Kategorie-Archiv: Allgemein

TV Tipps zu Diabetes

Xenius – Fasten: Steckt hinter dem Hungern mehr?

arte, Dienstag, 15. Mai 2018, 06.15 – 06.40 Uhr

Fasten – steckt hinter dem Hungern mehr? Verzicht ist der neue Luxus. Fasten ist in. Es gibt Wasserfasten, Molkefasten, Schleimfasten, Schrothkuren, Fastenakademien, Fastenwanderungen und so fort. Da stellt sich die Frage: Wie fastet man richtig? Fasten hat sich längst auch als Heilmethode bei Krankheiten wie Diabetes, Migräne, Rheuma oder Bluthochdruck etabliert. In der Berliner Charité erzielen Ärzte große Erfolge mit dem Fasten. Den meisten Patienten geht es innerhalb weniger Tage besser und sie können ihre Medikamente weglassen. Auch bei schweren Krankheiten wie Krebs und Multipler Sklerose wird Fasten gerade als therapiebegleitende Heilmethode untersucht. Fasten während einer Chemotherapie hört sich zwar irrsinnig an, doch es hilft den Patienten anscheinend dabei, die Chemotherapie besser zu überstehen. Auch bei Multipler Sklerose sind die Pilotstudien vielversprechend. Die Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner treffen im Münchner Helmholtz Zentrum Professor Herzig, der die Effekte des Fastens auf den Körper untersucht hat.

TV Tipps zu Diabetes

Xenius – Die Genschere in der Medizin

arte, Donnerstag, 8. März 2018, 16.45 – 17.10 Uhr

Jedes Lebewesen ist einzigartig – genauso wie sein Erbgut. Ein neues gentechnisches Verfahren soll ermöglichen, unsere DNA einfacher und schneller umzuschreiben, als es die vorigen Methoden vermochten. Wie funktioniert die neue Genschere? Welche Chancen bietet das CRISPR/Cas-Verfahren? Und welche Risiken gehen wir dabei ein? Bis etwa 2012 Jahren konnte die DNA nur mit sehr komplizierten und ungenauen Methoden umgeschrieben werden. Der Eingriff ins Genom war teuer und langwierig. In Bakterien haben die Biologinnen Emmanuelle Charpentier und Jennifer Douda beinahe zufällig das Gen-Werkzeug gefunden, nach dem seit Jahren in der Biotechnologie gesucht worden ist. Das Rezept für viele Gentherapien klingt damit simpel: Ist ein Gen im Erbgut des Patienten defekt, wird es durch die intakte Kopie ersetzt und die Krankheit ist geheilt. In der Grundlagenforschung erweist sich die Genschere als erfolgreich. Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade lernen die neue Methode am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik kennen. Sie besuchen den Institutsleiter Prof. Dr. Stefan Mundlos, dem die Genschere bei seiner Arbeit ganz neue Wege eröffnet.

TV Tipps zu Diabetes

Fasten und Heilen – Altes Wissen und neueste Forschung

arte, Samstag, 6. Januar 2018, 22.40 – 23.35 Uhr

Obwohl die Lebenserwartung in den westlichen Ländern steigt und die Menschen heute älter werden als je zuvor, nehmen gleichzeitig auch die Fälle von Diabetes, Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Krebs unablässig zu und der Medikamentenkonsum steigt exponentiell. Bleibt den Menschen also nichts anderes übrig, als immer mehr Chemie zu schlucken, um gesundzubleiben oder es wieder zu werden? Oder gibt es auch andere Möglichkeiten, sich vor Krankheiten zu schützen oder diese zu therapieren? Seit mehr als 50 Jahren erforschen Wissenschaftler in Russland, Deutschland und den Vereinigen Staaten eine alternative Heilmethode, das Fasten. Und sie kommen zu erstaunlichen Ergebnissen. Russische Forscher haben beispielsweise eine Reihe höchst aufschlussreicher klinischer Studien durchgeführt, die jedoch nur in russischer Sprache veröffentlicht worden und deswegen im Westen weitgehend unbeachtet geblieben sind. Nun räumen junge Biologen der University of Los Angeles mit alten Klischees auf. Mit Hilfe der Molekularbiologie belegen sie die weitreichende Wirkung des Heilfastens. Damit eröffnen sich der Medizin und insbesondere der Krebstherapie ganz neue Perspektiven. Wenn diese Wissenschaftler recht haben, wird die Schulmedizin grundsätzlich umdenken müssen.

Diabetes verhindern
© drubig-photo - fotolia.com

ISPAD-Kongress: Kinder mit Diabetes im Mittelpunkt

Gestern ging in Innsbruck der weltweit größte pädiatrische Diabetes-Kongress zu Ende. Ein wichtiges Thema waren die Empfehlungen zu HbA1-Werten für Kinder und Jugendliche. Während amerikanische Diabetesexperten eher großzügig sind, werden in Europa strengere Grenzwerte angesetzt. Weiterlesen

Smartphone-App berechnet Kohlenhydrate
© neirfy - fotolia.com

GoCarb – Diabetes-App berechnet Kohlenhydrate

Wie viele Kohlenhydrate hat meine Mahlzeit? Die Antwort könnte Diabetikern in Zukunft eine intelligente Smartphone-App geben, welche Schweizer Forscher im Rahmen des GoCarb-Projektes entwickeln. Der Anwender muss nur noch den Teller mit der Mahlzeit fotografieren – das Smartphone liefert die Kohlenhydratmenge und einen Vorschlag für die Insulindosis. Weiterlesen

Insulinarten und Insulinwirkung

Insulin wird s.c. (subkutan) gespritzt, das heißt ins Unterhautfettgewebe. Die Wirkdauer eines Insulins ist von seiner Dosis abhängig. Je höher die Dosierung umso länger die Wirkdauer. Ein Normalinsulin kann bei hoher Dosierung viel länger als 4 Stunden wirken. Dasselbe gilt auch für Verzögerungsinsuline.

Insulinart                                wirkt nach                       Wirkmaximum                  Wirkdauer

Schnelle Analoga                    10 – 15 min                        nach 1 Stunde                   2 Stunden

Normal (Alt-)Insulin                 15 – 60 min                       nach 1 – 4 Stunden            4 – ? Stunden

Intermediär-Insulin (NPH)       3/4 – 2 Stunden                 nach 4 – 10 Stunden          8 – ? Stunden

Insulin Glargin                         2 – 4 Stunden                            –                                    20 – 26 Stunden

Insulin Detemir                        1 – 2 Stunden                     8 – 10 Stunden                  12 – 20 Stunden

Insulin Degludec                      1 – 2 Stunden                    24 Stunden                         > 48 Stunden

Humaninsulin/Normalinsulin

In Deutschland erhältliche Humaninsuline/Normalinsuline sind:

  • Actrapid HM® – Firma Novo-Nordisk
  • Berlinsulin H Normal – Firma Berlin Chemie
  • Insuman rapid ® – Firma Aventis
  • Huminsulin Normal® – Firma Lilly

Wirkprofil von Humaninsulin/Normalinsulin:

 Humaninsulin

Schnelle Insulinanaloga

In einer Lösung sind die Insulinmoleküle aneinander gelagert und bilden, wenn es sich um sechs Insulinmoleküle handelt so genannte Hexamere. Man kann durch Austausch einzelner Aminosäuren im Normalinsulin erreichen, dass diese Hexamere nach dem Spritzen in der subkutan Fettgewebe schneller zerfallen. Sie werden dadurch schneller in den Blutkreislauf aufgenommen. Dadurch konnte man schnelle Insulinanaloga herstellen.

