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Die Beiträge geben nicht immer die Meinung der Redaktion wieder. In der Regel finden Sie deshalb zu jedem Artikel einen speziell gekennzeichneten redaktionellen Kommentar.

[28.12.12]
Menschen mit Diabetes müssen zum Erhalt eines Schwerbehindertenausweises erhebliche Einschnitte in die Lebensführung nachweisen
Berlin - Damit Diabetiker den Schwerbehindertenstatus erhalten, müssen neben der Belastung durch hohen Therapieaufwand auch erhebliche Beeinträchtigungen im Alltag vorliegen: Menschen mit Diabetes können nach den einschlägigen Vorschriften den Schwerbehindertenstatus erhalten, wenn sie täglich mindestens vier Insulininjektionen benötigen, deren Dosis sie je nach Ernährung, Bewegung und Blutzucker selbst anpassen. Dieser Therapieaufwand allein reicht aber – anders als es mitunter zu lesen ist – nicht aus, um den Schwerbehindertenausweis zu bekommen. Vielmehr müssen die Betroffenen zusätzlich auch noch nachweisen, dass sie durch erhebliche Einschnitte gravierend in ihrer Lebensführung beeinträchtigt sind. In einer aktuellen Entscheidung ( B 9 SB 2/12 R, Urteil vom 25.10.2012) wurden diese zusätzlichen Voraussetzungen vom Bundessozialgericht nochmals bestätigt. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe rät daher Menschen mit Diabetes, im Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis die geforderten gravierenden Einschnitte in der Lebensführung möglichst detailliert zu belegen.
[26.12.12]
Weihnachtlich schlemmen – auch mit Diabetes mellitus
Berlin – Am kommenden Sonntag brennt die zweite Kerze auf dem Adventskranz, in knapp drei Wochen ist Heiligabend. Lebkuchen, Plätzchen, Dominosteine und Co. verführen schon seit Wochen zum Kauf. Dabei beginnt mit dem Dezember die Hochsaison köstlicher Schlemmereien erst so richtig: Die Weihnachtsmärkte sind eröffnet und locken mit duftendem Glühwein, gebrannten Mandeln, Maronen oder Bratäpfeln. Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 müssen darauf nicht verzichten. Sie sollten diese Leckereien jedoch in Maßen verzehren sowie auf die Menge der Kohlenhydrate und auf den Fettgehalt achten. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe bietet eine Nährwerttabelle, eine Liste mit Broteinheiten, alternative Adventsrezepte zu beliebten Köstlichkeiten und ein Weihnachts-Gewinnspiel auf www.diabetesde.org an.
[22.12.12]
Schleswig-Holstein startet Initiative zum Nationalen Diabetes-Plan
Kiel, den 13. Dezember 2012 - Der 6. Landtag von Schleswig-Holstein debattiert vom 12.-14. Dezember 2012 auch über eine von SPD, Grünen und Südschleswigschem Wählerverbund (SSW) geforderte Bundesratsinitiative , die die Erstellung eines Nationalen Diabetesplans zum Ziel hat. Dieser soll ein umfassendes Diabetes-Register sowie ein Versorgungskonzept beinhalten, das Präventionsmaßnahmen, Früherkennungskompetenzen, Behandlungsinitiativen und die Stärkung der Selbsthilfe einschließt.
[20.12.12]
Aber ist dieser Aufwand, diese lästige Pflicht auch erforderlich und gut begründet?
[19.12.12]
Diabetes Typ 2 verhindern
Empfehlungen zur Änderung des Lebensstils können die Entstehung eines Diabetes Typ 2 verhindern. Dies hatte die US-amerikanische Diabetes-Präventions-Studie DPP gezeigt. Von 100 Risiko-Patienten entwickelten innerhalb von drei Jahren ohne Änderung des Lebensstils 29 einen manifesten Diabetes, mit Änderung der Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten waren es nur noch 14 Patienten.
[18.10.12]
Gefahr Unterzucker: Alte Menschen erkennen die Symptome oft nicht
Berlin – An Diabetes sind in Deutschland etwa sechs Millionen Menschen erkrankt. In der Altersgruppe der 75- bis 80-Jährigen ist jeder Dritte bis Vierte betroffen, ab einem Lebensalter von 65 Jahren stellt Diabetes Typ 2 die häufigste Begleiterkrankung dar. Alte Patienten sind besonders gefährdet, eine Unterzuckerung zu erleiden, weil sie die Symptome einer Hypoglykämie häufig falsch deuten. Mit ernsten Folgen: Sinkt der Blutzuckerspiegel bei ihnen stark ab, steigt die Sturzgefahr. Zudem drohen Schlaganfall und Herzinfarkt. Welche besonderen Aspekte bei der Behandlung alter Diabetespatienten berücksichtigt werden müssen, diskutieren Experten auf der Pressekonferenz der 6. Diabetes Herbsttagung vom 16. bis 17. November 2012 im ICC Berlin.
