der Prävention des Typ 2 Diabetes. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich eines kürzlich veröffentlichten Artikels in der Fachzeitschrift Sleep hin.
Der 10. Düsseldorfer Diabetes-Tag des Universitätsklinikums Düsseldorf, der Düsseldorfer Diabetes-Ärzte und der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)/Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., bringt Patienten, ihren Angehörigen und Interessierten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Diabetologie nahe:
Einzelbestandteil der Langerhans’schen Inseln. Hierbei handelt es sich um Zellverbände die wie Inseln im Meer in die Bauchspeicheldrüse eingelagert sind und der Hormonbildung dienen. Innerhalb der einzelnen Inseln, von denen eine große Anzahl existiert, lassen sich verschiedene Zelltypen unterscheiden, die unterschiedliche Funktionen haben. Zur Unterscheidung voneinander werden sie mit Buchstaben belegt (A, B, D-Zellen). Die... mehr
Antikörper (siehe bei Insulin-Antikörper) gegen Inselzellen. Nach bisher vorliegenden Untersuchungsergebnissen ist anzunehmen, dass die Bildung von Antikörpern gegen körpereigene Inselzellen eine wichtige Rolle in der Entstehung des Diabetes mellitus Typ-1 spielt. Durch die Antikörperbildung und durch ihre Reaktion mit den Inselzellen kommt es zu einer Schädigung der Inselzellen, so dass diese für die Insulinbildung ausfallen.... mehr
Grund für das Ergreifen ärztlicher Maßnahmen hinsichtlich Abklärung bzw. Behandlung eines Patienten. Beispiel: Ein Diabetiker, bislang mit Tabletten eingestellt, hat zunehmend höhere Blutzuckerwerte trotz diätetischer Disziplin. Er neigt zunehmend auch zur Acetonbildung. Der Arzt diagnostiziert einen Insulinmangel und sieht darin die Indikation zur Weiterbehandlung mit Insulin.
Insulinpflichtiger Diabetes mellitus (“insulin dependent diabetes mellitus”). Insulinpflichtig ist grundsätzlich der Typ-1-Diabetes, aber auch der Typ-2-Diabetes, der nach einer gewissen Dauer nicht mehr auf Tabletten und Diät anspricht (siehe auch Typ-1, Typ-2).