Magenbypass: Riskante Diabetes- “Heilung”
Ein Roux-en-Y-Magenbypass kann die Blutzuckerwerte von Patienten mit Typ 2-Diabetes mellitus nachhaltig senken, birgt allerdings auch Risiken.
Ein Roux-en-Y-Magenbypass kann die Blutzuckerwerte von Patienten mit Typ 2-Diabetes mellitus nachhaltig senken, birgt allerdings auch Risiken.
In der Behandlung von Patienten mit Diabetes ist die Normalisierung der Blutzuckerwerte nicht das einzige zu lösende Problem. Auch bei Risikofaktoren wie erhöhte Blutdruck- und Blutfettwerte besteht meist ein Korrekturbedarf.
Eine Langzeitstudie untersuchte die Wirkung eines Programms zur Lebensstiländerung. Erste Ergebnisse der US-amerikanischen Look ahead-Studie wurden Ende Juni auf dem Kongress der American Diabetes Association (ADA) in Chicago präsentiert.
Schon lange ist bekannt, dass die Niere an der Regulation des Blutzuckers beteiligt ist. Sind die Blutzuckerwerte oberhalb der Nierenschwelle von ungefähr 180 mg%, wird der Urin süß. Ein neues Medikament sorgt dafür, dass überschüssiger Zucker mit dem Urin ausgeschieden wird.
Patienten mit Diabetes stellen für den behandelnden Arzt meist eine besondere Herausforderung dar: Wenn sie an Infektionen erkranken, muss der Diabetes immer mit behandelt werden. Infektionen können dann auch gravierende Stoffwechselentgleisungen auslösen. Umso schwerer wiegt, dass Diabetes-Patienten im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung anfälliger für Infektionserkrankungen sind.
Jeden Herbst stellen sich viele Menschen auf ein Neues die Frage, ob sie sich für oder gegen eine Grippeschutzimpfung entscheiden sollten. Empfohlen wird die Impfung für Risikopatienten.
Die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) hilft Menschen mit Diabetes, schwankende Blutzuckerwerte besser in den Griff zu bekommen. Allerdings lehnen die Krankenkassen eine Kostenübernahme der CGM häufig ab, den Patienten bleibt meist nur der Gang vors Gericht. Für schwangere Diabetikerinnen stehen die Chancen aber gut: Erneut hat das Sozialgericht Berlin in einem aktuellen Urteil eine Kasse dazu... mehr
Menschen mit Diabetes Typ 2 und einer gestörten Nierenfunktion steht ein neues Medikament in Deutschland nicht zur Verfügung, weil die herstellenden Pharmafirmen es aufgrund landesüblicher bürokratischer Hürden nicht auf den Markt bringen.
Ein schlecht eingestellter Blutzucker schädigt bei Menschen mit Diabetes Typ 2 häufig die Gefäße, kann zu Erblindung, Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bezweifelt jedoch in einem aktuellen Report den Nutzen einer Diabetestherapie, die Normwerte des Blutzuckers anstrebt. Vor dieser Schlussfolgerung warnen die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und... mehr
In Deutschland leben circa sieben Millionen diagnostizierte Menschen mit Diabetes mellitus. 2004 wurden etwa 1,9 Millionen Diabetiker in Deutschland mit Insulin behandelt, darunter alle Menschen mit Diabetes Typ 1.