[18.10.12]
Tag des weißen Stocks am 15. Oktober 2012
Berlin – In Deutschland erkranken jedes Jahr über 8.000 Menschen mit Diabetes neu an einer diabetischen Retinopathie und rund 1.700 davon Betroffene verlieren jährlich ihr Augenlicht. Die Netzhauterkrankung ist hierzulande die Hauptursache für Erblindung im erwerbsfähigen Alter. Sie gilt alsFolge eines schlecht eingestellten Diabetes und verläuft lange Zeit ohne Symptome. Daher wird sie häufig erst erkannt und behandelt, wenn die Augen bereits schwer geschädigt sind. Menschen mit Diabetes sollten daher regelmäßig ihre Augen kontrollieren lassen. Darauf macht diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zum „Tag der weißen Stocks“ am 15. Oktober 2012 aufmerksam. Menschen mit Diabetes mellitus sind besonders gefährdet, ihr Sehvermögen zu verlieren: Bei der diabetischen Retinopathie kommt es durch den erhöhten Blutzucker und -druck zu Schäden an den Blutgefäßen in den Augen.Etwa 30.000 Menschen in Deutschland sind gegenwärtig aufgrund dieser Folgeerkrankung blind. Mehr als 80 Prozent aller Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 haben 25 Jahre nach Beginn der Erkrankung Schäden an der Netzhaut.
[18.10.12]
Magenballon verbessert die Gesundheit
wenn Diäten und Sport nicht anschlagen, ist der Magenballon für viele Übergewichtige die letzte Chance, ohne OP abzunehmen. "Endlich Normalgewicht", dies ist das Leitziel vieler Magenballon-Patienten. Doch eine medizinische Studie bestätigt nun, dass während der Magenballon-Behandlung weit mehr als nur eine figurliche Veränderung erfolgt: Die Blutwerte des Patienten verbessern sich so signifikant, dass das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen rapide sinkt. Nähere Informationen zur Magenballon
[15.10.12]
Teilnehmer des Diabetes Programm Deutschland erreichen sicher das Ziel
Köln, 14. Oktober 2012: Von den 140 Männern und Frauen mit Diabetes, die seit April unter sportwissenschaftlicher und medizinischer Aufsicht in verschiedenen deutschen Großstädten am deutschlandweit größten Lauf-Programm für Diabetiker teilgenommen haben, konnten insgesamt 89 Läuferinnen und Läufer am 14.10.2012 in Köln an den Start gehen. Davon liefen 36 Teilnehmer die 10 km, 39 den Halbmarathon und 14 trauten sich sogar die 42 km zu. Ohne Zwischenfälle erreichten alle Läuferinnen und Läufer bei optimalen Temperaturen und getragen vom großartigen Kölner Publikum das Ziel und zeigten sich im Anschluss hoch zufrieden und überglücklich mit ihrer Leistung.
[04.10.12]
Schlanke Typ-2-Diabetiker stärker gefährdet
Berlin – Das Sterberisiko normalgewichtiger Menschen mit Diabetes mellitus ist doppelt so hoch wie von übergewichtigen Diabetes-Patienten, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Auf dieses „Adipositas paradox“ weist jetzt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) anlässlich einer Veröffentlichung amerikanischer Wissenschaftler hin. Auch bei schlanken Menschen sei es deshalb wichtig, einen Diabetes früh zu erkennen und entsprechend therapeutisch gegenzusteuern, so die DDG.
[28.09.12]
Pressemitteilung
Aus Anlass des Europäischen Diabetes Kongresses vom 1. - 5. Oktober in Berlin weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) auf die erschreckend hohe Zahl von Amputationen in Deutschland hin. Von den 60.000 Amputationen jährlich sind ca. 40.000 die Folge von Diabetes. Damit liegt Deutschland bei der Amputationsrate international im oberen Bereich. Experten gehen davon aus, dass ca. 80 % davon vermeidbar wären. Voraussetzung dafür wäre eine optimale Blutzuckereinstellung, die frühzeitige Behandlung des diabetischen Fußsyndroms und eine bessere Vernetzung der verschiedenen ärztlichen und nichtärztlichen Spezialisten im ambulanten und stationären Sektor.
[27.09.12]
Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD
Jeden Herbst stellen sich viele Menschen auf ein Neues die Frage, ob sie sich für oder gegen eine Grippeschutzimpfung entscheiden sollten. Empfohlen wird die Impfung für Risikopatienten. Impfen lassen sollten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die ein gesundheitliches Grundleiden haben und daher als Risikopatienten verstärkt gefährdet sind. Das empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO). "Denn eine richtige Grippe oder Influenza ist keine harmlose Krankheit", sagt Gertrud Goetzmann von der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) in Leipzig. "Und bei vorerkrankten Patienten birgt sie das erhöhte Risiko eines unberechenbaren Krankheitsverlaufs."
