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Aktuelle Tipps zu Rundfunk- und Fernsehsendungen
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19.01.2011 hessen Fernsehen, 21.00-21.45 Uhr |
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Alles Wissen
Das Wissensmagazin
Diätwunder oder Gesundheitsgefahr - der pflanzliche Süßstoff Stevia. Die südamerikanische Stevia-Pflanze ist für ihre stark süßende Wirkung bekannt. Ihr Inhaltsstoff Steviosid ist bis zu 300 Mal süßer als Zucker und hat keine Kalorien - ideal für Übergewichtige und Diabetiker. Der Süßstoff aus der Stevia-Pflanze könnte den Zuckerkonsum immens reduzieren. Allerdings ist er nach europäischem Lebensmittelrecht nicht zugelassen. Doch warum? Welche Bedenken gibt es gegen den pflanzlichen Süßstoff? "Alles Wissen" beleuchtet die Gründe und fragt nach, ob oder wann auch hierzulande die ersten Steviol-Produkte wie Fruchtjoghurts, Limonaden und Süßmittel auf den Markt kommen. - Die Deutschen sind zu dick: Zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen tragen zu viele Pfunde mit sich herum. Die unzähligen Diätratgeber und Schlankheitsmittel auf dem Markt helfen offenbar nicht. Doch was tun, um die überflüssigen Kilos loszuwerden? Viele Gerüchte kursieren, wenn es um Übergewicht und Abnehmen geht, und viele davon stimmen nicht. "Alles Wissen" nimmt die pfundigsten Vorurteile unter die Lupe. |
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25.01.2011 Bayerisches Fernsehen, 19.00-19.45 Uhr |
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Gesundheit!
Zöliakie - wenn das täglich Brot krank macht
Ob Weißbrot, Kuchen, Keks oder Müsliriegel, für Menschen, die unter Glutenunverträglichkeit leiden, sind Lebensmittel, die mit Weizen, Gerste oder Roggen hergestellt werden, tabu. Denn das in den Getreidesorten enthaltene Klebeeiweiß führt nicht nur zu Symptomen wie Bauchschmerzen oder Verstopfung. Die Autoimmunerkrankung Zöliakie führt zu einer Vielzahl schwerwiegender Krankheiten und geht häufig mit Diabetes und Erkrankungen der Schilddrüse einher. Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es? |
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27.01.2011 MDR Fernsehen, 21.00-21.45 Uhr |
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Hauptsache gesund
Krank durch Medikamente
Meldungen wie diese verunsichern: "Blutdruckmittel kann Krebs auslösen!", "Vermutlich 500 Tote durch Nebenwirkung von Diabetesmedikament in Frankreich", "Leberschäden durch Nahrungsergänzungsmittel" oder "Jährlich ungefähr 197.000 Tote in der EU durch Nebenwirkungen". Solche Nachrichten tragen dazu bei, dass etwa ein Viertel aller verordneten Medikamente nicht oder nicht so wie vorgesehen eingenommen werden. Doch die mangelnde Therapietreue verursacht neue gefährliche Erkrankungen und Gesundheitsprobleme. "Hauptsache gesund" ist deshalb vor Ort bei Forschern, die untersuchen, welche Nebenwirkungen durch überlange Beipackzettel nur eingebildet sind. |
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27.01.2011 hessen Fernsehen, 21.45-22.30 Uhr |
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Einfach gesund!
Cholesterin - Die stille Gefahr!
Ingrid S. bemerkt nichts davon, aber sie hat einen viel zu hohen Cholesterinwert. Herzinfarkt oder Schlaganfall drohen ihr, wenn sie nicht umgehend handelt und versucht, die Werte einzudämmen. Obendrein haben sich an ihrer Halsschlagader schon Plaques abgelagert - der Anfang einer Arterienverkalkung. Jetzt ist wirklich Eile geboten. Denn gute Fette machen gesund und fit, schlechte Fette machen krank und dick. Bei keinem anderen Stoff wie den Fetten liegen Gesundheit und Krankheit so nah beieinander. Dabei senken zwei bis drei Fischmahlzeiten pro Woche oder dreißig Gramm Fisch pro Tag bereits das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, um die Hälfte. Studien haben ergeben, dass Übergewichtige durch die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren ihren Cholesterinspiegel senken und gleichzeitig dauerhaft abspecken. Auch bei Belastungen durch bestimmte Krankheiten wie Diabetes oder Herzleiden ist es wichtig, den Cholesterinspiegel stets zu kontrollieren, um einer drohenden Gefäßverengung früh entgegenzuwirken. |
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08.02.2011 NDR Fernsehen, 20.15-21.00 Uhr |
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Visite
Selbstheilungssalbe mit Stammzellen
Eine Salbe, die sogar große Wunden heilt: das klingt unwahrscheinlich, ist aber die neuste medizinische Entwicklung im Bereich der Wund- und Knochenheilung. Ein so genanntes Hydrogel, das unter anderem aus körpereigenen adulten Stammzellen besteht, regt den Körper an, sich selbst zu heilen. Die neue Therapieform hat unter anderem in medizinischen Heilversuchen Menschen mit offenen Beinen aufgrund von Diabetes und mit großen Brandwunden geholfen. Vor der allgemeinen Anwendung müssen jetzt klinische Tests durchlaufen werden. Wann man die Salbe zur Therapie anwenden kann und wem sie hilft - Antworten dazu in Visite. |
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10.02.2011 MDR Fernsehen, 22.35-23.03 Uhr |
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Keine Zeit für Gefühle?
