Kategorie-Archiv: Presse

Diabetes-Forum Saar-Pfalz – Ärzte und Patientenim Dialog

Einladung

Mittwoch, 21. März 2012

von 17.00 –19.00 Uhr

Seminarraum der Inneren Medizin II
Gebäude 77, 1. OG
KirrbergerStraße
66421 Homburg / Saar

Themen:
Schwangerschaftsdiabetes:
Nur ein Problem für 9 Monate?
N. Godel, Assistenzärztin der Klinik für Innere Medizin II des  Universitätsklinikums Homburg

Blutzuckerkontrolle und das Dilemma mit den Teststreifen
K. Wonney, Assistenzärztin der Klinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Homburg

Fehlerquellen beim Umgang mit Insulin
S. Jürgen, Diabetesberaterin in der Klinik für Innere Medizin II des  Universitätsklinikums Homburg

Kann die Insulinpumpe alles?
PD Dr. J. Schneider, Klinik für Innere Medizin II des
Universitätsklinikums Homburg & Centre pour Systems Biomedicine, Université du Luxembourg

7 Wochen Ohne Fastenaktion hat fast drei Millionen Teilnehmer

Frankfurt/M., den 24. Februar 2012 – Am Aschermittwoch ist die bundesweite Fastenaktion der evangelischen Kirche „7 Wochen Ohne“ gestartet. Nun liegen die neusten Umfragezahlen des Meinungsforschungsinstitutes EMNID vor.

Demnach haben vier Prozent der Befragten, die älter als 14 Jahre sind, schon einmal bei der Fastenaktion der evangelischen Kirche mitgemacht bzw. nehmen derzeit an ihr teil. Auf die gesamte Bevölkerung in Deutschland (14 Jahre und älter) hochgerechnet bedeutet das: Fast drei Millionen Menschen (2.831.188) machen mit bei „7 Wochen Ohne“ – oder haben schon einmal teilgenommen. Und: Mehr als 22 Millionen Menschen (22.649.504) kennen die Aktion zumindest dem Namen nach.

Gefragt hatte das Meinungsforschungsinstitut EMNID 1004 Menschen in einer repräsentativen Umfrage – und zwar am 22. und 23. Februar.

Der Geschäftsführer der Aktion, chrismon-Chefredakteur Arnd Brummer, sieht sich in dem EMNID-Ergebnis bestätigt: „Aus zahlreichen Rückmeldungen von Männern und Frauen unterschiedlichen Alters wissen wir, dass wir auch mit dem aktuellen Motto Menschen bei der Einschätzung ihrer eigenen Lebenswirklichkeit gut erreicht haben.

Die Fastenaktion der evangelischen Kirche „7 Wochen Ohne“ steht 2012 unter dem Motto: „Gut genug! Sieben Wochen ohne falschen Ehrgeiz“. Der Auftaktgottesdienst findet am Sonntag, dem 26. Februar, in der Dreikönigskirche in Frankfurt/Main statt und wird ab 9.30 Uhr live im ZDF übertragen.

„Es ist gut genug, du bist gut genug“, lautet die Botschaft zur Passionszeit. Sieben Wochen lang, vom 22. Februar bis zum Ostersonntag, dem 8. April, dürfen sich die Fastenden frei machen von falschem Ehrgeiz, die To-do-Listen entschlacken und ihr Über-Ich in den Urlaub schicken. Viele Menschen empfinden es als dringend, die Fragen „Wer ist der Beste“ oder „Hast du dein Potential optimal genutzt?“ zu relativieren.

Traditionell greifen viele Gemeinden vor Ort das aktuelle Fastenthema von „7 Wochen Ohne“ auf und eröffnen so den Dialog über die Fastenandachten in ihren Gemeinden. Ein Fastenkalender begleitet die Teilnehmer mit Texten aus Kirche, Kultur und Alltagsleben durch die Fastenzeit.

Weitere Informationen unter http://www.7wochenohne.evangelisch.de/

Auch „ein bisschen Zucker“ muss behandelt werden – BdSN-Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch scheinbar leichte Diabetesfälle müssen so früh wie möglich behandelt werden. Darauf weist der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN) hin. Eine rechtzeitige Behandlung ist die einzige Möglichkeit, Folgeerkrankungen des Diabetes wie Herzinfarkte, Schlaganfälle, Nieren- oder Augenschädigungen sowie frühzeitige Todesfälle zu verhindern. Eine kompetente Behandlung ist nur möglich, wenn die Patienten von Anfang an von einem Team aus diabetologisch versiertem Hausarzt und Diabetologen im Rahmen eines Disease-Management-Programmes betreut werden.

Weitere Informationen finden Sie in der angehängten Pressemitteilung. Es würde uns freuen, wenn dieses Thema bei Ihnen veröffentlicht würde.
Bei Rückfragen können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Regina Hamacher

Kontakt

Ziegs Kuchel Müller Communication Service GbR.
Vogelsanger Weg 39. 50858 Köln.
Telefon (0221) 50 29 46-45. Telefax (0221) 50 29 46-49.
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Blutzucker-Teststreifen können weiter verordnet werden – BdSN-Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach einer Änderung der Arzneimittelrichtlinie zur Verordnung von Harn- und Blutzuckerteststreifen, sind sowohl Ärzte als auch Patienten verunsichert, was noch verschrieben werden darf. Der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN) weist aus diesem Grund ausdrücklich darauf hin, dass Blutzucker-Teststreifen unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin vom Arzt verordnet werden dürfen.

