Nervenschäden bei Diabetes keine Seltenheit
Viele Diabetiker haben Nervenschäden, ohne davon zu wissen. Dies haben Wissenschaftler der Heinrich-Heine Universität bei der Auswertung von Daten der Initiative „Hören Sie auf Ihre Füße?“ festgestellt.
Viele Diabetiker haben Nervenschäden, ohne davon zu wissen. Dies haben Wissenschaftler der Heinrich-Heine Universität bei der Auswertung von Daten der Initiative „Hören Sie auf Ihre Füße?“ festgestellt.
Hormonschwankungen und Erkrankungen des Hormonsystems beeinflussen den Verlauf und die Behandlung des Diabetes mellitus. Bestimmte Hormonerkrankungen treten speziell beim Diabetes mellitus Typ 1 gehäuft auf, wie Schilddrüsenerkrankungen. Werden sie nicht erkannt können sich diese Krankheiten verschlechtern, ja sogar lebensbedrohliche Krisen auftreten. In den nachfolgenden Kapiteln erfahren Sie, … … für welche autoimmunen Hormonerkrankungen Menschen mit... mehr
Hormone steuern über den Blutweg verschiedene Organe und Körperfunktionen. In der Regel bildet eine Drüse den Botenstoff „Hormon“. Dieses erreicht über die Blutgefäße oder das Gewebewasser ein Zielorgan. Dort wirkt es auf verschiedene Weise. Diese „Wirkung“ wiederum wird von der Drüse gemessen. Sie reguliert die Hormonbildung. Solche Wirkwege – man nennt sie auch „Regelkreise“ –... mehr
Hormone – Botenstoffe des Körpers – beeinflussen in vielfältiger Weise Stoffwechselvorgänge im gesamten Körper. Sie nehmen auch Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und damit auf die Diabetestherapie.
Ursache des Typ-1-Diabetes ist eine Fehlfunktion des menschlichen Abwehrsystems: „Antikörper“, die sonst gegen Fremdes (z.B. Bakterien, Viren, fremdes Gewebe) gerichtet sind, greifen jetzt die körpereigene Bauchspeicheldrüse, speziell die Inselzellen an. Man spricht von einer „Autoimmunerkrankung“ – eine Immunreaktion gegen körpereigenes Gewebe. Die nachfolgende Schädigung der Inselzellen (Zellen der Bauchspeicheldrüse: a-Zellen, b-Zellen) führt unter anderem zum... mehr
Autoantikörper gegen Bestandteile der Schilddrüse können zu einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse („Autoimmune Thyreoiditis“) führen. Der Nachweis der Antikörper alleine bedeutet noch keine Krankheit. Oft entsteht aber durch die Antikörper eine Schilddrüsenschwäche oder auch Überfunktion der Schilddrüse. Nur bei einer solchen Fehlfunktion ist eine Behandlung erforderlich. Eine Schilddrüsenfehlfunktion erschwert wiederum die Einstellung des Diabetes.
Kennzeichnend für die Zöliakie ist eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Getreideprodukten, die das Klebereiweiß Gluten enthalten. Es ist unter anderem in Weizen und Roffen enthalten – Getreidesorten, die üblicherweise unsere tägliche Ernährung bestimmen. Gluten ist ebenfalls in Grünkern, Gerste und Dinkel enthalten sowie in vielen Fertigprodukten aus dem Supermarkt.
Antikörper gegen Nebennierengewebe schädigen die Zellen der Nebennierenrinde. Dort wird Cortisol gebildet. Cortisol ist vielen Laien als Medikament (z.B. gegen Asthma, Rheuma oder Allergien) bekannt; das Hormon wird aber im Körper täglich gebildet und ist lebenswichtig: Die Unterfunktion der Nebennierenrinde mit Cortisolmangel führt zu starker Schwäche, Müdigkeit, Kreislaufbeschwerden. Wenn der Mangel zunimmt und Cortison nicht... mehr
Das Polycystische-Ovarsyndrom (PCOS) ist die häufigste hormonelle Erkrankung im gebärfähigen Alter, welche ca. 5 bis 10 % der Frauen betrifft. Sie kann dafür verantwortlich sein, wenn Frauen trotz Kinderwunsch nicht schwanger werden.
Viele Menschen kennen Cortison als starkes, oft wichtiges Medikament – z.B. zur Behandlung von Asthma, Rheuma und Allergien. Ebenso bekannt sind die Nebenwirkungen des Medikamentes: Bei hoher Dosierung und längerer Anwendung können sie sehr ernst sein.