Alltag im Krankenhaus
Bei Dienstbeginn von Dr. Slesaczek steht im Flur der Weißeritztal-Kliniken ein Krankenhausbett, darin verliert sich fast eine sehr alte verängstigte Frau. "Wahrscheinlich dehydriert. Zu wenig getrunken", meint Torsten Slesaczek im Laufschritt. Sechs Minuten, so hat er errechnet, bleiben ihm pro Patient jeden Tag. Er ist 35 Jahre alt, hat drei Kinder und eine Frau mit Steuerbüro. Zuständig für die 35 Betten der "Inneren", in denen - wie überall in den ländlicheren Krankenhäusern - oft ältere Patienten von zu wenig jungen Ärzten behandelt werden mit Altersdiabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen ... |
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15.02.2011 MDR Fernsehen, 17.00-17.45 Uhr |
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Leichter Leben
Diabetes
Die Krankheit breitet sich epidemieartig aus und wird mehr und mehr zur Volkskrankheit. Immer mehr Kinder leiden hierzulande sogar unter Altersdiabetes. Der Typ-2-Diabetes, Altersdiabetes genannt, war bis vor 50 Jahren fast unbekannt. Das hat sich radikal geändert. Heute macht der Typ-2-Diabetes 95 Prozent aller Diabeteserkrankungen aus. Mit der Diagnose Diabetes ändert sich vieles im Leben. Klar, muss man jetzt mehr auf seine Ernährung achten als Menschen ohne diese Erkrankung. Aber das heißt nicht automatisch Verzicht. Genießen und Diabetes - ist kein Widerspruch! Strenge Diätvorschriften und große Spritzen, das war gestern! |
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19.05.2011 MDR Fernsehen, 21.00-21.45 Uhr |
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Hauptsache gesund
Diabetes und Durchblutungsstörungen
Die Zuckerkrankheit ist heimtückisch: Lange bevor der Betroffene erste Symptome bemerkt, greift die Krankheit die Gefäße an. Dass dadurch langfristig lebensgefährliche Herzinfarkte oder Nierenversagen drohen, ist bekannt. Doch die Durchblutungsstörungen treten überall im Organismus auf. Die Folgen sind Missempfindungen und Dauerschmerzen - und Entzündungen, die an jedem Ort auftreten können und nicht heilen wollen. Zum Beispiel im Mundraum: Durch die mangelnde Durchblutung leiden Diabetiker besonders häufig an Karies und Parodontose. "Hauptsache gesund" gibt daher wie gewohnt praktische Tipps für den Alltag. Wie können Diabetiker die Gesundheit ihrer Zähne erhalten? Wichtige Ratschläge auch in Sachen Bewegung: Das MDR-Gesundheitsmagazin erklärt, warum körperliche Aktivität für den Zuckerkranken so wichtig ist, um die Gefäße intakt zu halten. Stichwort Hautpflege: Wie kann man die Durchblutung fördern und somit Verletzungen vermeiden, die beim Diabetiker lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können? "Hauptsache gesund" berichtet außerdem über neueste Ansätze in der Diabetes-Behandlung und befragt dazu Experten des erst kürzlich gegründeten Zentrums für Diabetesforschung sowie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung! |
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19.05.2011 ARD extra, 23.07-23.55 Uhr |
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Das Steinzeitrezept
Wie wir unsere Zivilisationskrankheiten besiegen
Wir sind Steinzeitmenschen, nicht für das moderne Leben gemacht, nicht angepasst. Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Rückenschmerzen oder Allergien plagen uns, weil uns die Steinzeit in den Knochen steckt, wir uns aber nicht a la 'Steinzeit' verhalten. Unsere Zähne sind gemacht, um feste Nahrung zu zerkleinern, nicht Hamburger oder Hot Dogs. Resultat: degenerierte Kiefer, Zahnspangen. Und unser Bewegungsapparat ist gemacht, um zu laufen, barfuß. Stattdessen trampeln wir auf Asphalt, sitzen im Auto und vor dem PC. Resultat: Rückenprobleme, Plattfüße. Oder: gute Futterverwerter unter unseren Vorfahren hatten einen Überlebensvorteil bei knapper Nahrung. Heute, angesichts übervoller Supermarktregale, ist gute Futterverwertung ein Risiko. |
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24.05.2011 Bayerisches Fernsehen, 19.00-19.45 Uhr |
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Gesundheit!