In Deutschland erhältliche schnelle Insulinanaloga sind:

  • Humalog® (Insulin Lispro) – Firmen Lilly und Berlin Chemie
  • NovoRapid (Insulin Aspart) – Firma Novo Nordisk
  • Apidra (Insulin Glulisin) – Firma Aventis

Wirkprofil eines schnellen Analoginsulins:

Schnelle-Analoga

NPH-Verzögerungsinsuline

Setzt man der Flüssigkeit der Insuline Zink und/oder Neutrales Protein Hagedorn (NPH-Insulin) zu wird die Wirkdauer länger. Diese Insuline sind trübe, da es sich nicht um eine Lösung sondern um eine Suspension handelt. Sie müssen daher mindestens 20 mal geschwenkt (nicht geschüttelt) werden, damit sich eine gleichmäßige Verteilung der Insulinmoleküle ergibt.

In Deutschland erhältliche NPH-Verzögerungsinsuline sind:

  • Insuman Basal Aventis® – Firma Aventis
  • Berlinsulin H Basal® – Firma Berlin Chemie
  • Huminsulin Basal Lilly® – Firma Lilly
  • Insulatard Human Novo Nordisk® – Firma Novo Nordisk
  • Protaphan HM Novo Nordisk® – Firma Novo Nordisk

Wirkprofil eines NPH-Verzögerungsinsulins:

NPH_Insulin

Langzeit-Analoginsuline

Durch Austausch einzelner Aminosäuren kann man auch erreichen das die einzelnen Insulinmoleküle länger im subkutan Fettgewebe aneinanderhaften und verzögert in einzelne Insulinmoleküle zerfallen, die in den Blutkreislauf aufgenommen werden. Durch Anhängen einer Fettsäurekette(Levemir/Degludec) kann zusätzlich noch eine verlängerte Wirkdauer erreicht werden, da diese Insuline im Blut an Albumin gebunden werden und langsam vom Albumin wieder an den Rezeptor abgegeben werden.

In Deutschland erhältliche Langzeit-Analoginsuline sind:

  • Lantus® (Insulin Glargin) – Firma Aventis
  • Toujeo® (Insulin Glargin 300 I.E/ml) – Firma Aventis
  • Levemir® (Insulin Detemir) – Firma Novo Nordisk
  • Tresiba® (Insulin Degludec – Firma Novo Nordisk)

Wirkprofil eines Langzeit-Analoginsulins:

Langzeit-Analoginsulin

Insuline in hoher Konzentration

Da die Adipositas immer mehr zunimmt, werden immer höhere Insulindosen zur Normalisierung des Blutzuckers notwendig. Dadurch ergibt sich ein Problem mit der Menge der Flüssigkeit, die an eine Stelle gespritzt wird. Die Insuline hatten alle bis vor kurzem noch eine Konzentration von 100 I.E./ml. Normalerweise sollte nicht mehr als 40 Einheiten subkutan an eine Stelle appliziert werden. Waren höhere Dosen notwendig musste der Patient zweimal spritzen. Die Insulinhersteller haben daher Insuline mit einer höheren Konzentration entwickelt. Insulin Glargin gibt es nun mit einer Konzentration von 300 I.E./ml unter dem Namen Toujeo®. Humalog® gibt es nun auch in der Konzentration von 200 I.E./ml. In den USA sind Insuline mit 500 I.E./ml zugelassen.

 

 

 

 

Eine Erektion ist gar nicht so einfach

Damit „Er“ erregt ist, muss im Körper einiges passieren. Die Erregung beginnt immer im Kopf, nämlich mit der Wahrnehmung eines erotischen Reizes. Solche Reize sind ganz individuell – manche Männer reagieren besonders auf einen attraktiven Anblick, andere auf eine Berührung, Geräusche, Musik oder eine Fantasie. Weiterlesen

BE-Tabellen

Berechnung der Kohlenhydratmenge Für Diabetiker ist die genaue Kenntnis des Nährstoffgehalts von Lebensmitteln sehr wichtig. Der Umgang mit Diabetes wird mit der BE-Tabelle erheblich erleichtert.