Wirksame Hilfe durch Medikamente bei Bluthochdruck

Zur Behandlung des Bluthochdrucks gibt es heute hochwirksame Präparate, die – z. B. zusammen mit gesunder Ernährung und Reduktion des Körpergewichts – den Blutdruck in den meisten Fällen auf normale oder fast normale Werte senken können. Diese Seite erklärt, wie Medikamente bei Bluthochdruck wirken.

Der arterielle Bluthochdruck ist eine chronische Erkrankung, die nicht heilbar ist. Dies bedeutet, dass blutdrucksenkende Medikamente ununterbrochen als Dauertherapie eingenommen werden müssen. Das ist nicht weiter problematisch, da die modernen Medikamente in der Regel sehr gut verträglich sind.

Wichtig für anhaltenden Therapie-Erfolg bei Bluthochdruck

  • Regelmäßige Einnahme der Medikamente nach Anweisung Ihres Arztes!
  • Die Medikamenten-Einnahme nicht unterbrechen – auch bei Beschwerdefreiheit nicht! Ansonsten steigt der Blutdruck wieder an.
  • Bei möglicher Unverträglichkeit (z. B. ständiger Hustenreiz, Kopfschmerzen, Schwindel oder anhaltende Müdigkeit) Rücksprache mit dem Hausarzt halten, der ein anderes, evtl. besser verträgliches Präparat verschreiben kann!

Es gibt verschiedene Angriffspunkte, den Blutdruck zu senken. Ein wesentlicher Angriffspunkt ist, den Gefäßwiderstand mit Medikamenten durch eine Gefäßweitung (Vasodilatation) zu senken.

Wirksame Medikamente bei Bluthochdruck

Die Behandlung des Bluthochdrucks bei Patienten mit Diabetes sollte immer mit zwei Medikamenten begonnen werden, möglichst in Kombination in einer Tablette.

Initialtherapie – Stufe 1
Die Zweifachtherapie besteht aus einem Medikament, das in das RAS (Renin Angiotensin System siehe unten) eingreift, d. h. ein ACE Hemmer ( Angiotensin converting Enzyme-Hemmer oder ein ARB (Angiotensin Rezeptorblocker) in Kombination mit einem CCB(Kalziumkanalblocker) oder einem Thiaziddiuretikum. ACE-Hammer oder ARB sollen nicht gemeinsam gegeben werden, da die Kombination mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden ist.

Betablocker sollen in der Stufe eins in Kombination mit einem Diuretikum nur eingesetzt werden bei Patienten mit einer speziellen Indikation wie KHK, Zustand nach Herzinfarkt, Herzinsuffizienz oder zur Kontrolle der Herzfrequenz.

Eine Monotherapie mit nur einem Medikament sollte nur bei Patienten mit niedrigem Risiko und einem Hypertonie Stadium 1 mit einem systolische Blutdruck < 150 durchgeführt werden.

Stufe 2
Lässt sich damit der gewünschte Zielblutdruck nicht erreichen, wird eine Dreierkombination aus ACE-Hemmern oder ARB + Kalziumskanalblocker + einen Thiaziddiuretikum empfohlen.

Stufe 3
Bei resistenter Hypertonie soll zusätzlich Spironolacton eingesetzt werden. Bei Kontraindikation für Spironolacton oder bei Nichterreichung des Blutdrucks können Beta- oder Alphablocker erwogen werden.

Das Renin-Angiotensin-System (RAS)

Verschiedene Hormone und Enzyme dieses Systems sind für den Volumenhaushalt des Körpers verantwortlich und regulieren den Blutdruck. Wenn der Blutdruck abfällt oder ein Verlust an Wasser und Kochsalz auftritt, wird aus bestimmten Anteilen des Nierengewebes Renin freigesetzt. Renin spaltet aus dem in der Leber gebildeten Angiotensinogen ein Eiweißmolekül, Angiotensin I, ab. Dies wird über ein Enzym (Angiotensin Converting Enzym(ACE)) umgewandelt in Angiotensin II. Angiotensin II wirkt dann auf einen Rezeptor in den Gefäßwänden und führt zu einer Engstellung der Gefäße. Die Engstellung der Gefäße lässt sich über Medikamente welche die Umwandlung von Angiotensin I in Angiotensin II verhindert, zu senken. Diese ACE-Hemmer senken dadurch den Blutdruck. Wird der Rezeptor von Angiotensin in den Gefäßwänden mit einem Angiotensin Rezeptorblocker (ARB) blockiert, fällt der Blutdruck ebenfalls ab.

