Heutzutage sind Schuhe zu einem der beliebtesten Modeaccessoires "verkommen", das die ursprünglichen Funktionen nicht immer gewährleistet. Plastikschuhe verhindern eine ausreichende Belüftung und fördern so die Verbreitung von Pilzen. Bei einigen Stöckelschuhen muß man schon ein ausgesprochenes Gleichgewichtsempfinden mitbringen, um sich nicht alle Knochen zu brechen. Das falsche Schönheitsbewußtsein geht sogar soweit, dass es durch jahrelanges Tragen von hochhackigen Schuhen zu einer Verkürzung der Achillessehne kommt. Der Fuß kann dann nicht mehr normal abgerollt werden und wird nur noch im Vorfuß belastet. In der Regel werden solche schönen, aber unbequemen Schuhe nur so lange getragen, bis sie ihren Zweck erfüllt haben (Präsentation auf einem Ball, zur Hochzeit, etc.). Danach kommen sie in den Schrank bis zum nächsten Anlaß. Warum? Weil der Träger feststellt, dass der Schuh drückt. Aus diesem Grund wird er den Schuh auch nicht so häufig oder zu lange tragen.
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Einlage mit Druckstelle

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Pedographie

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Was aber, wenn der Träger auf Grund einer Erkrankung der Nerven nicht weiß, ob und wo ihn der Schuh drückt?
Oft genügt schon ein Blick auf Schuhe und vor allem Schuhsohlen. Die Druckpunkte hinterlassen Verformungen und Verfärbungen, die wie ein Fingerabdruck die kritischen Stellen widerspiegeln.
Orthopädieschuhmacher bieten spezielle Meßverfahren, mit denen die Druckpunkte der Fußsohle beim Abrollvorgang zentimetergenau bestimmt werden können. Dies ermöglicht die Anfertigung spezieller Einlagen und Schuhe.
Ihr Arzt stellt fest, ob Sie solche Schuhe brauchen. Er wird sie dann rezeptieren. Bei der Wahl der Farbe und des Aussehens bietet der Fachhandel inzwischen eine große Vielfalt.
Patienten mit Diabetes mellitus sollte jedoch immer bewußt sein: Wer zu eitel bei der Wahl seiner Schuhe ist, kann eine Fußläsion provozieren und muß diese gegebenenfalls mit einer Amputation bezahlen. |