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Bin ich Diabetiker?

Auf Grund der neuen Diabetesdefinitionen ist die Diagnosestellung heute über die Messung des Nüchternblutzuckers möglich. Dieser Test kann durch jeden Arzt durchgeführt werden. In Grenzfällen verfügen die Schwerpunktpraxen über weitere Untersuchungsmethoden , um auch komplizierte Fragen zu klären.

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Diabetes-Paß

Der "Gesundheitspaß Diabetes" ist nach den Richtlinien der deutschen Diabetesgesellschaft eine der Säulen der Diabetestherapie. Er hilft dem Patienten und jedem behandelnden Arzt über Jahre hinweg, Überblick über die Blutzucker - Einstellung und die Folgeerkrankungen zu behalten. Treten Probleme auf, kann rechtzeitig reagiert werden. Der "Gesundheitspaß Diabetes" wird in den Praxen dem Diabetiker ausgehändigt und die notwendigen Untersuchungen durchgeführt und eingetragen.

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Diabetes und Sport

Die Schwerpunkte der fachärztlichen Behandlung liegen hier zunächst in der Anpassung der Diabetestherapie an die sportliche Belastung. Gleichzeitig ist hier eine internistische Untersuchung unumgänglich, um festzustellen, in welchem Maße eine körperliche Belastung möglich ist. Die Schwerpunktpraxen stellen zu Einrichtungen Kontakte her, in denen spezielle Diabetikersportangebote angeboten werden.

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Fußulcus

Die Therapie des diab. Fußulcus erfordert vom behandelnden Arzt viel Erfahrung. Unsere Therapieansätze beinhalten intensive Wundbehandlung, medikamentöse Therapie, optimierte Blutzuckereinstellung, Druckentlastung durch spezielle Schuhversorgung, Kooperation mit spezialisierten Chirurgen, Vorbeugung durch diabetesgerechte Schuhversorgung und Kooperation mit spezialisierten Fusspflegern.

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Gewichtsprobleme

Zunächst wird in den Schwerpunktpraxen eine exakte Messung von Gewicht und Grösse durchgeführt und in den Pass eingetragen. Der Arzt berät den Diabetiker in der Frage, ob und wie er sein Gewicht verändern soll. Es wird ein Zielgewicht vereinbart und es werden Wege aufgezeigt, wie dieses Ziel erreicht werden kann.
Als Hilfsmittel hierzu dient in erster Linie die Ernährungsberatung, es können aber auch spezielle Medikamente empfohlen werden.

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Insulintherapie

Die Insulintherapie ist eine der verschiedenen Möglichkeiten die Zuckerkrankheit zu behandeln. Zunächst muss genau überlegt werden, ob eine Insulintherapie notwendig ist.
Eine exakte Einübung der Handhabung der Insulinspritze und die Besprechung der Nebenwirkungen ist die Grundvoraussetzung für die Insulintherapie.
Dem Diabetologen stehen heute eine breite Auswahl verschiedener Insuline und Therapieformen zur Verfügung, die individuell auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten werden können.


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Neue Insuline

Besonders bei Berufstätigen können neuere Insuline sinnvoll sein, da durch sie die Pause zwischen Spritzen und Essen entfallen kann.

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Neue Medikamente

Gerade in den letzten Jahren sind einige neue Präparate auf den Markt gekommen, die Fortschritte in der Diabetestherapie versprechen. Hier hilft das spezielle Fachwissen und regelmässige Fortbildungen der Fachärzte, für den Diabetiker das richtige Medikament zu finden und sinnvolle Neuheiten in die Therapie mit einzubauen.

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Qualifikation

Alle nordbadischen Diabetologen sind Fachärzte für innere Medizin und verfügen damit über Kenntnisse zur Behandlung aller Krankheiten, die durch den Diabetes hervorgerufen werden können, wie beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen und Krankheiten des Magen-Darm Traktes.
Alle nordbadischen Diabetologen sind in Kliniken ausgebildet worden, die spezialisiert in der Behandlung von Diabetikern sind. Um die Bezeichnung "Diabetologe DDG" zu erhalten, verlangt die Deutsche Diabetesgesellschaft den Nachweis einer langjährigen klinischen Erfahrung in der Behadlung von Diabetikern und umfangreiche theoretische Weiterbildungskurse.
Alle Mitarbeiterinnen der Praxen sind ebenfalls speziell geschult und sind teilweise als "Diabetesberaterin DDG" und als "Diabetesassistentin DDG" ausgebildet.

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Qualitätssicherung

Im Rahmen der Vernetzung werden bei allen nordbadischen Schwerpunktpraxen Maßnahmen zur Qualitätssicherung durchgeführt. Sie betreffen jeden Bereich der Arbeit mit Diabetikern, sei es die Qualität der Schulung, die Qualität der Selbstkontrolle, der Qualität der Verhinderung von Folgeerkrankungen. Mittel dazu sind Qualitätszirkel und computergestützte Systeme der Erfassung von entsprechenden Daten.

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Schulung

Die Diabetikerschulung ist die Grundlage der Behandlung eines Diabetikers. Inhalte: Ernährung, Selbstkontrolle, Therapie (Tablettenwirkung/Insulin), Folgeschäden. Es finden regelmäßig Schulungen statt. Termine können nach Rücksprache mit dem jeweiligen Arzt kurzfristig vereinbart werden.

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Selbsthilfegruppen

Über die diabetologischen Schwerpunktpraxen kann jeder Diabetiker in Kontakt zu der regionalen Selbsthilfegruppe aufnehmen. Die Adressen liegen in den Praxen auf. Die nordbadischen Diabetologen empfehlen Diabetikern die Mitgliedschaft im "Deutschen Diabetikerbund" und unterstützen die Arbeit der Selbsthilfegruppen.

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Sexualität und Diabetes

Die Ärzte der Schwerpunktpraxen bemühen sich, offen mit ihren Patienten über das Thema Sexualität zu sprechen. Es ist bekannt, dass dieses Thema oft aus dem Arzt-Patientengespräch ferngehalten wird. Natürlich stehen heute eine ganze Reihe von Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, die jeweils auf die spezielle Situation des Diabetikers angepasst werden können.

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