Tipp von der Europa Apotheek Venlo
Wie man Magen und Darm heil über die Feiertage bringt
Venlo (ots) - Gans und Ente, Spekulatius und Marzipan: Alle Jahre wieder stellen die Festtage Magen und Darm auf eine harte
Bewährungsprobe. Wenn unsere Verdauung dann auch noch durch eine zu schnelle Abfolge der Mahlzeiten plus Bewegungsmangel
lahm gelegt wird, kapituliert irgendwann das System: Völlegefühl, Magendrücken, Übelkeit oder Sodbrennen
sind die Folgen. Entscheidend sind nämlich nicht der einzelne Dominostein oder das Stückchen Braten zu viel,
sondern die Summe zahlreicher Ernährungsfehler bzw. ungewöhnlicher Essenssituationen innerhalb kurzer Zeit. Doch nur
keine Panik, meinen die Experten der Europa Apotheek Venlo: Niemand muss auf ein gemütliches Essen in der Familie oder im
Freundeskreis verzichten.
Wer ein paar einfache Regeln beherzigt, kann ganz ohne Reue schlemmen und genießen.
Tatsache ist: An den Weihnachtstagen landet sehr viel hochkonzentrierte Nahrung im Magen. Vor allem zucker- und fetthaltige
Speisen, die wenig Volumen haben, dafür aber umso mehr Kalorien. Dadurch wird unser Sättigungsempfinden
ausgetrickst, dessen wichtigstes Signal die Dehnung von Magen- und Darmwänden ist. Diese setzt bei derart
hochkonzentrierter Nahrung aber erst mit Verspätung ein. Doch Kalorienzählen an den Festtagen - das macht nun
wirklich keinen Spaß.
Die Lösung: langsam genießen. Jede Nahrung wird viel besser verdaut, wenn sie total zerkleinert und beim Kauvorgang
eingespeichelt wurde. Dadurch entstehen Reflexe in den nachfolgenden Stationen des Verdauungsapparates, die sich mit ihren
Verdauungssäften besser auf den Speisebrei einstellen können.
Und außerdem trainiert, wer mit Muße isst, seine Geschmacksnerven - willkommen im Club der Gourmets!
Fettreiche Nahrung enthält in der Regel vergleichsweise wenig Ballaststoffe. Das macht sie schwer verdaulich, denn
Ballaststoffe helfen der Nahrung schneller durch die Darmpassage. Ein klassischer Aperitif ist deshalb vor einem besonders
mächtigen Essen durchaus sinnvoll. Zu bevorzugen sind Getränke mit Bitterstoffen, denn die regen die Verdauung an.
Diese finden sich auch in dem pflanzlichen Arzneimittel Iberogast - ein Klassiker bei Verdauungsstörungen. Um die
Verdauungsprozesse permanent auf Trab zu halten, empfiehlt sich schon zum Frühstück ein Müsli oder
Vollkornbrot. Wer sich dann noch viel Gemüse als Beilage zum Festtagsschmaus gönnt und zwischendurch in einen
rotwangigen Apfel beißt, macht alles richtig.
Und Süßigkeiten? Sind selbstverständlich erlaubt, schließlich ist nur einmal im Jahr Weihnachten. Aber
bitte in Maßen. Man muss wissen: Schokolade, Zimtstern & Co. sind auch deswegen so verführerisch, weil sie
Glücksgefühle auslösen. Das liegt daran, dass das in der Schokolade enthaltene Tryptophan durch die ebenfalls
reichlich enthaltenen Kohlenhydrate im Gehirn zum Wohlfühlhormon Serotonin umgewandelt wird. Leider haben die meisten
Süßigkeiten einen hohen glykämischen Index. Was bedeutet, dass nach dem Genuss der Blutzuckerspiegel
übermäßig ansteigt, um danach unter das normale Niveau zu fallen. Ein solcher niedriger Blutzuckerspiegel
wiederum ist aber ein Hungersignal: Der Körper verlangt nach neuer Nahrung, obwohl er eigentlich ausreichend versorgt ist.
Ein Teufelskreis, der sich mit ein paar Tricks durchbrechen lässt. Wenn der kleine Hunger wieder kommt, spendieren Sie
ihm keine Marzipankartoffel, sondern eine süße Mandarine. Und dann raus an die frische Luft: Bewegung macht den
Kopf frei - vor allem von zwingenden Gedanken, unbedingt noch mehr vom verführerischen Weihnachtsteller naschen zu
müssen. Und die Verdauung wird durch einen flotten Spaziergang obendrein angeregt. Zusätzlich verbrauchen sie ein
paar Kalorien - ist doch auch nicht schlecht ...
Wer unter Sodbrennen leidet, sollte an den Festtagen besonders bewusst essen. Sodbrennen entsteht, wenn Magensaft in die
Speiseröhre aufsteigt. Ein fettes Essen, zu viele Süßigkeiten, Nikotin, Kaffee und Alkohol - also alles, was
man an den Feiertagen ausgiebig genießt - begünstigen die Entstehung von zu viel Magensäure und damit das
Auftreten von Sodbrennen. Helfen kann da ein Präparat mit dem Wirkstoff Ranitidin, welches die überschüssige
Magensäure gar nicht erst entstehen lässt, zum Beispil Zantic Magentabletten.
Weitere Unterstützung bietet die Naturheilkunde. Hier weitere Tipps der Apotheker der Europa Apotheek Venlo:
Artischocke:
Heparstad Artischocken Kapseln fördern die Verdauung.
Durch die Anregung des Galleflusses können Völlegefühl, Bauchweh und Blähungen gelindert werden. So
unterstützen Sie auf natürliche Weise Leber und Galle, wenn fettreiche Nahrung zum Problem wird.
Wärme und Massagen
Eine nicht zu heiße und nicht zu schwere - also zu volle - Wärmflasche kann bei akuten Bauchkrämpfen
beruhigend wirken. Zusätzlich können Sie mit leicht kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn Ihren Oberbauch in der
Region rund um den Bauchnabel sanft massieren. Das regt auch einen trägen Darm an. Nutzen Sie hierzu unser Angebot Weleda
Arnika Massageöl.
Atemübungen
Ruhig ein- und ausatmen, so dass sich das Zwerchfell langsam auf- und abwärts bewegt. Das beruhigt die Nerven im
Magen-Darmbereich und verbessert die Verdauung. So geht`s: 1 Sekunde lang tief einatmen, 2 Sekunden lang ausatmen, 3 Sekunden
lang nach dem Ausatmen Pause machen, dann wieder von vorn beginnen. Spüren Sie intensiv in das Atmen hinein.
[22.12.2005], Quelle: Europa Apotheek Venlo
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