Der Name von ACE Hemmern endet immer auf –ril. Bei ARB handelt es sich um Sartane.

 

ACE-Hemmer in der Behandlung des Bluthochdrucks

(Tagesdosis in Milligramm)

Benazepril (10–40)

Captopril (12.5–150)

Enalapril (5–40)

Fosinopril (10–40)

Lisinopril (10–40)

Moexipril (7.5–30)

Perindopril (4–16)

Quinapril (10–80)

Ramipril (2,5–20)

Trandolapril (1–4)

ACE-Hemmer können Reizhusten verursachen. In diesem Fall sollte auf ARB gewechselt werden.

Die Kombination von ACE-Hemmern mit ARB oder direkten Reninhemmern ist mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen verbunden und sollte daher nicht durchgeführt werden.

Insbesondere bei Patienten mit KHK oder bei Patienten mit kaliumhaltigen-Nahrungsergänzungsmitteln oder kaliumsparenden Medikamenten besteht ein erhöhtes Risiko für eine Kaliumerhöhung im Blut (Hyperkaliämie).

Bei Patienten mit schwerer bilateraler Nierenarterienstenose besteht beim Einsatz von ACE-Hemmern das Risiko eines akuten Nierenversagens.

Nicht anwenden, wenn bei Patienten in der Vorgeschichte ein Angioödem mit ACE-Hemmern aufgetreten ist.

ACE-Hemmer sind in der Schwangerschaft kontraindiziert.

 

Medikamente bei Bluthochdruck: ARB (Sartane) (Tagesdosis in Milligramm)

Azilsartan (40–80)

Candesartan (8–32)

Eprosartan (600–800)

Irbesartan (150–300)

Losartan (50–100)

Olmesartan (20–40)

Telmisartan (20–80)

Valsartan (80–320)

Die Kombination von ARB mit ACE-Hemmern oder direkten Reninhemmern ist mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen verbunden und sollte daher nicht durchgeführt werden.

Insbesondere bei Patienten mit KHK oder bei Patienten mit kaliumhaltigen-Nahrungsergänzungsmitteln oder kaliumsparenden Medikamenten besteht ein erhöhtes Risiko für eine Kaliumerhöhung im Blut (Hyperkaliämie).

Bei Patienten mit schwerer bilateraler Nierenarterienstenose besteht beim Einsatz von ARB ein erhöhtes Risiko für ein akutes Nierenversagen.

Nicht anwenden, wenn bei Patienten mit einer Vorgeschichte eines Angioödems durch ARB aufgetreten ist

Patienten mit Angioödem in der Vorgeschichte durch einem ACE-Inhibitor können ab 6 Wochen nach dem ACE-Hemmer einen ARB erhalten

ARB sind in der Schwangerschaft kontraindiziert.

 

Medikamente bei Bluthochdruck: Diuretika

Diuretika fördern eine vermehrte Ausschwemmung von Urin. Die Folge ist eine Volumen-Verminderung im Gefäßsystem. Dadurch sinkt der Blutdruck ab.

Thiazid oder Thiazid-ähnliche Diuretika (Tagesdosis in Milligramm)

Chlorthalidon (12,5–25)

Hydrochlorothiazid (25–50)

Indapamid (1,25–2,5)

Hydrochlorothiazid (HCT) verschlechtert den Stoffwechsel und sollte bei Patienten mit Diabetes nicht eingesetzt werden. Bevorzugt werden die Thiazid-ähnliche Diuretika Chlortalidon und Indapamid. Chlortalidon sollte wegen der längeren Halbwertszeit und der durch Studien nachgewiesenen Reduktion von kardiovaskuläre Ereignisse bevorzugt eingesetzt werden.