[20.09.12]
Bierzeltzeit – Maß(los)zeit? Feiern, ohne über die Stränge zu schlagen
Berlin/München, September 2012 – „O’zapft is!“ heißt es in München ab kommenden Samstag wieder. Auch in zahlreichen anderen Städten feiern Menschen Volksfeste – mit viel Bier und deftigen Speisen. Alkohol und eine kalorienreiche Ernährung sorgen jedoch nicht nur für Genuss, sondern auch für Übergewicht: Nach aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts sind in Deutschland rund zwei Drittel der Männer und über die Hälfte der Frauen zu dick. Starkes Übergewicht ist eine Hauptursache für Diabetes mellitus Typ 2. Fast sieben Millionen Menschen hierzulande sind bereits deswegen in Behandlung. Feiern und genießen dürfen jedoch auch Menschen mit Diabetes, wenn sie einige Dinge beachten. Darauf weist diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hin. In einem Pressegespräch am 24. September 2012 in München erörtert die gemeinnützige Organisation das Thema.
[13.09.12]
10. Düsseldorfer Diabetes-Tag am 29. September 2012,
Düsseldorf, September 2012 – Der 10. Düsseldorfer Diabetes-Tag des Universitätsklinikums Düsseldorf, der Düsseldorfer Diabetes-Ärzte und der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)/Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., bringt Patienten, ihren Angehörigen und Interessierten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Diabetologie nahe: Mediziner informieren laienverständlich über Therapien, Begleiterkrankungen und Ernährung bei Diabetes sowie über Diabetiker-Warnhunde. Darüber hinaus steht eine Podiumsdiskussion „Patienten fragen – Experten antworten“ auf dem Programm. Apotheken, Pharmaunternehmen, Verbände und Vereine präsentieren sich in der Handwerkskammer Düsseldorf in einer Fachausstellung. Der kostenfreie Informationstag findet in diesem Jahr am Samstag, den 29. September 2012, von 9.00 bis 15.00 Uhr statt.
[10.09.12]
warum ein Mensch mit Diabetes sich mehr bewegen sollte!
In der Natur des Menschen liegt es, sich zu bewegen. Trotzdem bewegen sich viele heutzutage nicht ausreichend – und tun so ihrer Gesundheit wenig Gutes. Eine geringe Bewegungsaktivität ist mit einem erhöhten Risiko für körperliche und geistige Gesundheitsschäden verbunden. Besonders Herzkreislauferkrankungen, Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2, verschiedene Krebserkrankungen, Osteoporose, Depression und Angststörungen treten in dieser Situation häufiger auf. Aus diesem Grund empfehlen internationale Leitlinien (Behandlungsempfehlungen) allen gesunden Erwachsenen im Alter von 18-65 Jahren eine Bewegung von mindestens 30 Minuten im moderaten aeroben Intensitätsbereich, d.h. in einem Bereich wo der einzelne sich bewegen kann ohne außer Atem zu kommen, an 5 Tagen pro Woche. Ein Großteil der Erwachsenen in Europa (43–87%) erfüllt diese Bewegungsempfehlung nicht. Dadurch häufen sich Wohlstandserkrankungen, die oft schon durch einen täglichen Spaziergang oder den Ersatz kurzer Autostrecken durch Fahrradfahrten vermieden bzw. gelindert werden könnten.
[05.09.12]
Gute Chancen für schwangere Diabetikerinnen
Die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) hilft Menschen mit Diabetes, schwankende Blutzuckerwerte besser in den Griff zu bekommen. Allerdings lehnen die Krankenkassen eine Kostenübernahme der CGM häufig ab, den Patienten bleibt meist nur der Gang vors Gericht. Für schwangere Diabetikerinnen stehen die Chancen aber gut: Erneut hat das Sozialgericht Berlin in einem aktuellen Urteil eine Kasse dazu verpflichtet, eine schwangere Diabetikerin mit einem kontinuierlichen Glukosemessgerät zu versorgen.
[22.08.12]
Deutsche Diabetes-Hilfe und die Grünen fordern
Berlin - Der Konsum von Limonade und Co. macht auf Dauer dick. Deswegen sollte gesundes Trinkverhalten von Kindern und Jugendlichen dort gefördert werden, wo sie viel Zeit verbringen: an der Schule. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hat heute der Berliner Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Sandra Scheeres, eine Petition zugestellt mit rund 700 Unterschriften für ein Verkaufsverbot zuckerhaltiger Getränke an Schulen. In einem symbolischen Akt kippte der Vorstandsvorsitzende Prof. Danne zusammen mit den beiden GRÜNEN-Politikern Renate Künast und Heiko Thomas Schubkarren mit genau der Menge an Zucker auf den Schulhof der Heinrich-Seidel-Grundschule in Berlin-Wedding, die Kinder und Jugendliche jährlich über Limonaden zu sich nehmen. Der Verkauf zuckerhaltiger Getränke an Schulen fördere die Entstehung ungesunder Trinkgewohnheiten, die Übergewicht und in der Folge auch Diabetes begünstigen können. Ein bundesweites Verkaufsverbot zuckerhaltiger Getränke an Schulen sei überfällig.
