Fertilität
(Fruchtbarkeit) Gemeint ist die Fähigkeit des Mannes Kinder zu zeugen, bzw. der Frau schwanger zu werden.
(Fruchtbarkeit) Gemeint ist die Fähigkeit des Mannes Kinder zu zeugen, bzw. der Frau schwanger zu werden.
Unter Ejakulation versteht man den Samenausstoß des Mannes. Die retrograde Ejakulation ist eine Störung, bei der der Samen nicht nach außen, sondern “rückwärts” (retrograd) in die Harnblase abgegeben wird. Ursache ist eine Störung des Blasenschließmuskels z.B. im Rahmen diabetischer Nervenveränderungen (Neuropathie). Patienten mit retrograder Ejakulation sind unfruchtbar (infertil), d.h. nicht in der Lage, Kinder zu... mehr
Abkürzung BMI. Wird gemessen in Kilogramm Körpergewicht geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Meter. Einheit kg/m2. Der BMI ist ein Maß für das Körpergewicht: BMI 20-25 kg/m2: normal, 25-30 kg/m2: Übergewicht, 30-40 kg/m2: starkes Übergewicht, über 40 kg/m2: massives Übergewicht.
Aufgrund der durch die Schwangerschaft bedingten hormonellen Veränderungen ist bei schwangeren Diabetikerinnen immer eine Beeinflussung der diabetischen Stoffwechsellage zu erwarten. Während im ersten Drittel der Schwangerschaft Unterzuckerungen gehäuft auftreten können (die Ursache hierfür ist noch nicht genau bekannt), kommt es im weiteren Verlauf zu einer Steigerung des Insulinbedarfs.
Engegefühl, Beklemmung im Brustbereich. Zeichen für eine Minderdurchblutung des Herzmuskels infolge von Coronarsklerose oder anderer Erkrankungen mit vermindertem Blutfluß in den Coronar-Arterien. Die Schmerzen setzten oft plötzlich ein, halten Sekunden bis Minuten an. Sie können hinter dem Brustbein, aber auch beidseits in der Brust lokalisiert sein und in beide Arme, den Oberbauch, in den Hals/Unterkiefer... mehr
In Deutschland leben circa sieben Millionen diagnostizierte Menschen mit Diabetes mellitus. 2004 wurden etwa 1,9 Millionen Diabetiker in Deutschland mit Insulin behandelt, darunter alle Menschen mit Diabetes Typ 1.
Info:Seit Monaten hört Michael B. von seiner Frau Martina: “Wenn Du nichts änderst, bist Du mit 50 tot!” Vor einem halben Jahr wurde bei dem 42-Jährigen Typ-2-Diabetes festgestellt – die Folge von falscher Ernährung und zu wenig Bewegung. Mehr als 40 Kilo zu viel bringt Michael inzwischen auf die Waage. Weil Diabetes dramatische Folgen wie... mehr
Vertreter Sitagliptin (Januvia®, Fa. MSD, seit April 2007) Stoffklasse Antidiabetika, Hemmstoffe der Dipeptidyl-Peptidase-4 Wirkprinzip Gliptine verstärken den Effekt der körpereigenen Inkretine GIP und GLP-1, welche blutzuckersenkend wirken. Das Inkretin GLP-1, das Typ-2-Diabetiker nach Nahrungszufuhr unzureichend bilden, regt blutzuckerabhängig die Produktion von Insulin an senkt die Ausschüttung des Insulin-Gegenspielers Glukagon drosselt den Glukoseausstoß der Leber verzögert... mehr
INKRETIN-MIMETIKA Vertreter: Exenatid (Byetta®, Lilly Deutschland, seit April 2007) Fertigpen, der entweder 5 µg oder 10 µg Exenatide pro Dosis abgibt. Allgemeines Exenatid (Byetta) kann Typ-2-Diabetikern helfen, die schon mit Metformin und/oder einem Sulfonylharnstoff behandelt werden, ohne ausreichend gut eingestellt zu sein. Der Wirkstoff Exenatid soll lediglich den erhöhten, nicht den normalen Blutzucker senken. Byetta... mehr
(in Deutschland verfügbar: Repaglinide, Nateglinide) Wirkung: relativ kurzzeitige Stimulation der Insulinsekretion (insulinotrope Wirkung) durch schnelle Resorption erfolgt eine umgehende Insulinsekretion, was zur raschen Senkung des postprandialen Blutzuckers führt („quick on – quick off“) Nebenwirkungen: Glinide wirken insulinotrop und können deshalb zu hypoglykämischen Reaktionen führen (tendenziell, insbesondere bezüglich schwerer Hypoglykämien ist das Risiko geringer einzuschätzen, als... mehr