Bei der Therapie mit Thiaziden oder Thiazid-ähnlichen Diuretika müssen Natrium, Kalium, Harnsäure und Kalzium überwacht werden.

Bei Patienten mit akuter Gicht in der Vorgeschichte sind Thiazide mit Vorsicht anzuwenden, es sei denn, der Patient erhält eine Harnsäure-senkender Therapie.

Kalziumkanalblocker-Dihydropyridine (CCB vom Dihydropyridin-Typ)

In der Stufe 1 der Behandlung des Bluthochdrucks wird ein Medikament aus dem RAS eingesetzt in Kombination mit einem Thiazid-Diuretikum. Alternativ kann auch ein Kalziumkanalblocker eingesetzt werden. Kalziumkanalblocker vom Dihydropyridin-Typ verringern den Einstrom von Kalzium in die Muskelzelle. Dadurch wird das Zusammenziehen der Gefäßmuskelzellen der Arteriolen herabgesetzt. Es kommt zu einer sogenannten Nachlastsenkung und der Blutdruck sinkt ab.

Amlodipin (2,5–10)

Felodipin (2.5–10)

Isradipin (5–10)

Lercarnidipin HCL (10-20)

Nicardipin SR (slow release- lamgsame Freisetzung 60–120)

Nifedipin LA (long acting-lange Wirkdauer 30–90)

Nisoldipin (17–34)

Die Anwendung von Kalziumkanalblockern bei Patienten mit HFrEF (Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion) soll vermieden werden. Falls notwendig können Amlodipin und Felodipin eingesetzt werden.

Kalziumkanalblocker sind mit einem dosisabhängigen Beinödem verbunden, das häufiger bei Frauen als bei Männern ist. Unter Amlodipin treten die Beinödeme häufiger wie unter Lercanidipin auf.

Kalziumkanalblocker-Nicht Dihydropyridine (Tagesdosis in Milligramm)

Bei den Kalziumkanalblockern vom Verapamil-Typ kommt es zu einer Abschwächung des Herzschlags. Bei den Kalziumkanalblockern und vom Diltiazem-Typ wird der Herzschlag abgeschwächt und es kommt gleichzeitig zu einer Nachlastsenkung durch Gefäßerweiterungen der Arteriolen.

Diltiazem retard (120–360)

Verapamil (sofortige Freisetzung 120–360)

Verapamil retard (120–360)

Die routinemäßige Anwendung von KKB vom Diltiazem- und Verapamil-Typ mit Betablockern soll vermieden werden, da das Risiko für Bradykardie und Herzstillstand erhöht ist.

Nicht bei Patienten mit HFrEF anwenden.

Es bestehen Wechselwirkungen zwischen Diltiazem und Verapamil (CYP3A4 Hauptsubstrat und mäßiger Inhibitor).

In fast allen Fällen lässt sich mit obigen Medikamenten der Blutdruck einstellen. Es gibt jedoch auch Patienten mit therapieresistenter Hypertonie.

Falls mit obigen Kombinationen der Blutdruck nicht eingestellt werden kann, können folgende Medikamente zusätzlich eingesetzt werden.

Diuretika – Aldosteronantagonisten (Tagesdosis in Milligramm)

Eplerenon (50–100)

Spironolactone (25–100)

Aldosteronantagonisten werden bevorzugt bei primärem Aldosteronismus und resistenter Hypertonie eingesetzt.

Eine häufige Nebenwirkung von Aldosteronantagonisten bei Männern ist eine Vergrößerung der Brust (Gynäkomastie). Spironolacton ist mit einem höheren Risiko für Gynäkomastie und Impotenz im Vergleich zu Eplerenon verbunden.

