Rezidiv
Wiederauftreten einer Krankheit nach einer Phase völliger Rückbildung.
Wiederauftreten einer Krankheit nach einer Phase völliger Rückbildung.
(lat. Recipere = aufnehmen) = Bindungsstellen über die Hormone ihre Wirkung entfalten. Auch die Wirkung des Insulins erfolgt über die Bindung an einen Rezeptor. Diese Rezeptoren sind in die Zellwände verschiedener Gewebe (z.B. Muskel- und Fettgewebe) eingelassen. Durch die Bindung des Insulins an den Rezeptor erhält die Zelle ein Signal, wodurch dann eine ganze Cascade... mehr
Zu den Spätschäden des Diabetes mellitus zählende Veränderung der Netzhaut. Es handelt sich dabei um Veränderungen der kleinen Netzhautgefäße, deren Wände durch den Diabetes geschädigt wurden. Das Bild der diabetischen Retinopathie bzw. die dabei zu beobachtenden Vorgänge sind sehr vielschichtig. Es kommt zum Austritt von Fett und eiweißhaltigen Stoffen aus den Gefäßen (Exsudate), kleinen Gefäßausbuchtungen... mehr
Im med. Sprachgebrauch Wiederherstellung, Wiedereingliederung nach schweren Krankheiten ins Alltags- und Berufsleben.
= Unterfraktion der Fette. Triglyceride sind chemische Verbindungen des Glycerins, eines Alkohols mit Fettsäuren. Triglyceride spielen eine wichtige Rolle im Energiehaushalt: die Fette der natürlichen Nahrung bestehen überwiegend aus Triglyceriden, auch das Körperfett des Menschen, gedacht als Energiereserve, enthält zu 95% Triglyceride. Sie spielen ferner für die Diabeteseinstellung eine wichtige Rolle. Hohe Triglyceridspiegel, wie sie... mehr
Schädigung eines Organismus durch Einwirkung von außen, entweder im Sinne der körperlichen Verletzung (z.B. durch einen Schlag) oder der seelischen Schädigung (seelisches Trauma) z.B. durch die Krankheit eines nahestehenden Menschen.
Sonnenblumengewächs, dessen Knollen in Notzeiten zur Ernährung der Bevölkerung eingesetzt wurden. Topinambur wird fälschlicherweise eine blutzuckersenkende Wirkung nachgesagt. Tatsächlich führt es, wenn es als Gemüse genossen wird, nur zu einem geringen Blutzuckeranstieg, da der in der Knolle vorkommende Mehrfachzucker (Inulin) vom Menschen (abgesehen von der Aufschlüsselung kleiner Mengen im Darm) nur gering verstoffwechselt werden kann.... mehr
= Transitorisch ischämische Attacke. Neurologische Ausfallserscheinungen (Lähmungen, Sprachstörungen), die sich innerhalb von 24 Std. komplett zurückbilden. Nach einer TIA erleiden 35% der Patienten innerhalb der nächsten 4 Jahre einen kompletten cerebralen Insult (siehe dort). Daher sollte bei einer TIA möglichst nach den Ursachen geforscht und diese soweit wie möglich behandelt oder beseitigt werden.
Gehalt des Urins an Glucose. Nach Überschreiten einer bestimmten Blutzuckerhöhe (sogen. Nierenschwelle, siehe dort),
Absinken des Blutzuckers unter 50 mg/dl (siehe auch bei Hypoglykämie). Gegenmaßnahmen des Körpers mit dem Ziel ein weiteres gefährliches Absinken des Blutzuckerspiegels zu verhindern, führen zu typischen Symptomen von Seiten des vegetativen Nervensystems (Unruhe, Herzklopfen, Schweißausbrüche, Heißhunger) sowie des Gehirns (Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Benommenheit bis zur Bewußtlosigkeit). Das Bemerken dieser Hypoglykämiesymptome erfordert die sofortige Zufuhr schnell... mehr