Triglyceride

= Unterfraktion der Fette. Triglyceride sind chemische Verbindungen des Glycerins, eines Alkohols mit Fettsäuren. Triglyceride spielen eine wichtige Rolle im Energiehaushalt: die Fette der natürlichen Nahrung bestehen überwiegend aus Triglyceriden, auch das Körperfett des Menschen, gedacht als Energiereserve, enthält zu 95% Triglyceride. Sie spielen ferner für die Diabeteseinstellung eine wichtige Rolle. Hohe Triglyceridspiegel, wie sie nach fettreichen Mahlzeiten zwangsläufig auftreten, vermindern unter Umständen die Insulinwirkung. Andererseits können hohe Triglyceridspiegel auch Folge eines Insulinmangels sein: Für das Einschleusen von Glucose in die Zelle ist das Vorhandensein von Insulin erforderlich. Steht Insulin nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, so ist sowohl die Glucose wie auch die Aufnahme der Fettsäuren aus den Triglyceriden in die Zelle vermindert. Als Folge steigen sowohl die Blutzucker- wie auch die Triglyceridwerte im Blut an.