Praediabetes
Heute kaum noch gebräuchlicher Begriff, der ein Vorstadium eines später eintretenden Diabetes mellitus kennzeichnen sollte.
Heute kaum noch gebräuchlicher Begriff, der ein Vorstadium eines später eintretenden Diabetes mellitus kennzeichnen sollte.
In Deutschland hat jeder fünfte Erwachsene erhöhte Blutzuckerwerte, doch nicht alle Betroffenen erkranken an Typ-2-Diabetes. Bislang sind aufwändige Untersuchungen erforderlich, um das individuelle Erkrankungsrisiko zu ermitteln. Nun haben Forschende einen Bluttest für Menschen mit Prädiabetes entwickelt, der diese Prognose vereinfachen soll.
Dass Menschen mit Diabetes ein größeres Risiko haben, einen Herzinfarkt zu erleiden, ist schon lange bekannt. Eine neue wissenschaftliche Studie zeigt nun allerdings, dass sich die Infarktgefahr schon bei Prädiabetes deutlich erhöht. Die gute Nachricht: Wenn die Blutzuckerwerte normalisiert werden, halbiert sich dieses Risiko – ein wichtiges Ergebnis für die Präventionsforschung.
Menschen mit Typ-2-Diabetes entwickeln häufiger eine Arthrose und benötigen häufiger ein künstliches Ersatzgelenk als der Bevölkerungsdurchschnitt. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich ihrer Jahrestagung hin. Da die Betroffenen gleichzeitig ein erhöhtes Risiko für Komplikationen rund um den operativen Eingriff tragen, sollte eine OP besonders gründlich und gewissenhaft vorbereitet werden.
Immer mehr Menschen ohne Diabeteserkrankung nutzen CGM-Systeme, um ihren Blutzuckerverlauf zu überwachen. Um die Daten jedoch sinnvoll interpretieren zu können, ist eine Begleitung durch Experten empfehlenswert. Andernfalls könnten falsche Schlüsse gezogen werden. Zudem droht eine übermäßige Fixierung auf Zahlen.
Feinstaub und Abgase können Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen. Doch auch die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken, steigt bei anhaltend schlechter Luftqualität. Forscher aus Bremen konnten diesen Zusammenhang in einer modernen Studie nun auch für den Menschen nachweisen.
Menschen mit Typ-2-Diabetes oder Prädiabetes wird in der Regel empfohlen, ihr Gewicht zu reduzieren. Gelingt ihnen dies trotz Anstrengungen nicht, kann das frustrierend sein. Eine neue Studie der Universität Tübingen macht den Betroffenen nun aber Hoffnung. Sie zeigt, dass ein gesunder Lebenswandel auch dann positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel hat, wenn er nicht zu Gewichtsverlust... mehr
Hohe Blutzuckerwerte können den Organen bereits schaden, bevor erste Symptome auftreten. Besonders häufig sind Herz und Nieren betroffen. Darauf weisen Fachgesellschaften und Experten aus aktuellem Anlass hin.
Dass Menschen mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes den Beginn der Erkrankung verzögern können, ist schon länger bekannt. Insbesondere ein gesunder Lebensstil hat häufig die gewünschte Wirkung. Eine amerikanische Langzeitstudie zeigt nun, dass auch eine frühzeitige Metformin-Therapie helfen könnte.
Lange Zeit galt Typ-2-Diabetes als eine Erkrankung älterer Menschen. Wenn Kinder oder Jugendliche an Diabetes erkrankten, handelte es sich fast ausschließlich um Typ-1-Diabetes. Inzwischen wird Typ-2-Diabetes jedoch immer häufiger auch bei Teenagern und jungen Erwachsenen diagnostiziert, insbesondere bei starkem Übergewicht.