[13.06.12]
Eiweiße im Muskel bei Übergewicht und Diabetes verändert
Berlin – Dass bei Menschen mit Typ-2-Diabetes das Hormon Insulin den Blutzucker nicht ausreichend senkt, könnte an veränderten Eiweißen (Proteinen) der Muskulatur liegen. Proteine bestimmen maßgeblich Struktur, Stoffwechsel und Funktion von Zellen. Neue Einsichten über deren Veränderungen bei Übergewicht und Diabetes erbrachte jetzt eine jüngst veröffentlichte Studie an der Ruhr-Univer­sität Bochum in Kooperation mit der Universität Odense, Dänemark. Professor Dr. med. Harald Klein, Direktor der Medizinischen Klinik I am Berufsgenossenschaft­lichen Universitätsklinikum Bergmannsheil, und seine Forscherkollegen führten eine sogenannte „Proteomanalyse“ durch, bei der nicht einzelne Eiweiße, sondern der gesamte zelluläre Bestand auf einmal untersucht wird.
[11.06.12]
Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert Expertise in Kliniken
Berlin – Erkranken Menschen mit erhöhtem Blutzucker oder Diabetes mellitus an einer Lungenentzündung, ist ihr Sterberisiko deutlich höher als bei Menschen mit normalen Blutzuckerspiegeln. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung von Daten des deutschen Kompetenznetzes für ambulant erworbene Pneumonien (CAPNETZ), die jetzt im British Medical Journal (BMJ) erschienen ist. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) weist darauf hin, dass qualifizierte Diabetologen im Krankenhaus diese Zusammenhänge frühzeitig erkennen und die Patienten durch angemessene Therapie retten könnten. Es sei deshalb wichtig, das große und auch kleine Krankenhäuser die nötige diabetologische Expertise bieten.
[29.05.12]
Phthalate begünstigen Diabetes Typ 2 und andere Krankheiten
Altdorf – Bestimmte Weichmacher in Kunststoffen, sogenannte Phthalate, fördern offenbar die Entstehung eines Diabetes mellitus Typ 2. Einer aktuellen schwedischen Studie zufolge sind Menschen mit Diabetes auffällig mit Phthalaten belastet. Weichmacher stecken etwa in Verpackungen und vielen Kosmetikartikeln, aber auch in Medikamenten und Medizinprodukten wie Kathetern oder Blutbeuteln. Frühere Untersuchungen ergaben, dass bestimmte Phthalate Männer unfruchtbar machen oder zu genitalen Fehlbildungen bei Kindern führen können. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) fordert, diese Weichmacher durch unschädliche Stoffe zu ersetzen.
[23.05.12]
Von exakten Algorhythmen zu individualisierter Medizin
Altdorf – Vor kurzem erschien online die neue, gemeinsame Leitlinie der Amerikanischen (ADA) und der Europäischen Diabetesgesellschaft (EASD) zur Behandlung des Typ-2-Diabetes. „Im Unterschied zur bisherigen Leitlinie der beiden Gesellschaften und auch zu vielen anderen Leitlinien von Fachgesellschaften macht diese deutlich weniger genaue Vorschriften und Empfehlungen zu den Therapiezielen und Medikamenten in Form von Algorhythmen. Vielmehr rückt die neue Leitlinie den individuellen Patienten in den Mittelpunkt“, kommentiert Professor Dr. med. Dr. h. c. Helmut Schatz, Bochum, Mediensprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE).
[15.05.12]
Ist Magen-OP gegen Diabetes Typ 2 nachhaltig erfolgreich?
Stuttgart, Mai 2012 – Bereits jeder fünfte Erwachsene in Deutschland ist gemäß der Nationalen Verzehrsstudie stark übergewichtig. Gut eine Million ist mit einem Body-Mass-Index (BMI) von über 40 sogar schwer adipös. Zahlreiche Betroffene leiden auch unter Diabetes Typ 2. Bleiben Ernährungs-, Bewegungs- und Psychotherapien auf die Dauer erfolglos, kann ihnen eine bariatrische Operation beim Abnehmen helfen. Bei vielen der Diabetes-Patienten verbessert sich nach der OP auch die Stoffwechsellage, so dass sie zunächst keine Insulintherapie mehr benötigen. Ob dieser Effekt jedoch von Dauer ist und die bariatrische Chirurgie bei Menschen mit Diabetes Typ 2 auch eine Therapieoption gegen die Stoffwechselerkrankung an sich sein könnte, wird kontrovers diskutiert. Professor Dr. med. Tobias Lohmann erörtert dieses Thema im Rahmen der Kongress-Pressekonferenz zum Diabetes Kongress 2012 am 18. Mai 2012 im Internationalen Congresscenter Stuttgart.