Diabetisches Fußsyndrom
Thema u.a.: Diabetisches Fußsyndrom
So kann man vorbeugen |
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04.06.2011 ARD Plus, 06.15-07.00 Uhr |
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Hauptsache gesund
Bluthochdruck natürlich senken
"Für Ihren Bluthochdruck findet sich keine Ursache!", hören mehr als 90 Prozent der Betroffenen von ihrem Arzt. Schwer hinzunehmen, aber es ist leider so. Die gute Nachricht ist, wir kennen zumindest eine Vielzahl von Faktoren, die dazu beitragen, dass Bluthochdruck entsteht - und die kann jeder abschalten. "Risikofaktoren runter, heißt auch Blutdruck runter", erklärt Moderatorin Franziska Rubin. Dabei empfiehlt es sich beispielsweise nicht nur auf Salz, sondern auch auf Zucker zu verzichten! Auch er kann Wasser im Körper binden und den Blutdruck erhöhen. Wandern hingegen sollte wegen seiner blutdrucksenkenden Eigenschaften sogar auf Rezept verschrieben werden! |
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04.06.2011 Bayern2 Radio, 12.05-13.00 Uhr |
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Gesundheitsgespräch
Spitzenmedizin direkt: Gefäßchirurgie
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03.08.2011 ARD Festival, 22.00-22.30 Uhr |
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Weniger essen, länger leben
Hilft Hungern heilen?
Niemals zuvor gab es so viele Menschen mit Übergewicht wie in unserer Zeit. Die Folgen wie Diabetes, Bluthochdruck, Herzkreislaufleiden liegen in den Krankheitsstatistiken auf den vordersten Plätzen. Sie künden davon, dass viele Menschen lieber zu viel essen als sich angemessen zu ernähren. Wissenschaftler behaupten inzwischen sogar, dass Kalorienverzicht Vorteile für Gesunde und Kranke bringt. Sie konnten in zahlreichen Studien zeigen: Die Chance liegt im Verzicht.Also tatsächlich hungern? Nicht von ungefähr ist der Begriff noch immer negativ besetzt. Doch klar ist auch: Wer überflüssige Pfunde verliert, kann sein Krankheitsrisiko erheblich senken. Die neuen Studien belegen sogar: Wer als Gesunder auf intelligente Weise Kalorien spart, verbessert die Aussicht auf ein längeres Leben.Der Film stellt neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Kalorienverzicht vor.Und er zeigt Menschen, die jenseits von Magersucht und Magenknurren einen gesunden Weg für ihre Ernährung suchen. Für sie gehört dazu, ab und zu auch zu hungern, ohne dabei auf Lebensqualität verzichten zu müssen.
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08.08.2011 ARD, 21.00-21.45 Uhr |
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Die großen Volkskrankheiten
Diabetes - Die unterschätzte Gefahr
Die Diagnose 'Zucker' klingt anfangs harmlos. Diabetes tut nicht weh. Nur die wenigsten Betroffenen ahnen, wie gefährlich die Krankheit ist. So ging es auch Horst B., als er vor 20 Jahren seine Diagnose bekam. Seitdem nimmt er Tabletten. 'Ich habe das nicht richtig ernst genommen', sagt er heute. Als er zu Fachärzten in der Fußambulanz eines Diabeteszentrums kommt, geht es zunächst nur um eine offene Wunde am Zeh. Doch dann wird klar: Der Diabetes hat über die Jahre seine Blutgefäße zerstört - ihm droht die Amputation seines Fußes. 28.000 Amputationen werden in Deutschland jährlich als Folge von Diabetes durchgeführt. Die meisten davon an Füßen und Beinen. Tendenz: steigend. Zehen und Fuß werden nicht mehr ausreichend durchblutet. Kleinste Verletzungen führen dann zu nicht heilenden Wunden. Häufig bleibt den Medizinern nichts anderes übrig, als die betroffenen Gliedmaßen abzutrennen. 'Doch viele Amputationen könnten vermieden werden', weiß Dr. Dirk Sommer vom Herz- und Diabeteszentrums Bad Oeynhausen. 'Viele Patienten verhalten sich nicht vernünftig, bewegen sich zu wenig, ernähren sich falsch. Aber auch Hausärzte und selbst Chirurgen kennen sich oft nicht mit Diabetes aus.' Die Stationen in Bad Oeynhausen sind voller Patienten, die unter den gefährlichen Folgen erhöhten Blutzuckers leiden. Diabetes ist Ursache für Krankheiten, die auf den ersten Blick gar nicht mit ihm in Zusammenhang gebracht werden: Schlaganfall, Nierenversagen, Herzinfarkt, Blindheit. Ursache sind fast immer verschlossene Gefäße. 