Pathologisch
= krankhaft.
= krankhaft.
Überwiegend zu wissenschaftlichen Zwecken verwendetes computergesteuertes Gerät, das bei Anschluß an das Blutgefäßsystem selbständig Blutzuckerbestimmungen erstellt und bedarfsgerecht Insulin verabreicht. Nach entsprechender Programmierung lassen sich konstante Blutzuckerwerte einstellen, wobei das Gerät einerseits hohe Blutzuckerwerte durch Insulin, niedrige durch Glucosegabe korrigiert. In der Forschung erwiesen sich diese Geräte als sehr nützlich, zur Beantwortung der verschiedensten Fragestellungen.... mehr
Zu den Spätschäden des Diabetes mellitus zählende Veränderung der Netzhaut. Es handelt sich dabei um Veränderungen der kleinen Netzhautgefäße, deren Wände durch den Diabetes geschädigt wurden. Das Bild der diabetischen Retinopathie bzw. die dabei zu beobachtenden Vorgänge sind sehr vielschichtig. Es kommt zum Austritt von Fett und eiweißhaltigen Stoffen aus den Gefäßen (Exsudate), kleinen Gefäßausbuchtungen... mehr
Verschlechterung der Stoffwechsellage mit Blutzuckeranstieg und unter Umständen Auftreten einer Übersäuerung des Blutes (Ketoazidose). Ursache ist meist ein Insulinmangel (zu niedrige Dosis bei erhöhtem Bedarf, z.B. bei Fieber) oder auch Diätfehler.
Aus den Inseln von Schweinebauchspeicheldrüsen gewonnenes Insulin. Schweine-Insulin unterscheidet sich lediglich in einem Eiweißbaustein (Aminosäure) vom menschlichen Insulin. Schweine-Insulin findet trotz der Einführung von Human-Insulin nach wie vor große Verwendung.
Aufgrund der durch die Schwangerschaft bedingten hormonellen Veränderungen ist bei schwangeren Diabetikerinnen immer eine Beeinflussung der diabetischen Stoffwechsellage zu erwarten. Während im ersten Drittel der Schwangerschaft Unterzuckerungen gehäuft auftreten können (die Ursache hierfür ist noch nicht genau bekannt), kommt es im weiteren Verlauf zu einer Steigerung des Insulinbedarfs.
= künstlicher Süßstoff von sehr hoher Süßkraft. Bislang keine gesundheitliche Schäden durch Saccharin nachgewiesen. Nach einer Empfehlung der WHO sollte die Tagesdosis aber auf 175 mg beschränkt werden.
= Unterfraktion der Fette. Triglyceride sind chemische Verbindungen des Glycerins, eines Alkohols mit Fettsäuren. Triglyceride spielen eine wichtige Rolle im Energiehaushalt: die Fette der natürlichen Nahrung bestehen überwiegend aus Triglyceriden, auch das Körperfett des Menschen, gedacht als Energiereserve, enthält zu 95% Triglyceride. Sie spielen ferner für die Diabeteseinstellung eine wichtige Rolle. Hohe Triglyceridspiegel, wie sie... mehr
Gehalt des Urins an Glucose. Nach Überschreiten einer bestimmten Blutzuckerhöhe (sogen. Nierenschwelle, siehe dort),
Absinken des Blutzuckers unter 50 mg/dl (siehe auch bei Hypoglykämie). Gegenmaßnahmen des Körpers mit dem Ziel ein weiteres gefährliches Absinken des Blutzuckerspiegels zu verhindern, führen zu typischen Symptomen von Seiten des vegetativen Nervensystems (Unruhe, Herzklopfen, Schweißausbrüche, Heißhunger) sowie des Gehirns (Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Benommenheit bis zur Bewußtlosigkeit). Das Bemerken dieser Hypoglykämiesymptome erfordert die sofortige Zufuhr schnell... mehr