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IQ Wissenschaft und Forschung – Unerkannte Gefahr

Bayern2 (Radio) Dienstag, 22. November 2016, 18.05 – 18.30 Uhr

Blutgefäße sind die Straßen im menschlichen Körper. Die größte und wichtigste Straße ist die Aorta, auch Hauptschlagader genannt. Durch sie fließt das gesamte Blut. Weitet sich die Hauptschlagader an einer Stelle zu stark, spricht man von einem Aneurysma. Die Aorta oder andere Blutgefäße zeigen dann deutliche Aussackungen oder Wölbungen. Ärzte fürchten diese Aussackungen. Denn je größer ein Aneurysma, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es platzt. Genau das wäre sozusagen der „Super-Gau“. Denn weniger als die Hälfte der Patienten überleben ein gerissenes Aneurysma. Es kann beispielsweise entstehen, wenn Entzündungen oder Verletzungen das Gewebe der Gefäßwand schwächen. Mehr als die Hälfte der Aneurysmen befinden sich an der Bauchschlagader. Ein Aneurysma kann aber auch an den Becken- und Beinschlagadern, den Schlagadern im Hals- und Brustbereich sowie im Gehirn vorkommen. Das Problem: Aneurysmen verursachen keine Schmerzen, sie stören ihre Besitzer auch meist nicht. Das macht sie so gefährlich. Aneurysmen überraschen die Betroffenen meist.