[13.05.12]
Wenn Seele und Stoffwechsel gemeinsam leiden
Stuttgart – Die Zahlen sind alarmierend: Jeder achte Mensch mit Diabetes leidet an einer Depression, bei jedem fünften Patienten liegt eine erhöhte Depressivität vor. Depressionen sind nicht nur für Patienten belastend. Sie stellen eine wesentliche Barriere für eine gute Diabeteseinstellung dar, erhöhen das Risiko für Folgeerkrankungen und verkürzen die Lebenserwartung. Umgekehrt haben stoffwechselgesunde Menschen mit einer Depression auch ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 2. Beide Erkrankungen werden jedoch häufig erst spät erkannt. Dies kann den Erfolg einer Diabetestherapie gefährden. Eine rechtzeitige Diagnose und Therapie kann die Prognose hingegen verbessern. Über neueste Erkenntnisse zu Diabetes und Depressionen diskutieren Diabetologen und Psychologen im Rahmen des Diabetes Kongresses 2012 vom 16. bis 19. Mai 2012 im Internationalen Congresscenter Stuttgart. Privatdozent Dr. Dipl.-Psych. Bernhard Kulzer erläutert auf der Vorab-Pressekonferenz am 10. Mai 2012 Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Depressionen.
[01.05.12]
Damit Berater in den Arbeitsagenturen chronisch kranke Jugendliche gut beraten können, ist ein Basiswissen in den häufigsten chronischen Krankheiten hilfreich. Erwerben können die Berater dieses Wissen bei einer Fortbildung im CJD Berchtesgaden.
[18.04.12]
Bad Fredeburg - Die Zahlen sind erschreckend: 17 bis 20 Millionen Deutsche betreiben einen riskanten Alkoholkonsum und drohen in eine Sucht abzurutschen, mehrere Millionen trinken regelmäßig so viel, dass ihr Alkoholkonsum bereits Schäden verursacht und ein bis zwei Millionen Menschen sind abhängig, warnt Dr. Dieter Geyer, leitender Arzt der Fachklinik Fredeburg und einer der führenden Suchtexperten in Deutschland.
[11.04.12]
Europäische Konferenz fordert patientenzentrierte Gesundheitssysteme
Gesundheitssysteme räumen in der Regel den Erbringern der Gesundheitsversorgung gegenüber den Patienten eine zentrale Position ein. Gerade das traditionelle Verhältnis zwischen Patient und Arzt steht jedoch während der ersten Konferenz für die Europäische Region zum Thema Patientenbefähigung auf dem Prüfstand, die am 11. und 12. April in Kopenhagen stattfindet. „Ursprünglich waren die Gesundheitsdienste so angelegt, dass sie auf akute Krankheiten reagieren und diese therapieren konnten. Heute ist angesichts der Zunahme chronischer Erkrankungen allerdings ein anderer Ansatz erforderlich“, erläutert WHO-Regionaldirektorin für Europa Zsuzsanna Jakab. „Das Verhältnis zwischen Patient und Arzt wandelt sich grundlegend: Der Patient wird zunehmend als ein durch Erfahrung qualifizierter Experte angesehen, dessen aktive Beteiligung für die Entscheidungsfindung wesentlich ist.“
[25.03.12]
Zielwerte für Langzeitblutzucker mit dem Patienten vereinbaren
Berlin – Für etwa 300 000 Menschen in Deutschland ist das Spritzen von Insulin überlebensnotwendig: Sie leiden an einem Typ-1-Diabetes mellitus. Langfristig kann eine gute Kontrolle des Blutzuckers die Folgeschäden der Erkrankung etwa an Auge, Nerven oder Nieren vermeiden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) eine neue, komplett überarbeitete und den höchsten Standards der Leitlinienerstellung entsprechende Leitlinie zur „Therapie des Typ-1-Diabetes“ veröffentlicht.
[19.03.12]
DBR-Sprecherratsvorsitzende Mascher: „Am System der Ausgleichsabgabe darf nicht gerüttelt werden“
„Wir sind in hohem Maße irritiert über die Stellungnahme der Bundesagentur für Arbeit, die den Anschein erweckt, sie wolle die Beschäftigungspflicht und das System der Ausgleichsabgabe in Frage stellen", erklärte die Sprecherratsvorsitzende des Deutschen Behindertenrats (DBR) Ulrike Mascher anlässlich der am Montag stattfindenden Beratungen im Deutschen Bundestag zur Behindertenpolitik. Demnach soll die Schwerbehindertenausgleichsabgabe mit der Begründung überprüft werden, dass der derzeitige Sanktionsgedanke bei Nichteinhaltung der Beschäftigungspflicht nicht mehr zeitgemäß sei. „Die Ausgleichsabgabe darf nicht zur Disposition gestellt werden. Die Mittel aus der Ausgleichsabgabe finanzieren in vielen Fällen die notwendigen Voraussetzungen um Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen"
[19.03.12]
Deutsche Diabetes Gesellschaft zertifiziert Praxen, Ambulanzen und Kliniken
Berlin – Jährlich führen Ärzte hierzulande etwa 60000 Amputationen durch, rund 70 Prozent davon bei Menschen mit Diabetes mellitus. Bei etwa 14000 Betroffenen müssen sie den Fuß oberhalb des Knöchels amputieren. Viele Fußamputationen ließen sich durch eine rechtzeitige interdisziplinäre Behandlung vermeiden. Die Arbeitsgemeinschaft Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) hat hierfür im Rahmen ihrer Fachtagung am 9. und 10. März 2012 auf dem Campus Westend in Frankfurt 162 ambulante und stationäre Fußbehandlungseinrichtungen zertifiziert. Damit sind nun insgesamt 269 Praxen, Ambulanzen und Kliniken bundesweit als spezialisierte Zentren für das Krankheitsbild „diabetisches Fußsyndrom“ anerkannt.
