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Nervenschädigung (Neuropathie)
Neuropathie bedeutet Erkrankung der Nerven. Folge sind Verlust der fühlenden (Beispiel: Schmerzempfinden), bewegenden (Beispiel: Verkümmern der Muskeln) und unbewußt steuernden Nervenfunktion (Beispiel: Schweißbildung).
Bei 1/3 aller Diabetiker läßt sich eine Neuropathie nachweisen verbunden mit einer geringeren Lebensqualität!
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verkümmerte Zehenzwischenmuskulatur
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Bei mehr als 80 % aller Diabetiker mit Fußgeschwüren besteht eine Neuropathie. Bei ca. 60 % aller Amputationen einer unteren Extremität (eines Beines) ist Neuropathie eine von mehreren beteiligten Ursachen. Die Nervererkrankung ist also die Hauptursache für eine Amputation.
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Hammer-Krallen-Zehen
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Die sensorische Polyneuropathie (Erkrankung der fühlenden Nerven) trägt zur Entstehung von diabetischen Füßen bei, indem sie die Fähigkeit herabsetzt, Druck oder Schmerz zu empfinden.
Dadurch werden Schmerzen nicht wahrgenommen, die durch schlecht passende Schuhe, Verletzungen oder falsche Belastungen entstehen.
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Die motorische Neuropathie (Erkrankung der bewegenden Nerven) kann zu einer Verkümmerung (Atrophie) der am Gehen und Stehen beteiligten Muskulatur (z. B. Muskeln der Zehen) führen.
Auf diese Weise kommt es zu Fußverformungen wie Hammerzehen oder Krallenzehen. Diese Verformungen führen zu Fehlbelastung - in normalem Schuhwerk entstehen Druckstellen.
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Hautrisse an der Ferse
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Durch die Veränderung der Muskulatur in der Fußsohle kommt es außerdem zu einer Umverlegung der Fettpolster, die die Mittelfußköpfchen vor übermäßiger Druckbelastung schützen sollen. Fehlbelastung und mangelnde Polsterung führen also zu Verletzungen an den Fußsohlen. Vor allem die Mittelfußköpfchen sind betroffen, da sie beim Laufen stark belastet werden.
Die autonome Neuropathie (Erkrankung der unbewusst steuernden Nerven) kann zum Verlust der Schweißsekretion führen. Die Haut wird trocken, Hautrisse entstehen. |