Weitere Informationen finden Sie in der angehängten Pressemitteilung.

Sollten Sie Rückfragen haben oder weitere Auskünfte benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen,
Regina Hamacher

Pressebüro

Ziegs Kuchel Müller Communication Service GbR.
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Geschäftsführung: Olaf Ziegs, Matthias Kuchel, Tobias Müller.
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Neue DDG-Leitlinie Typ-1-Diabetes

Mit Typ-1-Diabetes gut leben

Deutsche Diabetes Gesellschaft legt neue Leitlinie vor

Berlin – Von schätzungsweise sieben Millionen Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland, haben etwa fünf bis zehn Prozent einen Typ-1-Diabetes – Tendenz steigend: Jährlich kommen etwa 2200 neu Erkrankte im Alter bis zu 14 Jahren dazu. Diese Form des Diabetes beginnt häufig bereits im Kindes- und Jugendalter. Patienten müssen sich lebenslang Insulin spritzen. Um mit Typ-1-Diabetes gut leben zu können, ist es wichtig, dass Arzt und Patient die bestmögliche und auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Behandlung anwenden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) legt deshalb jetzt ihre aktualisierte evidenzbasierte Leitlinie zur Therapie des Typ-1-Diabetes vor. Die Fachgesellschaft richtet sich damit an Ärzte, Laien, Pflegende und Diabetes-BeraterInnen.

Diabetes mellitus Typ-1 kennzeichnet ein „absoluter Insulinmangel“. Denn bei dieser Autoimmunerkrankung gehen die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zugrunde. Dem Körper fehlt dadurch das lebenswichtige blutzuckersenkende Hormon Insulin, so dass der Patient es sich lebenslang spritzen muss. „Typ-1-Diabetes erfordert eine möglichst konsequent durchgeführte Therapie“, sagt Professor Dr. med. Stephan Matthaei, Präsident der DDG aus Quakenbrück und Herausgeber der Leitlinie, „dann können die Betroffenen erfahrungsgemäß einen weitgehend normalen und aktiven Alltag leben“. Die nun vorliegende aktuelle S3-Leitlinie der DDG sei für die Qualität der medizinischen Versorgung der Menschen mit Typ-1-Diabetes unerlässlich und ein wichtiger und hilfreicher Leitfaden für jeden Arzt, der Patienten mit Diabetes behandelt. Sie definiert den Typ-1-Diabetes, beschreibt Therapieziele, Therapie und Kontrolle in der Behandlung.

Das Thema Therapie gliedern die Experten in der Leitlinie in vier Bereiche: Insulintherapie, Ernährung, Schulung und psychosoziale Betreuung. Zu den Strategien der Behandlung gehört neben der richtigen Medikation, dass die Insulintherapie im Rahmen einer strukturierten Diabetes-Betreuung und -Schulung stattfindet. Der Erfolg, so einer der Autoren, DDG-Pressesprecher Professor Dr. med. Andreas Fritsche aus Tübingen, hänge davon ab, wie der Betroffene in die Therapie eingebunden werde: „Von Menschen mit Typ-1-Diabetes erwarten Ärzte in der Regel, dass sie die Therapie – unter ärztlicher Anweisung – selbst umsetzen.“ Die DDG-Leitlinie empfiehlt deshalb unter anderem, dass allen Patienten Therapieprogramme und Schulungen angeboten werden, damit sie den sicheren Umgang mit der Medikation lernen. Professor Fritsche betont, dass die Patienten dahingehend beraten werden sollten, wie sie die Insulindosis ein Leben lang an den aktuellen Blutzucker, die Kohlenhydrataufnahme und die körperliche Bewegung anpassen.

Auch die Information über Risiken gehöre zur Therapie, meint Herausgeberin Professor Dr. med. Monika Kellerer vom DDG-Vorstand aus Stuttgart: „Beispielsweise müssen die Behandler klar und eindrücklich über die nicht zu unterschätzenden Gefahren eines Unterzuckers aufklären – etwa nach Alkoholkonsum.“ Typ-1-Diabetespatienten sind häufig normalgewichtig und müssten erfahrungsgemäß keine besonderen Diäten oder Ernährungsformen befolgen, so Kellerer. Demzufolge rät die Leitlinie von speziellen Produkten und Nahrungsmitteln ab, die der Handel für Menschen mit Diabetes anbietet. Angemessen sei eine ausgewogene und „gesunde Kost“.

Darüber hinaus befassen sich die Autoren mit der Behandlung in besonderen Situationen, etwa bei Operationen, auf Reisen oder auch bei Komplikationen. Die zuständige Expertengruppe der DDG hat die Leitlinie zur Therapie des Typ-1-Diabetes mit weiteren Organisationen abgestimmt. Die vollständige Fassung finden Interessierte auf der Homepage der DDG: www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de. Ein Methodenreport ergänzt das Dokument. Eine Kurzfassung der Leitlinie ist in der Zeitschrift „Diabetologie und Stoffwechsel“ erschienen.

Böhm, B. O.: Rationale und rationelle Insulintherapie für Patienten mit Typ-1-Diabetes, Diabetologie und Stoffwechsel (auf Basis der S3-Leitlinie 2011) 2011; 6: R41–R52.