Aldosteronantagonisten sollen nicht eingesetzt werden bei Patienten unter Therapie mit Kalium-haltigen Nahrungsergänzungsmittel, anderen Kalium-sparenden Diuretika oder signifikanter Nierenfunktionsstörung.

Eplerenon erfordert häufig eine zweimal tägliche Dosierung für eine angemessene Blutdrucksenkung.

Schleifendiuretika (Tagesdosis in Milligramm)

Bumetanid (0,5–2)

Furosemid (20–80)

Torsemid (5–10)

Schleifendiuretika sind bevorzugte Diuretika bei Patienten mit symptomatischer HI.

Die Schleifendiuretika Furosemid und Torasemid haben nur eine kurze Halbwertszeit und werden vor allem bei Patienten mit chronische Nierenerkrankung mit einer glomeruläre Filtrationsrate kleiner 30 eingesetzt, da Thiazide und Thiazid ähnliche Substanzen ihre Wirksamkeit bei zunehmender chronischer Niereninsuffizienz verlieren.

Kaliumssparende Diuretika (Tagesdosis in Milligramm)

Amilorid (5–10)

Triamterene (50–100)

Kaliumsparende Diuretika sind Monotherapeutika und minimal wirksame Antihypertensiva.

Kombinationstherapie eines kaliumsparenden Diuretikums mit einem Thiazid kann bei Patienten mit Hypokaliämie unter Thiazidmonotherapie in Betracht gezogen werden.

Kaliumsparende Diuretika sollen bei Patienten mit signifikanter chronischer Niereninsuffizienz (z. B. GFR <45 ml / min) nicht eingesetzt werden.

Medikamente bei Bluthochdruck: Betablocker

In den zentralen Arterien finden sich Sensoren für Blutdruck und für die Blutgase. Diese Sensoren aktivieren das sympathische Nervensystem und es werden Adrenalin und Noradrenalin in den Blutkreislauf freigesetzt, die auf Alpha- und Betarezeptoren wirken und zu einer Engstellung der Blutgefäße führen. Zur Senkung des Blutdrucks werden in erster Linie Betarezeptorblocker eingesetzt. Der Name von Betablockern endet immer auf -ol.

Bei nicht ausreichende Blutdrucksenkung, kann auch der Alpha-1 Rezeptorblocker Doxazosin in Kombination mit Betarezeptorenblockern eingesetzt werden. Alpha – 1 Rezeptorblocker kommen vor allem bei Männern mit vergrößerter Prostata zum Einsatz.

Betablocker erhöhen die Insulinresistenz und führen zu Gewichtszunahme. Der Einsatz von Betablocker kann bei Herzinsuffizienz, Angina pectoris, direkt nach dem Herzinfarkt, bei Vorhofflimmern oder bei jüngeren Frauen die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen (Metoprolol) notwendig werden. Falls Betablocker notwendig sind, sollten bevorzugt stoffwechselneutrale Betablocker wie Carvedilol oder Nebivolol eingesetzt werden.

Beta-Blocker werden nicht als First-Line-Wirkstoffe (Stufe 1 und Stufe 2) empfohlen, es sei denn, der Patient hat eine ischämische Herzerkrankung (IHE) oder Herzinsuffizienz (HI).

Kardioselektive Betablocker (Tagesdosis in Milligramm)

Atenolol (25–100)

Betaxolol (5–20)

Bisoprolol (2.5–10)

Metoprololtartrat (100–200)

Metoprololsuccinat (50-200)

Kardioselektive Betablocker werden bei Patienten mit bronchospastischer Atemwegserkrankung bevorzugt, die einen Beta-Blocker benötigen.

Bisoprolol und Metoprololsuccinat werden bei Patienten mit HFrEF (Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion) bevorzugt.

Betablocker-kardioselektiv und vasodilatatorisch (Tagesdosis in Milligramm)

Nebivolol (5–40) 1

Nebivolol induziert eine durch Stickoxid induzierte Vasodilatation.

