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Was ist Diabetes

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erhöhten Blutzuckerwerten führt. Die Erkrankung war schon im Altertum bekannt. Das Wort Diabetes mellitus kommt aus dem altgriechischen und heißt honigsüßer Durchfluss. Damit war das wesentliche Symptom, die Ausscheidung des Zuckers in den Urin gemeint. Die Diagnose wurde durch Kosten des Urins gestellt.

Die Weltgesundheitsorganisation hat 1997 den Diabetes mellitus in vier Gruppen eingeteilt:

Diabetes mellitus Typ 1: es besteht ein absoluter Insulinmangel
Diabetes mellitus Typ 2: es besteht ein relativer Insulinmangel in Kombination mit anderen Störungen des Zuckerstoffwechsels. Die Erkrankung kommt überwiegend bei Übergewichtigen vor.
Diabetes mellitus Typ 3: zu dieser Gruppe gehören andere  Diabetestypen mit unterschiedlichsten Ursachen: genetische Defekte der Betazell -  Funktion, genetische Defekte der Insulinwirkung, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Endokrinologische Erkrankungen, durch Medikamente oder Gifte verursachter Diabetes, durch Infektionen verursachter Diabetes, seltene durch das Immunsystem verursachte Formen des Diabetes, andere Syndrome bei denen auch ein Diabetes auftritt
Diabetes mellitus Typ 4: Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes)