Wann ist welcher Schuh zu tragen?

Für Patienten mit Diabetes mellitus ohne Polyneuropathie (PNP) und ohne arterielle Verschlußkrankheit (pAVK) sind bequeme Konfektionsschuhe ausreichend.

Liegen zusätzlich mäßige Fußdeformitäten vor, sollten Konfektionsschuhe mit orthopädischen Einlagen getragen werden.

Ein Diabetiker mit Polyneuropathie und/oder Durchblutungsstörung hat einen Risikofuß und benötigt einen Spezialschuh für Diabetiker mit entsprechender Fußbettung.

Hat ein solcher Risikopatient zusätzlich starke Fußveränderungen (-deformitäten), benötigt er einen orthopädischen Maßschuh.

Bei Rezeptur wird der größte Kostenanteil von der Kasse übernommen.

Während der Therapie eines Geschwürs bis vier Wochen nach Abheilung bekommt der Patient einen sogenannten Entlastungsschuh, der gewährleistet, dass das Geschwür vollständig druckentlastet ist.

Maßschuh
  Diabetes News Fuss_syndrom_19
Bild anklicken zum Vergrößern
Vorfußentlastungsschuh der Firma IPOS®
  Diabetes News Fuss_syndrom_20
Bild anklicken zum Vergrößern