Hormonelle Störung neu definiert: aus PCOS wird PMOS
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(23.08.2026) Wenn Frauen mit Kinderwunsch nicht schwanger werden können, dann suchen sie meist bei ihrer Gynäkologin bzw. ihrem Gynäkologen Rat. Grund für die ungewollte Kinderlosigkeit kann allerdings auch eine komplexe Störung des hormonellen Regelkreises sein: das “Polyendokrine metabolische Ovarialsyndrom” (PMOS). Der Begriff wurde kürzlich neu von medizinischen Fachgesellschaften definiert und ersetzt die bisherige Bezeichnung “Polycystisches Ovarialsyndrom” (PCOS). Zum einen nimmt PMOS Bezug auf die Diagnosenstellung: es sind keine Zysten, sondern Follikel, die im Ultraschall zu sehen sind und die als PMOS-Kriterium definiert werden. Zum anderen soll der Begriff „Metabolisch“ das Bewusstsein für die metabolischen Aspekte der Erkrankung verbessern.
Symptome des Polyendokrine metabolischen Ovarialsyndroms (PMOS)
Frauen mit einem PMOS kommen meist mit klassischen Symptomen in die Sprechstunde: unregelmäßige bzw. seltene oder ausbleibende Regelblutung, häufig verbunden mit kosmetischen Symptomen, die durch männliche Hormone verursacht werden: Vermehrte Behaarung und scheitelbetonter Haarausfall. Hinzu kommt ggf. ein unerfüllter Kinderwunsch. Die Diagnose wird im Rahmen von Blutuntersuchungen und einem Ultraschall der Eierstöcke gestellt.Was hat das PMOS mit dem Stoffwechsel zu tun?
Betroffene Frauen haben häufig Übergewicht, speziell verteilt sich ihr Körperfett vermehrt am Bauch („viszerale Adipositas“). Damit verbunden kann eine Insulinresistenz sowie ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Gefäßverkalkungen (metabolischem Syndrom) sein. Auf diesen Zusammenhang weist der neue Begriff “Polyendokrines metabolisches Ovarialsyndroms” besonders hin.Weitere Informationen lesen Sie im aktualisierten Beitrag zum Polyendokrinen metabolischen Ovarialsyndroms (PMOS) hier auf diabetes-news.
Stichwörter: diabetes, PCOS, PMOS, Polycystisches Ovarialsyndrom, Polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom
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Dieser Artikel wurde verfasst von Heidi Buchmüller