Betablocker nicht-kardioselektiv

Nadolol (40–120) Bei Patienten mit reaktiver Atemwegserkrankung vermeiden.

Propranolol IR (80–160)

Propranolol LA (80–160)

Betablocker – intrinsisch sympathomimetische Aktivität (Tagesdosis in Milligramm)

Acebutolol (200–800) Im Allgemeinen vermeiden, insbesondere bei Patienten mit IHE oder HI.

Penbutolol (10–40)

Pindolol (10–60)

Betablocker – kombiniert Alpha- und Beta-Rezeptor (Tagesdosis in Milligramm)

Carvedilol (12,5–50)

Carvedilolphosphat (20-80)

Carvedilol wird bei Patienten mit HFrEF bevorzugt.

Betablocker sollen ausgeschlichen und nicht abrupt abgesetzt werden.

Alpha-1-Blocker (Tagesdosis in Milligramm)

Doxazosin (1–16)

Prazosin (2–20)

Terazosin (1–20)

Bei älteren Erwachsenen sind Alpha – 1 Blocker mit orthostatischer Hypotonie verbunden.

Alpha – 1 Blocker können bei Patienten mit begleitender Prostatavergrößerung als Zweitlinienwirkstoff angesehen werden.

Direkter Renininhibitor (Tagesdosis in Milligramm)

Aliskiren (150–300)

Nicht in Kombination mit ACE-Hemmern oder ARBs anwenden.

Aliskiren hat eine lange Wirkdauer.

Bei chronische Niereninsuffizienz oder bei Patienten mit kaliumssparenden Medikamenten oder der Einnahme von Kalium besteht ein erhöhtes Risiko für eine Hyperkaliämie

Aliskiren kann bei Patienten mit schwerer bilateraler Nierenarterienstenose ein akutes Nierenversagen verursachen.

Aliskiren soll in der Schwangerschaft nicht eingesetzt werden.

Direkte Vasodilatatoren (Tagesdosis in Milligramm)

Hydralazin (100–200)

Minoxidil (5–100)

Die direkten Vasodilatatoren sind mit Natrium- und Wasserretention und Reflextachykardie verbunden. Eine Reflextachykardie ist ein reaktives Herzrasen bei Blutdruckabfall. Die Medikamente sollen in Kombination mit einem Diuretikum und Betablocker verwendet werden.

Hydralazin ist bei höhere Dosen mit dem medikamenteninduzierten Lupus-ähnlichen Syndrom assoziiert.

Minoxidil ist mit Hirsutismus assoziiert und erfordert die Kombination mit einem Schleifendiuretikum.

Minoxidil kann einen Perikarderguss auslösen.

Zentrale alpha2-Agonisten und andere zentral wirkende Medikamente (Tagesdosis in Milligramm)

Clonidin oral (0,1–0,8)

Clonidinpflaster (0,1–0,3) wöchentlich

Methyldopa (250–1000)

Zentral wirksame Medikamente sind aufgrund signifikanter Nebenwirkungen insbesondere bei älteren Erwachsenen im ZNS im Allgemeinen als Mittel der letzten Stufe reserviert.

Ein plötzliches Absetzen von Clonidin kann zu einer hypertensiven Krise führen.

Methyldopa wird überwiegend zur Behandlung bei Schwangerschaftshypertonie eingesetzt. Außerdem kann noch Metoprolol in der Schwangerschaft eingesetzt werden. Die anderen Blutdruckmedikamente sind kontraindiziert. Eine Einstellung des Blutdrucks in der Schwangerschaft muss immer stationär erfolgen. Nifedipin kann bei Patientinnen, die noch stillen, zusätzlich eingesetzt werden.

Quellen:

2017 ACC/AHA/AAPA/ABC/ACPM/AGS/APhA/ASH/ASPC/NMA/PCNA, Guideline for the Prevention, Detection, Evaluation, and Management,of High Blood Pressure in Adults, JACC VOL . 71, NO. 19, 2018

ESC/ESH Pocket Guidelines, Management der arteriellen Hypertonie 2018