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TV Tipps zu Diabetes

Bayern2 (Radio), Donnerstag, 12. Oktober 2017, 15.05 – 16.00 Uhr

Am Anfang war die Zelle. Der Ursprung des Lebens. Jede Zelle hat einen Stoffwechsel. Ohne Stoffwechsel gibt es kein Leben. Stoff und Wechsel – wörtlich betrachtet, trifft es die Bedeutung am besten. Ein Stoff, der wechselt, von einem Zustand in einen anderen. Etwas was unser Körper ständig macht. So werden Zucker, Fett und Kohlenhydrate zu Energie umgewandelt, wenn wir essen und verdauen. Der Stoffwechsel ist ein biochemischer Vorgang – der Fachbegriff dafür lautet Metabolismus. Ist dieser gestört, kann das lebensbedrohlich sein. Denn irgendwo im Körper funktioniert dann eine wichtige Auf- oder Abbaufunktion nicht richtig. Babies werden deshalb kurz nach ihrer Geburt auf Stoffwechselerkrankungen getestet. Von 5000 Neugeborenen hat ein Kind eine ererbte Stoffwechselstörung. Doch Stoffwechselerkrankungen müssen nicht angeborenen sein. Wer ungesund lebt – Stichwort Übergewicht, Bewegungsmangel und Junk Food – erhöht sein Risiko auf Diabetes Typ 2. Was früher Alterszucker hieß, betrifft heute schon 30jährige.

TV Tipps zu Diabetes

Bayern2 (Radio), Donnerstag, 12. Oktober 2017, 18.05 – 18.30 Uhr

„Fasten ist das beste Heilmittel“ soll der Arzt und Philosoph Paracelsus schon im 16. Jahrhundert gesagt haben. Und auch heute gibt es viele Menschen, die auf den freiwilligen Nahrungsverzicht schwören. Einige berichten, dass sie sich anschließend gesünder und „entschlackt“ fühlen. Seit Längerem schon geht auch die Wissenschaft der Frage nach, welche Effekte das Fasten als Therapie haben kann. Erste Studien konnten zeigen, dass eine Fastenkur zum Beispiel bei Arthrose Linderung verschafft, vor allem die mit der Gelenkerkrankung einher gehenden Schmerzen besserten sich bei den Probanden. Auch bei Migräne, Bluthochdruck, Depressionen und sogar bei Krebs hatte der Nahrungsverzicht unter ärztlicher Anleitung positive Effekte. Wissenschaftler untersuchen außerdem die Wirkung des Fastens auf die Stoffwechselstörung Diabetes Typ 2. Dabei zeigte sich, dass auch sogenanntes Intervallfasten positive Wirkungen entfalten kann. Der Fastende verzichtet beim Intervallfasten nicht die ganze Zeit auf feste Nahrung, sondern nur zeitweise, zum Beispiel zwei Tage pro Woche.

TV Tipps zu Diabetes

ZDFinfo, Donnerstag, 5. Oktober 2017, 00.45 – 01.45 Uhr (Nacht auf Freitag)

Die negativen Schlagzeilen rund ums Fleisch können selbst dem eingefleischtesten Steakliebhaber den Appetit verderben. Ist ein Genuss ohne Reue noch möglich?

Harald Lesch spürt die Fakten hinter den Negativschlagzeilen auf: Was ist dran am Krebsrisiko und an der Gefahr durch Hormone im Fleisch? Ein Blick in die Forschung zeigt, was wir noch guten Gewissens auftischen können – und wie ein Menü der Zukunft aussehen könnte.

Was passiert, wenn das Freihandelsabkommen TTIP kommt? Wird der deutsche Markt mit amerikanischem, hormonverseuchtem Billig-Rindfleisch überschwemmt werden? In sogenannten Feedlots – Mastbetrieben – werden in den USA bis zu 225 000 Rinder gehalten. Normalerweise brauchen die Tiere auf Weiden bis zu drei Jahre, um schlachtreif zu werden. Hier gelingt es innerhalb weniger Monate – dank einer speziellen Diät, die auch Hormone und Antibiotika beinhaltet.