'Wir nennen Diabetes den stillen Killer', mahnt Prof. Diethelm Tschöpe. Gut zehn Prozent der Deutschen haben einen diagnostizierten Diabetes. Und die Experten gehen davon aus, dass auf jeden bekannten Diabetiker einer kommt, der nichts von seiner Krankheit weiß. Nach ihren Schätzungen sind das 16 Millionen Diabetiker allein in Deutschland. Übergewicht gilt als einer der Hauptrisikofaktoren bei Diabetes. Seit fast zehn Jahren kämpft Elke D. gegen ihr Übergewicht. Von 140 auf 96 kg hat sie es mit einer Diät geschafft. Mehr geht nicht. Elke D. kann sich auf Grund anderer schwerer Erkrankungen kaum bewegen. Aber sie muss weiter abnehmen, damit ihre Medikamente den entgleisten Blutzucker in den Griff bekommen. Ihre Hoffnung: Ein Magenballon, der ihr einen vollen Magen vorgaukeln und den Hunger besiegen soll. Ob das die Wende für ihr Leben bringt, können ihre Ärzte aber nicht versprechen. Anders als der Altersdiabetes ist der Kinder- oder Jugenddiabetes eine Autoimmunerkrankung. Die betroffenen Kinder sind ein Leben lang auf Insulin und eine engmaschige Kontrolle angewiesen. So wie der sechsjährige Erik M., der erst vor wenigen Wochen die Diagnose bekam. Doch junge Diabetiker können ein Vorbild für ältere Patienten sein: Erik M. nimmt seinen Diabetes ernst, richtet seinen Alltag nach ihm aus. Nach dem Aufstehen muss er am Morgen als erstes seinen Blutzucker messen. Seine Eltern wissen, dass er ohne regelmäßige Blutanalysen und Insulinspritzen keine Chance im Kampf gegen seine Krankheit hätte. Also muss Erik lernen, selbst Verantwortung für die Krankheit zu übernehmen - und damit zu leben.
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09.08.2011 arte, 08.45-09.15 Uhr |
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X:enius
Fettsucht - Was können wir dagegen tun?
Carolin Matzko und Gunnar Mergner sind in Rom, München und Potsdam einer neuen Volkskrankheit auf der Spur: der Fettsucht. Neueste Zahlen der Welternährungsorganisation FAO mit Sitz in Rom belegen: Ein Sechstel der Menschheit hungert - und ein Sechstel ist übergewichtig. Die Weltgesundheitsorganisation hat die Adipositas, so der wissenschaftliche Name der Fettsucht, zur Epidemie erklärt. Jeder siebte Franzose und sogar jeder fünfte Deutsche gilt als fettsüchtig. Zunehmend wird Adipositas aber auch in den Schwellen- und Entwicklungsländern zum Problem. Die Folgen: Immer mehr Menschen leiden an den Folgeerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Arteriosklerose. Aufgeschreckt von diesem Horrorszenario suchen Forscher weltweit nach geeigneten Mitteln, diesen Trend aufzuhalten: Die Ernährungswissenschaftler forschen nach der idealen Diät, die Mediziner und Genforscher nach dem Zusammenhang zwischen Erbanlagen und Übergewicht. Gibt es bald eine Gen-Pille zum Abnehmen? An solchen Fragestellungen ist auch die Schlankmacherindustrie stark interessiert. Sie hat allerdings weniger die krankhaft Übergewichtigen als vielmehr die Durchschnittsbürger im Auge, denn mit der Angst vor Übergewicht und Krankheit lässt sich viel Geld verdienen.
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19.08.2011 arte, 22.00-00.00 Uhr |
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Die Insel Nauru
Vom Untergang bedroht
Die 21 Quadratkilometer große Insel Nauru vor der australischen Küste ist seit 1968 unabhängig. Noch Ende der 70er Jahre zählte Nauru dank seiner Bodenschätze, insbesondere aufgrund der Phosphatvorkommen, zu den reichsten Ländern der Welt. Doch innerhalb weniger Jahre wurde die Insel völlig ausgebeutet. Nauru ist eine Art Global Village, auf dessen winzigem Territorium die meisten Probleme von Industriegesellschaften anzutreffen sind: eine der weltweit höchsten Diabetes-Raten, Überindustrialisierung und viele Flüchtlinge. Dabei beginnen die Inselbewohner gerade erst zu begreifen, woran sie gescheitert sind. Im Dokumentarfilm kommen Zeitzeugen zu Wort und machen deutlich, wie die Nauruer gleichzeitig zu Urhebern und Opfern des Niedergangs wurden.
