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NDR Fernsehen, Dienstag, 25. April 2017, 20.15 – 21.00 Uhr

Menschen, die als Erwachsene an Typ-1 Diabetes erkranken, werden häufig fälschlicherweise als Typ-2 Diabetiker verkannt. Und das ist gefährlich: denn während bei Typ-2-Diabetes oft eine sanfte Ernährungs- und Tablettentherapie ausreicht, brauchen Menschen mit Typ-1-Diabetes sofort das lebenswichtige Hormon Insulin als Spritze. Bei ihnen hat das eigene Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört. Häufig geschieht das schon in frühen Lebensjahren: mehr als 30.000 Kinder- und Jugendalter sind in Deutschland davon betroffen. Doch ebenso viele Menschen erkranken auch noch nach dem 30. Lebensjahr an diesem totalen Insulinmangel. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass der Typ-1 Diabetes in der großen Masse der der Typ-2-Diabetiker übersehen wird: auf einen Typ-1-Diabetiker kommen mehr als zwanzig Erwachsene mit Typ 2 – Tendenz steigend.

TV Tipps zu Diabetes

arte, Montag, 24. April 2017, 17.10 – 17.40 Uhr

Fasten – steckt hinter dem Hungern mehr? Verzicht ist der neue Luxus. Fasten ist in. Es gibt Wasserfasten, Molkefasten, Schleimfasten, Schroth-Kuren, Fastenakademien, Fastenwanderungen und so fort. Da stellt sich die Frage: Wie fastet man richtig? Fasten hat sich längst auch als Heilmethode bei Krankheiten wie Diabetes, Migräne, Rheuma oder Bluthochdruck etabliert. In der Berliner Charité erzielen Ärzte große Erfolge mit dem Fasten. Den meisten Patienten geht es innerhalb weniger Tage besser und sie können ihre Medikamente weglassen. Auch bei schweren Krankheiten wie Krebs und Multipler Sklerose wird Fasten gerade als therapiebegleitende Heilmethode untersucht. Fasten während einer Chemotherapie hört sich zwar irrsinnig an, doch es hilft den Patienten anscheinend dabei, die Chemotherapie besser zu überstehen. Auch bei Multipler Sklerose sind die Pilotstudien vielversprechend. Die „Xenius“-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner treffen im Münchner Helmholtz Zentrum Professor Herzig, der die Effekte des Fastens auf den Körper untersucht hat.

Bayern2 (Radio), Samstag. 22. April 2017, 12.05 – 13.00 Uhr

Plötzlich fährt das Gehirn Karussell, man verliert den Boden unter den Füßen und den Horizont aus den Augen… akuter Schwindel ist ein Phänomen, das viele schon einmal erlebt haben. In den allermeisten Fällen handelt es sich um harmlose Ereignisse, die nur Sekunden andauern und spontan wieder verschwinden. Wenn die Schwindelattacken aber häufig auftreten oder mit Übelkeit und Erbrechen verbunden sind, muss man dringend die Ursache herausfinden. Ob Herzrhythmusstörungen oder Migräne, ob Vorboten eines Schlaganfalls oder Störungen der Gleichgewichtsorgane: Die Möglichkeiten, die der Arzt in Erwägung ziehen muss, sind ebenso vielfältig wie zahlreich.

