Zucker-Teststreifen im Dauerstreit

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Zucker-Teststreifen im Dauerstreit

Diabetes-Experte: Jeder Zuckerkranke muss seine Werte kontrollieren können!

Zucker-Teststreifen entwickeln sich zum Dauer-Streitthema zwischen Ärzten und Diabetikern. Weil sie von den Kassen zur Sparsamkeit angehalten werden, knausern viele Ärzte. Ihre Angst: Verordnen sie zu viele Teststreifen, müssten sie diese selbst bezahlen.

Am wenigsten Probleme haben Patienten, die Insulin spritzen. Viele Diabetiker kommen aber mit Tabletten aus. Sie müssen oft um Teststreifen kämpfen. Aber auch sie sollten alle ein bis zwei Wochen an einem Tag mehrere Messungen mit Teststreifen vornehmen, rät der Internist und stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes niedergelassener Diabetologen, Dr. med. Richard Daikeler im Gespräch mit dem Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Die Erfahrung, gestützt durch wissenschaftliche Studien, zeigt, dass Diabetiker, die ihren Blutzucker regelmäßig selbst kontrollieren, gesünder bleiben und länger leben. Daikeler: „Eine Diabetes-Therapie ohne Selbstkontrolle ist, als wollte man ohne Tacho Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten.“