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25.08.2011 hessen Fernsehen, 10.00-10.15 Uhr |
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Kreis des Lebens
Wie wir essen: Die Lebensmitte
Wenn andere aßen, sah Anna genau hin. Genießen ohne Reue, Naschen ohne Zunehmen - in den 1980er Jahren wollten viele abnehmen, aber trotzdem alles essen, was schmeckt. Anna hat die Marktlücke gesehen und die Rezepte ihrer Großmutter genial abgewandelt: neue Kreationen mit seltenen Früchten und exotischen Gewürzen, aber zuckerfrei. Ob jemand rundlich oder schlank ist, darüber entscheiden vorwiegend die Essgewohnheiten, aber auch Gene und Stoffwechsel. Wissenschaftler sammeln Indizien dafür, wie gefährlich die überflüssigen Kilo sind. Der Film nimmt die Rolle der Fettzellen ins Visier: Sie stehen unter Verdacht, aktiv Krankheiten auszulösen - vor allem Diabetes und Herzinfarkt.
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31.08.2011 hessen Fernsehen, 20.15-21.00 Uhr |
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MEX. das marktmagazin
Volkskrankheit Diabetes
Die Zuckerkrankheit ist weiter auf dem Vormarsch. Etwa sechs Millionen Deutsche sind betroffen. Immer wieder kommt es dabei zu falschen Behandlungen, unnötige Kosten entstehen. „MEX. das marktmagazin“ zeigt, was falsch läuft und wie man sich richtig verhält, damit man gar nicht erst zuckerkrank wird.
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22.09.2011 arte, 23.00-00.00 Uhr |
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Tracks
Spezial Transhumanismus
(3): Biohacker: Genetik zum Selberbasteln
Wie die Computerhacker der 80er Jahre erobern sich die Biohacker ein der Öffentlichkeit bisher weitgehend unbekanntes Terrain. Die Biohacker plädieren für eine Demokratisierung des Wissens und wollen die Biotechnologie aus den Elfenbeintürmen der großen Forschungsinstitute in ihre privaten Labore holen. In ihren Heimlaboren stehen Mikroskope, Computer, DNA-Extraktoren und Bakterienkulturen. Die meist selbstgebastelten Instrumente können mit der Leistungsfähigkeit professioneller Labore durchaus mithalten. Die Bio-Piraten wollen selbst Methoden erforschen, um Haarausfall zu stoppen und Krankheiten einzudämmen oder auch Computer entwickeln, die allein durch die Kraft von Gedanken gesteuert werden.
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27.09.2011 NDR Fernsehen, 20.15-21.00 Uhr |
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Visite
Thema der Woche: Frauenherzen in Gefahr
Übelkeit, Bauchweh, Rückenschmerzen – wer denkt da schon an einen Herzinfarkt? Und doch sind das auch Symptome, die bei Frauen auf diesen lebensbedrohlichen Notfall hinweisen können. Manchmal lenken sie von den typischen Herzinfarktsymptomen, wie Schmerzen in der Brust, ab, manchmal sind es sogar die einzigen Beschwerden, die auftreten. Das Problem: Viele Frauen kommen dadurch viel zu spät zum Arzt, wertvolle Zeit zur Rettung des Herzmuskels verstreicht ungenutzt. Doch wie lassen sich harmlose Beschwerden von alarmierenden Symptomen unterscheiden? Mehr dazu im Thema der Woche in Visite.
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27.09.2011 MDR Fernsehen, 22.05-22.48 Uhr |
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Gesundheit DDR!
Der Preis des schönen Scheins
Anfang der 1970er-Jahre gelingt es der DDR endlich, in die Weltgesundheitsorganisation WHO aufgenommen zu werden. Ein großer Schritt der internationalen Anerkennung - doch die wirtschaftlichen Probleme bleiben. Während mit der Herstellung einer künstlichen Niere erste Erfolge erzielt werden, kommen neue Probleme auf das Land zu. Der neue Wohlstand hat zu einer Verbreitung von Diabetes geführt, außerdem klagen viele Betriebe über hohe Ausfallzahlen durch Alkoholismus.
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17.10.2011 RBB Fernsehen, 22.15-22.45 Uhr |
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Weniger essen, länger leben
Hilft Hungern heilen?
Niemals zuvor gab es so viele Menschen mit Übergewicht wie in unserer Zeit. Die Folgen wie Diabetes, Bluthochdruck, Herzkreislaufleiden liegen in den Krankheitsstatistiken auf den vordersten Plätzen. Sie künden davon, dass viele Menschen lieber zu viel essen als sich angemessen zu ernähren. Wissenschaftler behaupten inzwischen sogar, dass Kalorienverzicht Vorteile für Gesunde und Kranke bringt. Sie konnten in zahlreichen Studien zeigen: Die Chance liegt im Verzicht. Also tatsächlich hungern? Nicht von ungefähr ist der Begriff noch immer negativ besetzt. Doch klar ist auch: Wer überflüssige Pfunde verliert, kann sein Krankheitsrisiko erheblich senken. Die neuen Studien belegen sogar: Wer als Gesunder auf intelligente Weise Kalorien spart, verbessert die Aussicht auf ein längeres Leben.