TV Tipps zu Diabetes

ZDFinfo, Montag, 2. Oktober 2017, 00.15 – 01.15 Uhr (Nacht auf Dienstag)

Sind wir Opfer einer Verschwörung? Zucker ist überall, auch dort, wo wir ihn nicht vermuten. Und das hat dramatische Folgen. Harald Lesch zeigt die Gefahr, die in der Süße liegt.

Wir lieben Zucker, er macht uns glücklich. Doch er wirkt auch wie eine Droge, von der man nur schwer wieder loskommt. Eine fatale Eigenschaft, die seit Jahrzehnten von der Nahrungsmittelindustrie ausgenutzt wird. Gibt es Wege aus diesem Teufelskreis?

Der Siegeszug des Zuckers beginnt in den 1950er Jahren. Neue Volkskrankheiten sind auf dem Vormarsch: Herzinfarkt, Diabetes, Übergewicht. Wissenschaftler sind den Ursachen auf der Spur und werden fündig. Das Fett wird zum Übeltäter erklärt und soll aus dem Essen weitestgehend verbannt werden. Seitdem überschwemmen Light-Produkte den Markt. Fettreduziert und dafür voll von Zucker, der für den Geschmack sorgen soll. Der Kampf gegen die Volkskrankheiten scheint verloren. Und der süße Stoff lässt uns auch noch im Sinne des Wortes ganz schön alt aussehen. Doch wie kommt es dazu?

TV Tipps zu Diabetes

3sat, Freitag, 29. September 2017, 21.00 – 21.30 Uhr

Nach der Milchquote fällt auch die Zuckerquote: Ab 1. Oktober 2017 kann jeder in der EU so viel Zucker herstellen und verkaufen, wie er will. Jetzt droht ein Preisverfall. Das könne die Lebensmittelindustrie veranlassen, noch mehr Zucker zu verarbeiten. Zucker ist ein billiger Zusatzstoff und ein idealer Geschmacksträger. Schon heute enthalten drei von vier abgepackten Nahrungsmitteln im Supermarkt große Mengen an Zuckerzusätzen. Mehr als 50 Bezeichnungen für Zucker lassen den Verbraucher im Unklaren.

In Deutschland liegt der tägliche Zuckerverbrauch bei rund 100 Gramm pro Person. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt einen Tagesverbrauch von höchstens 50 Gramm. In der EU soll deshalb der Zuckergehalt in Lebensmitteln bis 2020 um zehn Prozent gesenkt werden. Denn die gesundheitlichen Kosten von Diabetes sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen infolge von Übergewicht steigen unaufhaltsam.

Radiosendungen zu Diabetes

Deutschlandfunk (Radio), Dienstag, 26. September 2017, 10.10 – 11.30 Uhr

Studiogast: Prof. Dr. med. Focke Ziemssen, Universitäts-Augenklinik Tübingen

TV Tipps zu Diabetes

arte, Samstag, 23. September 2017, 22.00 – 23.45 Uhr

Immer mehr Ärzte und Chirurgen nehmen bei einer Operation die Hypnose als Ergänzung zur Anästhesie zur Hilfe. Man setzt sie ein, um Phobien, Süchte oder psychische Belastungsstörungen zu behandeln. Aber auch, um mehr über sich selbst zu erfahren oder über sich hinauszuwachsen, beispielsweise im Spitzensport. Aber was ist Hypnose? Ist jeder dafür empfänglich? Wie hat die Hypnose, die die Fantasie der Menschen schon immer beflügelte, Eingang in die Medizin gefunden? Neben der Hypnose steht die Meditation im Mittelpunkt des Interesses von Forschern und Therapeuten. Belegt ist inzwischen, dass Meditation Einfluss auf unsere Gefühle hat und darüber auf die Ausschüttung von Stresshormonen und ihre negative Wirkung auf Heilungsprozesse. Das gilt für akute Wunden und chronische Erkrankungen und beeinflusst sogar den Alterungsprozess unserer Zellen.

