Langzeitinsulin
Längerwirkende Insuline (Depot-Insulin, Verzögerungsinsulin).
Längerwirkende Insuline (Depot-Insulin, Verzögerungsinsulin).
Hormonbildende Zellgruppierung innerhalb der Bauchspeicheldrüse. Im Rahmen einer Doktorarbeit im Jahre 1869 fielen dem damaligen Studenten Paul Langerhans bei mikroskopischen Untersuchungen der Bauchspeicheldrüse Zellgruppierungen auf, die wie Inseln innerhalb des Bauchspeicheldrüsengewebes eingebettet waren. Diese Zellverbände wurden von ihm beschrieben und später nach ihm benannt. Es dauerte allerdings noch Jahre, bis die Bedeutung dieser Langerhans’schen Inseln... mehr
Übersäuerung (Azidose) des Blutes durch Anhäufung von Milchsäure (Laktat). In ausgeprägten Fällen führt die Laktatazidose zu Schock und Versagen der Nierenfunktion. Die Ursachen der Laktatazidose sind vielfältig. Manche Medikamente, z.B. die in der Diabetologie verwendeten Biguanide, können unter bestimmten Umständen zu Laktatazidose führen.
= Herzinfarkt. Infarkt bedeuet Untergang von Gewebe, im obigen Fall von Herzmuskelgewebe. Zu einem Herzinfarkt kommt es, wenn infolge eines plötzlich einsetzenden Verschlusses eines Herzkranzgefäßes (z.B. durch ein Blutgerinnsel) Teile des Herzmuskels nicht mehr mit Blut und damit mit Sauerstoff versorgt werden. Verursacht werden Myokardinfarkte meistens durch Verkalkungen der Herzkranzgefäße, da diese ihrerseits schon eine... mehr
= Sterblichkeit. Im Hinblick auf eine bestimmte Krankheit bezeichnet der Begriff Mortalität die Rate an Todesfällen in Prozent im Bezug auf die Gesamtzahl der Erkrankungen.
Einfacher Zucker, bestehend aus einer “Zuckereinheitv im Gegensatz zu den Disacchariden, die aus zwei Zuckereinheiten bestehen. Bekanntestes Monosaccharid ist die Glukose = (Traubenzucker).
Instrument zur Fußuntersuchung auf Nervenschädigung. Es besteht aus einer Kunststofffaser, die senkrecht auf eine bestimmte Stelle an der Fußsohle aufgesetzt wird. Mit dieser Untersuchung kann festgestellt werden, ob möglicherweise eine Nervenschädigung vorliegt.
Veränderungen an kleinen Blutgefäßen infolge längerbestehendem Diabetes. Besonders gut, weil vom Augenarzt leicht einsehbar, lassen sich diese Gefäßveränderungen an den Gefäßen der Netzhaut (= Retina) nachweisen. Die diabetische Mikroangiopathie beschränkt sich aber nicht nur auf die Netzhaut (diese ist nur das “Schaufenster”), sondern auf alle kleinen Gefäße des Körpers. Neben der Retinopathie sind die diabetische... mehr
Umschriebene Wandausbuchtung an kleinen Gefäßen. Ursache dieser Gefäßveränderungen, die im Rahmen einer Mikroangiopathie beobachtet werden, ist eine Schwäche der Gefäßwand als Folge einer Verminderung, der die Gefäßwand stützenden Bindegewebszellen (Perizyten). Mikroaneurysmata können zu deutlichen Einblutungen, insbesondere im Bereich der Netzhaut (Netzhautblutung) führen.
Ausscheidung geringer Mengen von Albumin im Urin. Albumin ist ein Eiweißstoff, der in der Leber gebildet wird und den größten Teil des Gesamteiweißes im Blutplasma ausmacht. Bei Nachweis von 20 bis 200 mg/l spricht man von Mikroalbuminurie, über 200 mg/l von Makroalbuminurie. Eine Mikroalbuminurie beim Diabetiker zeigt eine bestehende Nierenschädigung an und muß entsprechend behandelt... mehr