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Amputation vermeiden
Information und Eigeninitiative helfen
Gut informierte Diabetiker bemerken Geschwüre früher und verhindern deshalb Amputationen. Grund: Sie nehmen rechtzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch. Erstmals belegt dies eine Untersuchung der Fußsprechstunde im Marienkrankenhaus in Soest.
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Belegt ist: Die Schulung von Diabetikern kann Fuß-Geschwüre verhindern. Jetzt wurde erstmals bewiesen, dass auch bei bestehenden Geschwüren die Amputationshäufigkeit verringert wird. Dies zeigt eine Studie der Fußsprechstunde im Marienkrankenhaus in Soest. Untersucht wurden 215 Diabetiker, die sich wegen Fußverletzungen behandeln ließen. Wurden sie zuvor geschult, unterschied sich ihr Krankheitsverlauf deutlich von nicht geschulten Patienten. Die gut informierten Diabetiker kamen früher, ihre Geschwüre waren kleiner und weniger bedrohlich. Bei nicht geschulten Diabetikern mußte viel häufiger amputiert werden.
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Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig Information und Eigeninitiative bei Fußgeschwüren sind.
Neben der Schulung muß auf eine verletzungsfreie Fußpflege und eine diabetesgerechte Schuhversorgung geachtet werden. Eine rechtzeitige ärztliche Behandlung ist Voraussetzung für eine Heilung.
Redaktion, Sebastian Zink
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