Gravidität
= Schwangerschaft.
= Schwangerschaft.
Speicherform der Glukose (= “Reservekohlenhydrat”). Da der Organismus die aufgenommene Glukose nicht vollständig als Energieträger benötigt, legt er sich einen Vorrat an, indem er viele Glukosemoleküle wie an einer Kette aneinander setzt. Aus den vielen einzelnen Zuckermolekülen entsteht so ein “Vielfachzucker” (= Polysaccharid) nämlich Glykogen. Dieses wird in Muskel und Leber gelagert.
Wirkstoffe (= Hormone), die in der Nebennierenrinde gebildet werden. Glucocorticoide haben eine wichtige Funktion im Stoffwechsel. Sie werden unter anderem in Streßsituationen freigesetzt. Sie wirken blutzuckersteigernd in dem sie die Gluconeogenese fördern.
Hormon, das ebenso wie Insulin in den Langerhans’schen Inseln (und zwar in den A-Zellen) gebildet wird. Es handelt sich um einen Eiweißstoff, der aus 29 Aminosäuren aufgebaut ist. Glucagon wirkt blutzuckersteigernd indem es durch Abbau von Glykogen (Glykogenolyse) Glukose freisetzt. Seine blutzuckersteigernde Wirkung ist von erheblicher Bedeutung im Rahmen der Gegenregulation bei Unterzuckerungen. Die Unterzuckerung... mehr
(= grüner Star) Augenerkrankung, die mit einem erhöhten Augeninnendruck einhergeht.
(lat. genere = erzeugen) Lehre von Vererbung bzw. der Vererbbarkeit bestimmter Merkmale wie auch Krankheiten.
Wichtiger Regulationsmechanismus mit dem Ziel, bei Auftreten von Unterzuckerung (Hypoglykämie) einen möglichst raschen Wiederanstieg des Blutzuckers zu erzielen. Unterzuckerung ist für den Organismus ein gefährlicher Zustand, den er so rasch wie möglich zu beenden sucht. Die Gegenregulationsmaßnahmen bestehen im wesentlichen im Freisetzen mehrerer Hormone, die verschieden wirken, aber alle das Ziel haben, den Blutzucker anzuheben.... mehr
Kalkablagerung in den Wänden der Arterien. Den Verkalkungsprozeß der Gefäße nennt man auch Arteriosklerose. Er wird gefördert durch sogenannte Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen (insbesondere Erhöhung des Cholesterins), Zigarettenrauchen, Bewegungsmangel und schlecht eingestellten Diabetes mellitus. Als Folge der Gefäßverkalkung entsteht eine Verkleinerung des Gefäßquerschnittes und somit eine Verminderung des Blutdurchflusses (“Durchblutungsstörung”).
Im medizinischen Sprachgebrauch sind die Blutgefäße gemeint. Es gibt 2 Arten: die Arterien, die das Blut vom Herzen weg in die einzelnen Organe und Gewebe führen und die Venen, die das Blut zum Herzen zurückbringen.
(= “Brand”): Meist an Händen oder Füßen entstehendes Absterben von Gewebe. Ursache ist in der Regel eine schlechte Blutversorgung im Sinne von Durchblutungsstörungen. Manchmal mumifiziert absterbendes Gewebe (trockene Gangrän), es kann aber auch feucht und schmierig sein, insbesondere wenn bakterielle Infektionen vorliegen (feuchte Gangrän). Bei Diabetikern mit längerer Diabetesdauer ist die Gangrän keine seltene Komplikation.... mehr