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Vitamin E gegen Herzinfarkt?

Herzinfarkt und Schlaganfall, auch die Schädigung anderer Organe wie Nieren, Augen, Füße gehören zu den diabetischen Folgekrankheiten. Vitamine, z. B. Vitamin E haben eine schützende Wirkung auf die Gefäßwand von Arterien, d. h. es ist möglich, dass die einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall vorausgehende Gefäßerkrankung günstig beeinflusst wird. Schon in einem Frühstadium (Endotheliale Dysfunktion) sollen Vitamin E (600 mg täglich) sowie Vitamin C, B6 und B12 eine schützende Wirkung haben. Die wissenschaftliche Diskussion über die Wirkung einer solchen Therapie ist jedoch bisher noch offen.
Vor einem Herzinfarkt kommt es zur Schädigung der Arterien. Diese werden am Herzen Herzkranzgefäße genannt. Die Zerstörung der Gefäßinnenwand (Endothel) beginnt mit einer Funktionsstörung (sogenannte Endotheliale Dysfunktion).

Schädigende Substanzen

Auslösend hierfür sind ein erhöhtes Cholesterin (LDL-Cholesterin), erhöhte Neutralfette (Triglyceride), ein erhöhter Blutzucker sowie ein erhöhter Blutdruck (metabolisches Syndrom, Insulinresistenz). Auch Nikotin und andere Substanzen, die beim Rauchen inhaliert werden und somit ins Blut gelangen, entfalten hier ihre Giftwirkung. Dabei entstehen freie Radikale.

Schutz durch Vitamine möglich

Vitamin E ist in der Lage, diese schädigenden freien Radikale zu neutralisieren (genauer gesagt zu oxydieren, weshalb Vitamin E auch als ein Antioxydans bezeichnet wird).

Beurteilung: Weitere Studien werden notwendig sein, um die Wirksamkeit im Alltag zu bestätigen. Entsprechend den vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen kann eine Tagestherapie mit 600mg Vitamin E empfohlen werden.

Redaktion Dr. med. G. Limberg

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