Testosteronmagel führt zu sexuellen Problemen
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Testosteronmangel gefährdet vor allem Ältere

Männer mit Typ-2-Diabetes leiden besonders häufig unter Testosteronmagel. Hitzewallungen, Schlafstörungen, sexuelle Probleme und depressive Verstimmungen können daraus entstehen. Prof. Dr. Dr. Klaus Kusterer erläutert das Thema in einem neuen Beitrag auf www.diabetes-news.de.

Die sexuelle Aktivität nimmt ab

Ab Mitte des vierten Lebensjahrzehnts bekommen auch Männer allgemeine Störungen in Form von Hitzewallungen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Nervosität und depressive Verstimmung. Die Libido und sexuelle Aktivitäten nehmen ab: im Vergleich zu 30-jährigen Männer sinkt sie ab 50 Jahre auf die Hälfte und ab 25 Jahre auf 20 %. Der Testosteronmangel führt weiterhin zu Verlust von Muskelmasse, Knochenmineraldichte und die physische Leistungsfähigkeit wird reduziert. Männer mit Typ-2-Diabetes sind besonders häufig davon betroffen.

Testosteronmagel: Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten

Wie wird die Diagnose gestellt, und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Das lesen Sie in einem neuen Beitrag des Mannheimer Diabetologen Prof. Dr. Dr. Klaus Kusterer im Mai auf www.diabetes-news.de. Er geht auf die typischen Symptome des Testosteronmangels ein und erläutert die Möglichkeiten der Testosterontherapie. Das Hormon kann entweder gespritzt oder über ein Gel zugeführt werden, welches auf die Haut aufgetragen wird. Wichtig ist eine regelmäßige Überwachung der Therapie, denn sie kann auch Nebenwirkungen haben. So muss ein Prostatakarzinom vor Behandlungsbeginn unbedingt ausgeschlossen werden, da die Entwicklung dieses Karzinoms durch die Gabe von Testosteron beschleunigt werden kann.

Männer mit Typ-2-Diabetes sind besonders häufig betroffen

Testosteronmangel und Typ-2-Diabetes gehen bei älteren Männern häufig zusammen. Dies führt zu einem fatalen Kreislauf, dass Muskelmasse abgebaut und Fett aufgebaut wird. Der Abbau der Muskelmasse verstärkt wiederum die Insulinresistenz. Daher ist es bei diesen Patienten besonders wichtig, einen Mangel an Testosteron zu erkennen und zu therapieren.

Den ganzen Beitrag von Prof. Dr. Dr. Klaus Kusterer lesen Sie in unserer Rubrik Wissen.

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