[11.03.12]
Berlin – Bei fast vier Prozent aller werdenden Mütter in Deutschland stellen Ärzte die Diagnose Gestationsdiabetes. 2010 waren rund 24000 Frauen betroffen. Für das Kind können die hohen Blutzuckerwerte der Mutter langfristige Folgen haben: es läuft Gefahr, selbst übergewichtig zu werden und an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und andere Fachgesellschaften fordern seit langem Reihenuntersuchungen auf Gestationsdiabetes (GDM) mittels Blutzuckerbelastungstest. Am 3. März 2012 ist das Screening nun auf Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) verbindlich in die Mutterschaftsrichtlinien als Kassenleistung aufgenommen worden. Die DDG und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßen diese Entscheidung.
[11.03.12]
Frankfurt/Main – Etwa 250 000 Menschen mit Diabetes leben bundesweit mit Fußverletzungen. Bleiben diese unentdeckt, gehören Geschwüre bis hin zu Amputationen zu den bedeutendsten Konsequenzen. Jährlich führen Ärzte daher rund 70 Prozent der 60 000 Amputationen in Deutschland bei Menschen mit Diabetes durch. Die Arbeitsgemeinschaft Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) trifft sich am 9. und 10. März 2012 am Campus Westend in Frankfurt am Main zum wissenschaftlichen und medizinischen Austausch. Im Rahmen der Fachtagung stellen von der AG Fuß anerkannte Zentren ihre Behandlungsergebnisse vor. Aktuell sind weit über 200 Praxen oder Klinikambulanzen und über 100 Kliniken als Fußbehandlungseinrichtungen anerkannt.
[08.03.12]
Weltnierentag am 8. März 2012: „Diabetische Nephropathie“ vorbeugen und behandeln
Berlin – Nierenkrankheiten bei Diabetikern sind nach Amputationen die zweithäufigste Komplikation. In Deutschland sind Diabetiker die größte Gruppe der Patienten, die an die Dialyse müssen oder sogar eine neue Niere benötigen. Gegenwärtig sind etwa 20000 Diabetiker davon betroffen. Denn Nierenerkrankungen werden bei ihnen heute noch zu spät diagnostiziert und in ihrer Bedeutung unterschätzt. Darauf macht diabetesDE anlässlich des Weltnierentags am 8. März 2012 aufmerksam, der dieses Jahr unter dem Motto steht: „Sag ‚Ja’ zum Leben – Sag ‚Ja’ zur Organspende!"
[05.03.12]
1. diabetesDE-Teen-Treff für Jugendliche
Berlin – Die Pubertät ist eine schwierige Zeit – sowohl für heranwachsende Jugendliche selbst als auch für ihre Eltern. Körperliche Veränderungen führen auch zu einem veränderten Stoffwechsel. Dieser wirkt sich bei Jugendlichen mit Diabetes Typ 1 besonders aus. Um jungen Menschen mit Diabetes Raum für einen Austausch mit Gleichaltrigen zu schaffen, bietet diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe nun auch gezielt eine Ferienfreizeit für diese Zielgruppe an: den „Teen-Treff“ . In diesem Jahr findet der viertägige Diabetes-Teen-Treff für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren erstmalig vom 2. bis 5. August 2012 in der Alten Molkerei im sächsischen Molkenberg statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
[23.02.12]
Wie Hausärzte und Diabetologen Menschen mit Diabetes optimal versorgen
Berlin – Seit etwa zehn Jahren stärken bundesweit sogenannte Disease Management Programme (DMPs) die hausärztliche Versorgung chronisch Kranker. Diese strukturierten Behandlungsprogramme nutzen Schätzungen zufolge mehr als 3,5 Millionen Menschen mit Diabetes Typ 2.
