Nervenschäden bei Diabetes keine Seltenheit
Viele Diabetiker haben Nervenschäden, ohne davon zu wissen. Dies haben Wissenschaftler der Heinrich-Heine Universität bei der Auswertung von Daten der Initiative „Hören Sie auf Ihre Füße?“ festgestellt.
Viele Diabetiker haben Nervenschäden, ohne davon zu wissen. Dies haben Wissenschaftler der Heinrich-Heine Universität bei der Auswertung von Daten der Initiative „Hören Sie auf Ihre Füße?“ festgestellt.
Rauchen und Diabetes passen nicht zusammen, denn der Griff zur Zigarette belastet die Blutgefäße zusätzlich und „triggert“ Folgeerkrankungen Wer sich vornimmt, mit dem Rauchen aufzuhören, sollte sich Unterstützung holen. Dazu hier einige Tipps.
Ein gut eingestellter Blutdruck ist lebenswichtig, um Schlaganfall und Herzinfarkt vorzubeugen. Bei den Zielwerten setzt die SPRINT-Studie jetzt neue Maßstäbe. Sie zeigt: Bei Risikopatienten lohnt es sich, den Blutdruck stärker zu senken, als bisher angenommen.
Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz haben neue Zahlen zur Häufigkeit der diabetischen Netzhautschädigung (Retinopathie) vorgelegt. Danach sind etwa 20 % der Diabetiker von dieser Erkrankung betroffen. Das Risiko steigt mit dem Alter, der Erkrankungsdauer und einer Erhöhung des Blutdrucks.
Wenn der Blutdruck nachts zu hoch ist, belastet dies nicht nur das Herz. Die erhöhten Werte können auch Vorboten eines Typ-2-Diabetes sein. Das zeigt eine neue Studie aus Spanien.
Herzschwäche kann eine mögliche Folge der Diabeteserkrankung sein. Mit regelmäßiger Bewegung lässt sich vorbeugen. Mindestens 20 Minuten am Tag reichen bei Männern aus, wie eine große Studie aus Schweden jetzt gezeigt hat. Dabei muss man sich nicht einmal besonders anstrengen.
Eine Woche nach der Präsentation der Studienergebnisse zu Empagliflozin auf dem europäischen Diabeteskongress (wir berichteten) bewerten die medizinischen Fachgesellschaften das Medikament als Durchbruch in der Diabetestherapie. Eine gute Nachricht zum Tag der Herzgesundheit am 29. September 2015.
Gute Nachricht für Typ-2-Diabetiker: Beim Europäischen Diabeteskongress (EASD) 2015 in Stockholm wurde in dieser Woche bekannt, dass der Wirkstoff Empagliflozin die Sterblichkeit aufgrund einer Herzerkrankung um mehr als ein Drittel senken kann.
Menschen mit Diabetes haben häufig auch eine Schilddrüsenerkrankung. Deshalb sollten sie die Schilddrüse mindestens einmal jährlich kontrollieren lassen. Besonders wichtig ist dies für Kinder mit Typ-1-Diabetes wie eine niederländische Studie gezeigt hat.
Gehärtete Fette in Lebensmitteln erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA will sie ab 2018 verbieten. Auch wenn ein Verbot in Deutschland (noch) nicht zur Diskussion steht: Transfette sollten so wenig wie möglich verzehrt werden.