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22.10.2011 Bayern2 Radio, 12.05-13.00 Uhr |
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Gesundheitsgespräch
Dialog Schulmedizin / Naturheilkunde: Autoimmunerkrankungen
Systemfehler – wenn unsere Computer diese Meldung anzeigen, ist Gefahr im Verzug: Daten sichern, der Kollaps droht! - Der menschliche Organismus kennt solche „Systemfehler“ ebenfalls, man nennt sie Autoimmunerkrankungen. Das Immunsystem wendet sich gegen den eigenen Körper, den es doch eigentlich schützen soll. Die Liste dieser Autoimmunerkrankungen ist inzwischen lang: die Haut, die Schilddrüse, der Darm, die Gelenke, die Blutgefäße – beinahe jedes Körperteil kann betroffen sein. Nehmen die Systemfehler unserer Abwehr zu?
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22.10.2011 ZDFneo, 18.00-18.45 Uhr |
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Unser liebster Feind
Das Fett
Die Dokumentation deckt verbreitete Missverständnisse rund um das Thema Fett auf, das auch von wirtschaftlichen Interessengruppen beeinflusst wird. Für die einen sind fettreiche Lebensmittel der Inbegriff kulinarischen Glücks. Andere fürchten das Fett als Mitverursacher von Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes und vor allem von Übergewicht. Experten propagieren seit Jahrzehnten eine fettarme Ernährung. Inzwischen machen sich Zweifel breit, ob die fettarmen Empfehlungen wissenschaftlich begründet sind. Denn gesünder oder dünner sind die Menschen mit der fettarmen, kohlenhydratreichen Ernährung nicht geworden.
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27.10.2011 MDR Fernsehen, 21.00-21.45 Uhr |
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Hauptsache gesund
Schmerzen in den Beinen
Viele Menschen suchen viele jahrelang vergeblich nach einer Linderung ihrer Beschwerden. Lästiges Kribbeln oder ständige Schmerzen können ihre Ursache in ganz verschiedenen Erkrankungen haben. Schäden an den Nerven, so genannte Neuropathien, quälen Millionen. Sie führen zu Lähmungen, Missempfindungen und Schmerzen. "Hauptsache gesund" zeigt, dass viel häufiger als bisher angenommen Gifte dahinter stecken und widmet sich außerdem dem Guillain-Barré-Syndrom, das aus heiterem Himmel auftreten und zu schweren Lähmungen führen kann. Dr. Franziska Rubin und ihre Gäste im Studio zeigen neue und bewährte Auswege für die Betroffenen.
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08.11.2011 arte, 20.15-21.05 Uhr |
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Themenabend: In den Fängen der Pharmalobby
Tödliche Pillen: Mediator-Skandal
Das in Frankreich umstrittene Diabetesmedikament "Mediator" hätte 1976 überhaupt nicht für den Verkauf freigegeben werden dürfen, so die Dokumentation. Seit den 90er Jahren gab es Hinweise auf die Gefährlichkeit von "Mediator" insbesondere in Bezug auf Herz und Lunge. Und bereits 1997 wurde auf seine Wirkungslosigkeit bei der Diabetes-Behandlung hingewiesen. Doch entgegen jeder Logik blieb das Prestigeprodukt des französischen Pharmaunternehmens Servier bis November 2009 auf dem Markt. Und die Kosten wurden bis zum Schluss von der Krankenkasse erstattet. Die Wende im Umgang mit "Mediator" bewirkte Irène Frachon, Pneumologin am Universitätskrankenhaus Brest. Nachdem sie über Jahre eine beunruhigend hohe Anzahl von "Mediator"-Opfern festgestellt hatte, gelang es ihr, die französische Kontrollbehörde für Gesundheitsprodukte Afssaps ("Agence française de sécurité sanitaire des produits de santé") auf dieses Medikament mit vermutlich tödlichen Nebenwirkungen aufmerksam zu machen. Drei Jahre kämpfte Frachon hartnäckig gegen die hundertprozentig von der Pharmaindustrie finanzierte Afssaps, damit diese sich für ein Verbot von "Mediator" einsetzt. Doch das war nicht leicht, denn einige der für die Medikamentenüberwachung zuständigen Fachleute der Behörde wurden sogar von der Firma Servier bezahlt.
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08.11.2011 arte, 21.05-21.55 Uhr |
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Themenabend: In den Fängen der Pharmalobby
Krankheiten nach Maß
Bis in die 70er Jahre stellte die Pharmaindustrie Medikamente her, um Krankheiten zu heilen. Seitdem steht sie - zumindest teilweise - im Verdacht, dass sie auch Krankheiten schafft, um Medikamente zu verkaufen. Die in Forschung und Entwicklung getätigten Investitionen müssen sich nicht erst nach langer Zeit, sondern möglichst schnell rentieren - so fordert es eine kapitalistische Logik. Ob es sich um überhöhte Cholesterinwerte, Depressionen, bipolare Störungen oder Impotenz handelt - die Dokumentation versucht herauszubekommen, inwieweit Pharmabetriebe Strategien verfolgen, die Menschen in Kranke - das heißt in Medikamentenverbraucher - verwandeln. Dabei werden Mediziner und Gesundheitsbehörden zu mehr oder weniger passiven Komplizen dieser Methoden.