[16.02.12]
Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kamen
Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kamen, haben ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Typ 1 Diabetes als Kinder, die spontan entbunden wurden. Dies ergaben neueste Auswertungen der Langzeit-Studie BABYDIAB der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München. Darin wurde der Einfluss von Umweltfaktoren auf die Entwicklung der Erkrankung bei 1.650 Kindern, deren Mutter oder Vater an Typ 1 Diabetes erkrankt ist, untersucht. Die Studienteilnehmer wurden von Geburt an durchschnittlich 11 Jahre lang beobachtet. Eine Erklärung sehen die Forscher in der Tatsache, dass eine Entbindung per Kaiserschnitt die Zusammensetzung der kindlichen Darmflora verändert und damit die Entwicklung von Autoimmunität begünstigt.
[16.02.12]
Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) gibt Tipps
Berlin, 16. Februar 2012 - Am kommenden Wochenende nähert sich die karnevalistische Saison ihrem Höhepunkt: Narren und Jecken feiern dann bundesweit bis zum Aschermittwoch, oft ohne längere Pausen. Sich verkleiden, stark schminken, ausgiebig essen und trinken stehen für die meisten Karnevalisten an erster Stelle. Allergikern könnte der Spaß in der „Fünften Jahreszeit“ verdorben werden – durch allergische Reaktionen. Mit den Tipps der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) lässt sich vorbeugen, damit auch Menschen mit Allergien unbeschwert feiern können.
[16.02.12]
Gefährliche Unterzuckerung an Karneval – Was ist im Ernstfall zu tun?
Berlin – Nächste Woche feiern wieder mehrere tausend Jecken in Deutschland Karneval. Das bedeutet fröhliche und ausgelassene Feste bis in die Morgenstunden. Unkontrollierter Alkoholkonsum gehört für die meisten mit dazu. Für Menschen mit Diabetes ist Alkohol jedoch mit Vorsicht zu genießen. Denn der Blutzucker sinkt nach einem kurzen Anstieg rapide ab. Die Folge sind gefährliche Unterzuckerungen – im Extremfall sogar mit Todesfolge. Was in einem solchen Fall zu tun ist und wie Menschen mit Diabetes Fasching ohne Einschränkung genießen können, erklärt Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsmitglied von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe im nächsten Experten-Chat. Fragen können dem Diabetologen vom Zentrum für Diabetologie Hamburg Bergedorf ab sofort gestellt werden.
[06.02.12]
DGVS
Berlin – In der Gesamtbevölkerung leidet etwa jeder vierte Erwachsene an einer „Fettleber“. Bei drei von vier stark Übergewichtigen ist auch die Leber verfettet. Die nicht alkoholische Fettlebererkrankung ist die am stärksten zunehmende Lebererkrankung in Deutschland, warnt die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Eine Fettleber sei oftmals Vorbote schwerer Erkrankungen, betonen die Spezialisten der DGVS. Das Spektrum der nicht alkoholischen Fettlebererkrankungen reicht von der „einfachen“ Fettleber über die chronische Fettleberentzündung bis hin zur lebensbedrohlichen Leberzirrhose. Folgen sind auch Leberkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
[01.02.12]
zu sieben Wochen ohne falschen Ehrgeiz auf
Mozart im Mutterbauch, Abitur mit 16 und als Rentner noch fit wie ein Sportstudent. Kann man so machen – muss man aber nicht. Die Fastenaktion der evangelischen Kirche „7 Wochen Ohne“ steht 2012 unter dem Motto: „Gut genug! Sieben Wochen ohne falschen Ehrgeiz“. Der Auftaktgottesdienst findet am Sonntag, dem 26. Februar, in der Dreikönigskirche in Frankfurt/Main statt und wird ab 9.30 Uhr live im ZDF übertragen.
[25.01.12]
Im neuen Ernährungsratgeber Niereninsuffizienz und Dialyse beschreibt Diätexperte Sven-David Müller wie Nieren-Paitenten ihre Nieren entlasten können.
Die Ernährungstherapie ist für alle chronisch Nierenkranke ein unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung. Unsere Nieren sind für die Flüssigkeitsregulation und den Säure-Basen-Haushalt wichtig; sie scheiden Giftstoffe aus und tragen zur Blutdruckregulation bei – ohne dieses wichtige Organ ist der Mensch nicht lebensfähig. Trotzdem sind immer mehr Menschen – insbesondere Diabetiker - von Nierenleiden betroffen. Heute lässt sich die Nierenfunktion durch Geräte (Stichwort Hämodialyse oder Peritonealdialyse) zwar zumindest teilweise ersetzen, das gilt aber lediglich ein kleiner Teil der Nierenfunktion. Die Ernährung oder Diät für chronisch Nierenkranke ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Therapie.
[18.01.12]
Pressemitteilung von diabetesDE
Pflanzliches Süßungsmittel seit 2. Dezember 2011 in der EU zugelassen: Stevia für Menschen mit Diabetes bedingt empfehlenswert Berlin – Das pflanzliche Süßungsmittel „Stevia“ ist seit Dezember 2011 in der Europäischen Union unter der Bezeichnung „Lebensmittelzusatzstoff E 960“ zugelassen
[05.12.11]
diabetesDE rät Betroffenen zu Rechtsberatung
Berlin – In Deutschland erkranken rund 350 000 Menschen jährlich neu an Diabetes mellitus Typ 1 und 2. Bei vielen lässt sich der Blutzucker nur schwer einstellen oder sie leiden bereits an Folgeerkrankungen, die den Alltag erheblich beeinträchtigen. Betroffene wissen oft nicht, dass sie zusätzliche Rechte in Beruf, Verkehr und der Gesundheitsversorgung geltend machen können. Einige haben sogar Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis.