Bayern2 (Radio), Freitag, 21. April 2017, 09.05 – 10.00 Uhr

Die Gesundheit liegt im Darm – das sagen Naturheilkundler schon lange. Aktuelle Forschungen bestätigen das inzwischen: Der Darm ist weit mehr als „nur“ unser Verdauungsorgan. Er ist zum Beispiel von entscheidender Bedeutung als Teil des Immunsystems. Mehr als 70 Prozent aller Abwehrzellen befinden sich im Darm. Aktuell wird unter anderem diskutiert, ob ein kranker Darm das Risiko für Krankheiten wie Adipositas und Diabetes vom Typ II beeinflusst. Denn je nachdem, aus welchen Bakterien sich die Darmflora zusammensetzt, kann das bestimmte Erkrankungen begünstigen. Neben den Barmbakterien spielen Nerven eine wichtige Rolle. Ein eigenes Nervengeflecht befindet sich in der Darmwand. Es gilt als komplett eigenständiges Gehirn: Das Bauchhirn. Kopf- und Bauchhirn sind in ständigem Kontakt. Ist die Kommunikation zwischen beiden Gehirnen gestört, reagieren manche Menschen darauf mit dem sogenannten Reizdarmsyndrom. Die vielfältigen Aufgaben des Darms sind bis heute noch gar nicht alle entschlüsselt.

hr-Fernsehen, Mittwoch, 19. April 2017, 20.15 – 21.00 Uhr

Die Sendung enthält einen Beitrag zu folgendem Thema: „Sodbrennen-Medikamente: Vorsicht bei Dauergebrauch!“ Sodbrennen ist unangenehm und oft schmerzhaft: Jeder vierte leidet gelegentlich, Tausende sogar chronisch am Reflux, dem Aufsteigen der Magensäure in die Speiseröhre. Viele Betroffene bekommen vom Arzt einen sogenannten Säureblocker verschrieben, der das Problem lösen soll. Aber Achtung: Neue Studien haben ergeben, dass der Dauergebrauch dieser Medikamente mehr Nebenwirkungen hat als bislang angenommen – Knochenbrüche, Darminfektionen oder höheres Herzinfarktrisiko. Die Probleme der Sodbrennen-Medikamente – ein Thema in „MEX. das marktmagazin“.

hr-Fernsehen, Mittwoch, 19. April 2017, 21.45 – 22.30 Uhr

Sie machen das Leben zum Genuss: Raffinierte Zutaten – vor allem Kräuter und Gewürze bringen Aroma in Speisen und Getränke. Die Sendung „10 Wahrheiten über Knoblauch, Chili und Co.“ zeigt erstaunliche Fakten über jene Zutaten, die erst die richtige Würze bringen. Teufelsdreck etwa: Klingt wenig appetitlich, riecht auch nicht unbedingt gut – zunächst jedenfalls, aber beim Braten entfaltet sich der Geschmack. Mit Chili kann man sich nicht nur den Mund verbrennen, sondern auch die Fettverbrennung fördern. Die Sendung geht diesen und anderen ungewöhnlichen Fakten auf den Grund, erklärt, wie Kräuter und Gewürze im Körper wirken. Sind ungesunde Konservierungsstoffe enthalten? Außerdem: Wird wirklich zu viel Salz und Zucker gegessen? Ja, aber Wissenschaftler tüfteln schon an Ideen, die Zunge auszutricksen. Nach all den Wahrheiten über die Würze fragt man sich, was die meisten eigentlich am liebsten essen. Auch das verrät die Sendung.

NDR Fernsehen, Dienstag, 18. April 2017, 20.15 – 21.00 Uhr

Eine aktuelle Studie liefert erschreckende Zahlen: Experten gehen demnach von 2 Millionen Menschen mit einer chronischen Nierenschwäche aus, nur ein Drittel dieser Menschen weiß davon. Mit den Jahren steigt das Risiko für eine Nierenschwäche deutlich an und wenn die Nieren nicht mehr arbeiten, gerät das Leben in Gefahr. Viele Menschen aber ahnen gar nicht, dass ihre Nieren nur noch eingeschränkt funktionieren, denn eine beginnende Schwäche löst keine merklichen Symptome aus. Eine rechtzeitige Diagnose ist jedoch die einzige Chance, mögliche Auslöser, wie Bluthochdruck und Diabetes, zu behandeln und möglichst alle Faktoren, die die Niere zusätzlich schädigen, wie zum Beispiel bestimmte Medikamente, auszuschalten. Mit solchen Maßnahmen kann das Fortschreiten einer bereits bestehenden Nierenschwäche messbar abgebremst werden.