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10.11.2011 MDR Fernsehen, 21.00-21.45 Uhr |
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Hauptsache gesund
Honig - Wunderwaffe gegen Volksleiden
Frau Kranich aus Eschwege fragte bei "Hauptsache gesund", ob Honig bei der Behandlung chronischer Wunden erfolgreich sein könnte. Die Redaktion hat recherchiert und Erstaunliches herausgefunden: Honig ist in diesem Fall sogar ein regelrechtes Wundermittel. Forschungen der Uniklinik Bonn belegen: Der goldgelbe Bienensaft hilft sogar dann, wenn herkömmliche Mittel ihren Dienst versagen, bei nichtheilenden Operationswunden krebskranker Kinder etwa oder bei offenen Beinen von Diabetikern. Plötzlich heilen die Geschwüre und aggressive resistente Bakterien sind nach wenigen Tagen verschwunden.
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14.11.2011 Bayerisches Fernsehen, 13.30-14.00 Uhr |
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Am nächsten Tag ist alles anders
Leben nach dem Schlaganfall
Heinrich M. war 47, Vertriebsmanager mit hohem Einkommen, verheiratet, erst seit ein paar Jahren Vater einer Tochter, als es passierte, auf einer Dienstreise in einem Hotelzimmer, abends gegen 22 Uhr: Er erlitt einen schweren Schlaganfall, versuchte die ganze Nacht, zur Tür zu robben, konnte sie noch einen Spalt öffnen, dann verlor er das Bewusstsein. So fand ihn frühmorgens das Zimmermädchen, zu seinem großen Glück. Das hatte er sich mit dem Öffnen der Tür noch selbst erarbeitet. Seine Hände waren total zerkratzt und blutig, aber er überlebte. 200.000 bis 250.000 Menschen erleiden jährlich in Deutschland einen Schlaganfall. Bluthochdruck, Diabetes und Nikotinmissbrauch sind die wichtigsten Ursachen. Es hängt von der Schwere des Schlaganfalls und von der Schnelligkeit der Hilfe ab, ob man überhaupt überlebt und wie es danach weitergeht.
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15.11.2011 arte, 08.00-08.45 Uhr |
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Medizin im 21. Jahrhundert
Süßes Gift im Blut - Kampf gegen Diabetes
Der zweite Teil der Dokumentationsreihe beschäftigt sich mit der zunehmenden Zahl der Diabetes-Erkrankungen. Diabetes, so der korrekte Terminus für die Zuckerkrankheit, wurde früher als eine Alterserscheinung abgetan. Mittlerweile hat sich Diabetes zu einer weltweiten Epidemie, einer Bedrohung für Milliarden von Menschen und die Gesundheitssysteme der meisten Länder ausgeweitet. Dabei sind die extremen Zuwachsraten an Erkrankten nicht mehr allein in Industrieländern wie den USA oder den europäischen Staaten zu finden. Viel häufiger entwickelt sich Typ-2-Diabetes, vor allem als Folge von Fettsucht und mangelnder Bewegung, in Schwellenländern und bei Urvölkern. Derzeit stirbt im Durchschnitt weltweit alle zehn Sekunden ein Mensch aufgrund von Diabetes, und alle 30 Sekunden werden Patienten Gliedmaßen amputiert. Was kann bei solch alarmierenden Fakten die Medizin im 21. Jahrhundert erreichen?
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17.11.2011 SWR Fernsehen, 22.00-22.30 Uhr |
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Odysso
Das Geschäft mit der Herz-Kreislauf-Angst: Risiko Homocystein?
Jeder Mensch hat Homocystein im Blut. Noch nie gehört? Angeblich ist das ein großer Fehler, denn das körpereigene Stoffwechselprodukt soll so schädlich sein wie Rauchen und sogar noch bedenklicher als Cholesterin. Zirkuliere zu viel Homocystein im Körper, drohe Arterienverkalkung, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Kurzum, mit einem zu hohen Homocystein-Spiegel sei nicht zu spaßen. Was ist dran an der neuen Herz-Kreislauf-Angst? "Odysso" fragt nach: nur ein Geschäft mit Labortests, Vitaminen und Homocystein-Senkern oder eine echte Gefahr für die Gesundheit?
