Diabetes-Neuheiten frisch aus Berlin
Vom 9. bis 12. Mai 2018 fand in Berlin der Deutsche Diabetes Kongress mit mehr als 6.500 Diabetesexperten statt. Eine Auswahl der Diabetes-Neuheiten haben wir hier für Sie zusammengefasst:
Vom 9. bis 12. Mai 2018 fand in Berlin der Deutsche Diabetes Kongress mit mehr als 6.500 Diabetesexperten statt. Eine Auswahl der Diabetes-Neuheiten haben wir hier für Sie zusammengefasst:
Vergangene Woche hat der Deutsche Ärztetag mit großer Mehrheit das Fernbehandlungsverbot gelockert. Damit wird der Weg frei für die Beratung und Behandlung von Patienten per Videosprechstunde. Jetzt müssen nur noch die Landesärztekammern zustimmen.
Heute beginnt in Berlin der Deutsche Diabetes Kongress 2018. Noch bis zum Samstag, 12. Mai 2018, diskutieren rund 6000 Ärzte, Wissenschaftler und nichtärztliche Mitglieder der Diabetes-Behandlungsteams über aktuelle Themen aus der Diabetologie.
Die Techniker Krankenkasse (TK) hat Ende April 2018 die bundesweit erste elektronische Gesundheitsakte vorgestellt. Hier sollen die Versicherten alle Gesundheits- und Krankheitsdaten in Zukunft an einem Ort speichern können. TK-Versicherte können sich jetzt für den Anwendertest von “TK-Safe” registrieren.
Mehr als die Hälfte der Menschen mit Typ-2-Diabetes ist älter als 65 Jahre. Jeder Fünfte in der Altersgruppe über 85 Jahre ist an dieser Diabetesform erkrankt. Und mehr als 100.00 Typ-1-Diabetiker sind mittlerweile älter als 70 Jahre. Was bedeutet dies für die Diabetestherapie?
Niedrige Blutzuckerwerte bei Diabetes setzen den Körper unter Stress. Dies zeigt sich in der Regel an Symptomen wie Schweißausbrüchen, Herzklopfen, Schwindel und möglicherweise auch in Form von Aggressivität. Letzteres schockiert die Angehörigen und kann die Beziehung sehr belasten.
Eine schlechte Stoffwechseleinstellung kann sich auf die Sehkraft auswirken. Im schlimmsten Fall droht der Verlust des Augenlichtes. Nun hat das Deutsche Diabetes Zentrum (DDZ) gute Nachrichten: Die Zahl der Erblindungen bei Menschen mit Diabetes ist stark zurückgegangen, wie eine Untersuchung aus Baden-Württemberg zeigt.
WissenschaftlerInnen des Helmholtz Zentrums München haben einen Test weiterentwickelt, mit dem sich früh herausfinden lässt, ob ein Kind wahrscheinlich an Typ-1-Diabetes erkranken wird. Eltern können ihr Baby im Rahmen der Freder1k-Studie auf Risikogene untersuchen lassen.
Bei Frauen mit Diabetes kann sich die Menstruation auf den Stoffwechsel auswirken. Daran sollten sie denken, wenn die Blutzuckerwerte schwanken, ohne dass es scheinbar eine Erklärung gibt. Fragen zum Thema „Diabetes und der weibliche Zyklus“ hat Dr. med. Ute Schäfer-Graf im Rahmen eines Expertenchats der Organisation diabetesDE beantwortet.
Menschen mit Diabetes dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Sie dürfen nicht nur einen Privat-PKW fahren, sondern auch beruflich als Busfahrer, im Lastwagen oder Taxi unterwegs sein. Hier gibt es nur wenige Ausnahmen, stellt die neue europäische Leitlinie “Diabetes und Straßenverkehr” klar.