 

TV Tipps zu Diabetes

arte, Donnerstag, 13. April 2017, 17.10 – 17.40 Uhr

Im Büro, vor dem Fernseher, im Auto – wir sitzen immer mehr und bewegen uns viel zu wenig. Mit fatalen Folgen für unsere Gesundheit: Bewegung – warum ist sie so wichtig für uns? Antworten auf diese Frage finden die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard an einem Ort, an dem wahrlich kein Bewegungsmangel herrscht: der Staatlichen Schule für Artistik in Berlin. Neben Mathe und Deutsch stehen hier auch Saltospringen, Bodenturnen und Jonglieren auf dem Stundenplan. Und das täglich mehrere Stunden. Die „Xenius“-Moderatoren steigen einen Tag ins Training ein – ob sie in puncto Beweglichkeit mit den angehen-den Artisten mithalten können? Die Artistenschüler sind aber eher die Ausnahme als die Regel. Ein Großteil der heutigen Kinder und Jugendlichen bewegt sich viel zu wenig. Die Folge: wachsende Defizite in Motorik, Koordination und Ausdauer. Dabei hat die Medizin die Bewegung längst als fast universelle Prophylaxe und Therapie entdeckt. Wer regelmäßig trainiert, beugt typischen Volksleiden wie Rückenschmerzen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Und körperliche Aktivität bewirkt noch mehr: Sportwissenschaftler und Neurologen haben herausgefunden, dass Fitness nicht nur unseren Körper, sondern auch unser Gehirn fit hält. Joggen gegen die Vergesslichkeit, Gymnastik als Vorbeugung gegen Alzheimer? Eine Gruppe Senioren hat sich für die Wissenschaft einem strengen Trainingsprogramm unterzogen – mit bemerkenswerten Ergebnissen.

 

3sat, Mittwoch, 12. April 2017, 20.15 – 21.00 Uhr

Der Film zeigt, wie Großkonzerne auf Kosten der Gesundheit Kasse machen. Er blickt dabei in zwei völlig unterschiedliche Regionen dieser Welt: in den Großraum São Paulo und nach Kenia. Der große Hunger ist vorbei. Die Industriestaaten in Europa und Nordamerika sind gesättigt, Lebensmittelkonzerne verzeichnen hier kaum noch Wachstum. Deshalb haben die großen Hersteller ihren Fokus auf neue Märkte gelenkt: Schwellen- und Entwicklungsländer. Dort verkaufen die multinationalen Konzerne kleine Packungen mit großen Gewinnen. Sie versprechen gesunde Markenqualität für jedermann und bieten überwiegend Fertigprodukte mit viel Salz, Zucker und Geschmacksverstärkern an. Die Folgen sind Übergewicht und „Zivilisationskrankheiten“ wie Diabetes – in Gesellschaften, die durch Armut und Mangelernährung ohnehin vorbelastet sind.

WDR Fernsehen,Mittwoch, 5. April 2017, 21.00 – 21.45 Uhr

Caroline G. hat Angst, für immer kinderlos zu bleiben. Die 32-Jährige hat PCOS. Das polyzystische Ovarialsyndrom ist eine hormonelle Störung bei Frauen vor den Wechseljahren und kann Zyklusstörungen, Haarwuchs im Gesicht, an der Brust und den Beinen und Haarausfall auf dem Kopf verursachen. „Ein Problem ist ihr Übergewicht“, sagt Anne Fleck, „Ihr erhöhter Blutzucker fördert die Insulinresistenz und steigert so die Produktion der männlichen Hormone.“ Studien zeigen, dass schon ein Gewichtsverlust von 5 Prozent die Chance erhöht, schwanger zu werden. Die Strategie der Ernährungs-Docs heißt: Eiweiß, Omega3-haltige Öle und vor allem viel Gemüse. Wird die Hamburgerin so ihr Leiden überwinden?