[01.12.11]
Neues zu familiärem Risiko bei Typ 1 Diabetes
Die Vorhersagbarkeit von Typ 1 Diabetes bei Kindern und Jugendlichen wird mittels genetischer und immunologischer Verfahren zunehmend besser.
[01.12.11]
Kurzer Nachtschlaf erhöht Risiko für Typ 2 Diabetes
Berlin - Unruhiger oder zu kurzer Schlaf erhöht das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.
[24.11.11]
Bewegungstherapie nach vorn bringen
diabetesDE: 1. Interdisziplinäres Symposium Diabetes und Bewegung am 25. Februar 2012 in Wuppertal - Bewegungstherapie nach vorn bringen
[11.11.11]
11. bis 12. November 2011, Internationales Congress Center ICC Berlin
Berlin – Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. In Deutschland leben bis zu 24 000 Jungen und Mädchen im Alter von null bis 19 Jahren mit der Diagnose. Die Neu¬erkrankungsrate nimmt stetig zu, und immer häufiger erkranken Jungen und Mädchen bereits im Kleinkindalter an der Stoffwechselkrankheit. Wie Kinder mit einem hohen Erkrankungsrisiko frühzeitig identifiziert werden können und welche Möglichkeiten es gibt, der Krankheitsentstehung präventiv entgegenzuwirken, berichten Wissenschaftler auf der 5. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin.
[10.11.11]
11. bis 12. November 2011, Internationales Congress Center ICC Berlin
Berlin – Etwa 60 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland sind übergewichtig und 20 Prozent leiden an Adipositas. Die „Fettleibigkeit“ ist eine chronische Krankheit, die mit einer verkürzten Lebenserwartung, Verlust an Lebensqualität und nicht zuletzt einem hohen Risiko für Typ-2-Diabetes einhergeht. Zentrales Ziel der Diabetesbehandlung ist es, das Körpergewicht zu reduzieren. Über neue Strategien bei der Therapie von Diabetes und Adipositas diskutieren Experten auf der 5. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Die Veranstaltung findet vom 11. bis 12. November 2011 in Berlin statt.
[03.11.11]
Deutsche Diabetes Gesellschaft zertifiziert Fußbehandlungseinrichtungen
Berlin, November 2011 – In Deutschland haben etwa 250 000 Menschen mit Diabetes eine diabetische Fußverletzung. Wunden am „diabetischen Fuß“ heilen verzögert oder gar nicht ab. Auf diese Komplikation des Diabetes mellitus gehen jährlich mehr als 42 000 Amputationen von Füßen und Unterschenkeln zurück. Deutschland liegt damit im europäischen Vergleich im oberen Drittel. Die Folgekosten liegen bei 2,5 Milliarden Euro.
[25.10.11]
Experten tagen in Berlin zu aktuellen Themen in Orthopädie und Unfallchirurgie
Berlin – Wie lässt sich die Sicherheit von Implantaten erhöhen? Werden Patienten auch in Zukunft eine Reha bekommen? Können Knorpelverletzungen künftig mit Knorpelzellen repariert werden? Wie lässt sich die Patientenversorgung in Deutschland verbessern und welche neuen Erkenntnisse gibt es zur Schwerverletztenversorgung und zu schwierigen Becken-, Wirbelsäulen- und Gelenkverletzungen? Diesen und anderen aktuellen Fragen aus dem Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie widmen sich Experten vom 25. bis 28. Oktober auf dem Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) im ICC Berlin. Zu Europas größter Wissenschaftstagung auf diesem Gebiet erwarten die Veranstalter rund 12.000 Fachbesucher.
[19.10.11]
Risiken herzkranker Menschen mit Diabetes oft unterschätzt
Berlin – Fast jeder zweite Patient, der mit einem Herzinfarkt in die Klinik eingeliefert wird, hat Diabetes. Jedoch befinden sich nur 45 Prozent davon in einer Diabetes-Therapie. Für die andere Hälfte gilt der Herzinfarkt somit häufig als Erstdiagnose des Diabetes. Zudem unterschätzen viele Menschen mit Diabetes das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen. Dabei ist bekannt, dass mehr als 75 Prozent der Diabetiker an akuten Gefäßverschlüssen sterben. Wie Betroffene diesen Komplikationen vorbeugen können, erklärt Professor Dr. med. Curt Diehm im nächsten Experten-Chat von diabetesDE. Er ist Chefarzt der Inneren Medizin am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach.

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