

| Ärztliche Therapiefreiheit |
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Der Mensch mit Diabetes im Mittelpunkt
Berufstätige, ältere Menschen, Autofahrer oder auch Sportler – wer sein Leben als Diabetiker aktiv gestalten möchte,
muss sich auf herbe Einschnitte in seinem Alltags- und Freizeitleben einstellen, darauf weist Dr. med. Eva-Maria Fach, Vorsitzende des
Bundesverbandes Niedergelassener Diabetologen (BVND), hin.
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| Lebensumstände |
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Wir möchten das kurz wirksame Analoginsulin nicht mehr hergeben
Gabriele Buchholz, die als Diabetesberaterin nicht nur tagtäglich mit Patienten zusammentrifft, sondern auch deren Lebensumstände
und den Krankheitsverlauf sowie die damit verbundenen Probleme genau kennt, nennt anhand von zwei Beispielen, warum Betroffenen ein Analogon
verschrieben wurde und welchen Effekt dies hatte.
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| Diabetikerversorgung |
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Interessen der Betroffenen nicht berücksichtigt
Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) kritisiert scharf die Nichtbeachtung der Interessen von Menschen mit Diabetes. Dies ist der Fall, sollten
kurz wirksame Analoginsuline tatsächlich aus der Verordnungsfähigkeit genommen werden. Eine entsprechend negative Nutzenbewertung soll
das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) vorbereitet haben.
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| Erfahrungen der Betroffenen |
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Erfahrungen der Betroffenen müssen ausschlaggebend sein
In den Empfehlungen und Entscheidungen zum Thema kurz wirksame Analoginsuline für Typ-2-Diabetiker müssen die Erfahrungen der
Betroffenen ausschlaggebend sein. Die Zeit drängt.
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| Methode des IQWiG |
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Eine dogmatische Sichtweise
Interview mit Dr. med. Ulrike Rothe, Dresden, Vorstandsbeauftragte des Berufsverbands deutscher Diabetologen e.V. (BDD)
Fragen: Welche Patienten profitieren besonders vom Einsatz der kurz wirksamen Analoginsuline? Das IQWiG ist in seinen Untersuchungen zu dem
Schluss gekommen, dass es keinen patienten- relevanten Nutzen für die Analoginsuline gibt. Wie sehen Sie das?
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| Erläuterungen |
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Fakten zu kurz wirksamen Analoginsulinen
Kurz wirksame Analoginsuline verbessern die Lebensqualität der Patienten, da Unterzuckerungen seltener vorkommen, und sie gestatten
eine hohe Therapieflexibilität, da kein Spritz-Ess-Abstand eingehalten werden muss. Der Patient kann also frei entscheiden, ob, wann und
wie viel er spritzt. ... mehr lesen |
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| Fakten statt Märchen |
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Studien belegen Vorteile gegenüber den politisch gewollten Normalinsulinen!
Es ist eine Dreistigkeit dieser selbsternannten Patientenschützer, dass sie Diabetiker vor nicht belegten Gefahren wie Krebs oder
Allergien bewahren wollen – und damit genau das Gegenteil erreichen: sie gefährden die Gesundheit und schränken die
Lebensqualität der Patienten ein. ... mehr lesen |
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| Sorgen und Probleme |
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Vor 20 Jahren wurden den Menschen mit Diabetes in der Schulung oder vom Arzt Verhaltensregeln aufgestellt, die die Patienten
mit Schaudern erfüllen mussten. Der Alltag musste genau nach Plan und Uhrzeit verlaufen. Spritzen mit der
Spritze, für ältere Menschen gab es zwar auch Mischinsulin, aber die Genauigkeit der Verabreichung unterlag der Geübtheit des
Betroffenen. ... mehr lesen |
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