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Diabetes und Schwangerschaft – Update jetzt auf diabetes-news

Schwangerschaftsdiabetes birgt Risiken für Mutter und Kind

© Solaria - fotolia.com

Frauen mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes, die sich ein Kind wünschen bzw. bereits schwanger sind, haben viele Fragen. Gleiches gilt, wenn während der Schwangerschaft ein Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes) festgestellt wird. Ein Update zu diesen Themen und Antworten von Prof. Dr. Dr. Klaus Kusterer finden Sie neu auf diabetes-news.

Frauen mit Diabetes sollten eine Schwangerschaft planen

Viele Frauen mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes machen sich schon bei einem Kinderwunsch Gedanken: Wird mein Kind “trotz” Diabetes gesund zur Welt kommen? Die Chancen dafür sind heute sehr gut. Erste Empfehlung: Die Schwangerschaft sollte am besten im Vorfeld geplant werden, um die Stoffwechseleinstellung frühzeitig zu optimieren. Ein Kinderwunsch sollte daher rechtzeitig mit dem Arzt bzw. der Ärztin besprochen werden – auch, um eine mögliche Umstellung der Therapie auf ein AID-System zu überlegen. Denn moderne Technik kann Schwangere mit Diabetes heute wesentlich unterstützen und dabei helfen, dass das Kind gesund zur Welt kommt.

Ausführliche Informationen zum Thema “Schwanger mit Diabetes” finden Sie hier.

Wenn der Diabetes erst während der Schwangerschaft auftritt

Wer schwanger ist oder bereits ein Kind geboren hat, kennt den Routinetest auf Diabetes wahrscheinlich: In der Regel findet er zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche in der gynäkologischen Praxis statt. So ist es im Mutterpass vorgesehen. Beim sogenannten oralen Glukose-Toleranztest (OGTT) trinkt die Schwangere zunächst eine Traubenzuckerlösung. Anschließend wird der Blutzucker gemessen, um zu schauen, wie der Stoffwechsel die Glukose verarbeitet. Bei etwa jeder siebten Schwangeren wird dabei heute ein Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes) festgestellt. Ein besonderes Risiko für Schwangerschaftsdiabetes haben Frauen mit Adipositas, höherem Alter, einer bestehenden Insulinresistenz oder die bereits in einer früheren Schwangerschaft betroffen waren.

Dieser Diabetes muss entsprechend behandelt werden, um gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind zu vermeiden. Zwar “verschwindet” er nach der Schwangerschaft, aber regelmäßige Kontrollen des Blutzuckers sind später wichtig, denn nicht selten entwickeln betroffene Frauen im Laufe ihres Leben einen Typ-2-Diabetes.

Mehr dazu, was ein Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes) bedeutet, lesen Sie hier.

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