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20.11.2011 ARD extra, 20.15-21.00 Uhr |
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Die großen Volkskrankheiten
Herzversagen - Erfolgsgeschichte der Medizin
Herz-Kreislauferkrankungen sind in Deutschland die häufigste Todesursache - obwohl die Herzmedizin in den vergangenen Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht hat. Vor allem die Überlebensrate nach Herzinfarkten ist drastisch gestiegen. Doch von den Erfolgen bei der Behandlung eines Herzinfarkts profitieren vor allem Männer - und weniger die Frauen. Während bei den Männern die Todesrate durch Herz-Kreislauferkrankungen kontinuierlich abnimmt, steigt sie bei Frauen zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr sogar. Der Grund: Frauen wie die 53-jährige Brigitte M. haben andere Symptome als Männer bei einem Infarkt und denken deshalb zunächst an andere Krankheiten. 'Für mich war das eher ein Bandscheibenvorfall oder ein Magengeschwür.' Sie ruft keinen Notarzt und landet erst nach 15 Stunden in der Freiburger Uni-Klinik. Dort werden ihre verstopften Herzkranzgefäße in wenigen Minuten wieder geöffnet. Andere haben weniger Glück: Frauen sterben doppelt so häufig an ihrem ersten Herzinfarkt wie Männer. Brigitte M. ist fürs erste gerettet, aber durch die verspätete Behandlung ist das Risiko von Spätfolgen enorm gestiegen. Ist das Herz einmal angegriffen, schreitet die Erkrankung immer weiter fort. Sechs Jahre wartete Heinz-Uwe T. vergeblich auf ein neues Herz für eine Transplantation.
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20.11.2011 ARD extra, 21.02-21.45 Uhr |
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Die großen Volkskrankheiten
Diabetes - Die unterschätzte Gefahr
Die Diagnose 'Zucker' klingt anfangs harmlos. Diabetes tut nicht weh. Nur die wenigsten Betroffenen ahnen, wie gefährlich die Krankheit ist. So ging es auch Horst B., als er vor 20 Jahren seine Diagnose bekam. Seitdem nimmt er Tabletten. 'Ich habe das nicht richtig ernst genommen', sagt er heute. Als er zu Fachärzten in der Fußambulanz eines Diabeteszentrums kommt, geht es zunächst nur um eine offene Wunde am Zeh. Doch dann wird klar: Der Diabetes hat über die Jahre seine Blutgefäße zerstört - ihm droht die Amputation seines Fußes. 28.000 Amputationen werden in Deutschland jährlich als Folge von Diabetes durchgeführt. Die meisten davon an Füßen und Beinen. Tendenz: steigend. Zehen und Fuß werden nicht mehr ausreichend durchblutet. Kleinste Verletzungen führen dann zu nicht heilenden Wunden. Häufig bleibt den Medizinern nichts anderes übrig, als die betroffenen Gliedmaßen abzutrennen. 'Doch viele Amputationen könnten vermieden werden', weiß Dr. Dirk Sommer vom Herz- und Diabeteszentrums Bad Oeynhausen. 'Viele Patienten verhalten sich nicht vernünftig, bewegen sich zu wenig, ernähren sich falsch. Aber auch Hausärzte und selbst Chirurgen kennen sich oft nicht mit Diabetes aus.' Die Stationen in Bad Oeynhausen sind voller Patienten, die unter den gefährlichen Folgen erhöhten Blutzuckers leiden. Diabetes ist Ursache für Krankheiten, die auf den ersten Blick gar nicht mit ihm in Zusammenhang gebracht werden: Schlaganfall, Nierenversagen, Herzinfarkt, Blindheit. Ursache sind fast immer verschlossene Gefäße. 'Wir nennen Diabetes den stillen Killer', mahnt Prof. Diethelm Tschöpe. Gut zehn Prozent der Deutschen haben einen diagnostizierten Diabetes. Und die Experten gehen davon aus, dass auf jeden bekannten Diabetiker einer kommt, der nichts von seiner Krankheit weiß. Nach ihren Schätzungen sind das 16 Millionen Diabetiker allein in Deutschland.
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26.11.2011 WDR Fernsehen, 08.00-09.00 Uhr |
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Planet Wissen
Zucker - Die ewig süße Versuchung
Er schmeichelt dem Gaumen und streichelt die Seele. Ein Stoff mit Suchtpotential - Zucker ist einfach unwiderstehlich. Zuerst erlagen nur Reiche dem Zauber der weißen Kristalle, aus dem Zuckerbäcker früher wahre Kunstwerke erschufen. Erst als man Zucker nicht nur aus Zuckerrohr, sondern in großen Mengen auch aus Rüben gewinnen konnte, wurde aus dem Luxusgut eine Massenware. Heute ist Zucker allgegenwärtig und in fast jedem Lebensmittel enthalten. Immer mehr Bundesbürger leiden unter Übergewicht oder Diabetes, doch die Lust auf Zucker bleibt ungebrochen. Was macht Zucker so unwiderstehlich? Wie wirkt Zucker auf Körper und Geist, und warum brauchen wir überhaupt Zucker? Planet Wissen lüftet die Geheimnisse um die weißen Kristalle.
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