TV Tipps zu Diabetes

Bayern2 (Radio), Freitag, 22. September 2017, 9.05 – 10.00 Uhr

Der Stoffwechsel ist ein biochemischer Vorgang – der Fachbegriff dafür lautet Metabolismus – den die Zellen und verschiedenen Organe im Körper täglich leisten. Er ist die Voraussetzung für viele lebenswichtige Funktionen im Körper und dient der Bereitstellung von Energie. Das größte Stoffwechselorgan ist die Leber. Sie spielt die Hauptrolle im Stoffwechselprozess. Die Leber verwertet, entsorgt, verwandelt oder speichert alle Stoffe, die der Darm in den Blutkreislauf gibt. Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette und Mineralstoffe, Vitamine. Was der Mensch mit der Nahrung zu sich nimmt, gelangt nach der Verdauung in zerlegter Form in die Leber. Stoffwechsel ist allerdings nicht dasselbe wie Verdauung, das wird ja gerne mal verwechselt. Aber die Verdauung ist die Voraussetzung für den Stoffwechsel. Der Darm gibt die Stoffe aus der aufgespaltenen Nahrung in den Blutkreislauf, so erhalten alle Zellen im Körper Energie und wir können leben. Bei Störungen des Stoffwechsels, sind entweder zu viele oder zu wenige Botenstoffe im Körper vorhanden. Es kommt zu einem Ungleichgewicht und wichtige Prozess im Körper können nicht oder nur noch verzögert stattfinden. Eine der bekanntesten Stoffwechselstörungen ist der Diabetes. Bei der Zuckerkrankheit ist der Kohlenhydratstoffwechsel gestört.

TV Tipps zu Diabetes

NDR Fernsehen, Dienstag, 19. September 2017, 20.15 – 21.00 Uhr

Brustschmerzen, Schweißausbruch, Todesangst: rund 400 000 Menschen erleiden in Deutschland pro Jahr einen Herzinfarkt, etwa 145 000 davon sind Frauen. Ein Herzinfarkt endet immer noch häufig tödlich, vor allem deshalb, weil bis zur Behandlung zu viel Zeit verstreicht. Es ist also von größter Wichtigkeit, die Symptome eines Infarktes zu erkennen und sofort den Rettungsdienst zu alarmieren. Aber welche sind die typischen Anzeichen? Und wie unterscheiden sie sich bei Männern und Frauen? Einen Herzinfarkt schnell erkennen und richtig handeln. Da Visite Thema der der Woche.

TV Tipps zu Diabetes

Bayern2 (Radio), Samstag, 16. September 2017, 12.05 – 13.00 Uhr

Es trifft jedes Jahr etwa 200.000 Menschen – oft wie ein Blitz aus heiterem Himmel: der Schlaganfall. Gemeinsam mit den Herz- und Krebserkrankungen führt er die Todesursachenstatistik in Deutschland an. Doch auch wer überlebt, leidet oft langfristig an den Folgen, wie Sprachstörungen oder Lähmungen. Damit solche Einschränkungen so gering wie möglich ausfallen, gilt: Zeit ist Hirn. Je schneller ein Schlaganfall erkannt und behandelt wird, desto besser die Prognose für die Patienten. Mit neuen Kathedertechniken lassen sich seit wenigen Jahren Gerinnsel im Gehirn noch schneller entfernen, als es bisher möglich war. Doch wie ungefährlich sind diese Techniken? Im Gesundheitsgespräch (0800/246 246 9) geht es diesmal um die modernen Behandlungsmethoden von Schlaganfall und die Frage, wie man einen weiteren Anfall vermeiden kann.